Im Falle eines militärischen Angriffs auf Deutschland wären laut einer Umfrage lediglich 17 Prozent der Bürger bereit, das Land selbst mit der Waffe zu verteidigen.
Diese Zahl bleibt nunmehr seit einigen Jahren relativ stabil, wie eine am 6. März veröffentlichte Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv ergeben hatte.
Umfrage nach „Selenskyj-Rauswurf“ aus dem Weißen Haus
Im Februar 2024 hatten sich 19 Prozent der Befragten, im November 2023 17 Prozent im gleichen Tenor in den Umfragen geäußert.
Die Befragung erfolgte in der ersten März- Woche, mit insgesamt 1002 Bürgerinnen und Bürger, wie auch der Stern berichtet hatte.
Die Fehlertoleranz lag bei drei Prozentpunkten. Damit fand diese Befragung somit nach dem Eklat im Weißen Haus statt, wo US-Präsident Donald Trump und sein Vize JD Vance dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj schlussendlich die „Tür gewiesen hatten“. Dies hatte in Europa zumindest für „Erstaunen“ gesorgt, nachdem Selenskyj bis dato bekanntlich „rund um den Globus“ hofiert worden war.
Auf die Frage, ob sie Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs selbst mit der Waffe verteidigen würden, hatte der Umfrage zu Folge, eine Mehrheit von 60 Prozent geantwortet, dass sie dazu „wahrscheinlich nicht“ oder „auf keinen Fall“ bereit wären. 19 Prozent würden das nach eigener Einschätzung „wahrscheinlich“ tun.
Frauen am Wenigsten bereit
Unterschiede hatte es allerdings zwischen den Geschlechtern gegeben, wobei 27 Prozent der Männer, jedoch nur acht Prozent der Frauen Deutschland „auf jeden Fall“ selbst mit der Waffe verteidigen würden. Auch je nach „Parteipräferenz“ hatte es Unterschiede gegeben. Während 24 Prozent der Unionsanhänger und 23 Prozent der AfD-Anhänger „auf jeden Fall“ bereit wären, selbst zur Waffe zu greifen, sind es bei den Anhängern der SPD 15 Prozent, bei denen der Grünen nur zehn Prozent und bei denen der Linken überhaupt nur acht Prozent.
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