Zerstörer USS Donald Cook im Schwarzen Meer "versenkt"

UPDATE unten:

In regelmässigen Abständen dringen US-Kriegsschiffe ins Schwarze Meer ein und fahren provokativ auf die russische Küste zu. So auch der Zerstörer Donald Cook und der Nachschuböler USNS Laramie, die am 23. Januar wieder ins Schwarze Meer kamen. Es ist dabei Standardpraxis der russischen Marine geworden, die Amerikaner mit Scheinangriffen und Simulationen zu bekämpfen, um damit die Abwehr zu trainieren und eine rote Linie zu ziehen.

Wenn ein potenzieller Feind in der Nähe der Seegrenzen der Russischen Föderation auftaucht, wird er sofort von Kriegsschiffen, U-Booten, Flugzeugen oder Küstenraketensystemen ins Ziel genommen, getroffen und bedingt zerstört. Es handelt sich dabei um Übungen und um multivariates Kampftraining.

Wie gesagt, zwei Tage nach Joe Bidens Einzug ins Weisse Haus ist der amerikanische Zerstörer Donald Cook ins Schwarze Meer eingedrungen und schuf eine Standard- "Zielsituation" für ein effektives Kampftraining der russischen Marine. Das heisst, der neue "Friedens-Präsident" setzt die militärischen Provokationen gegen Russland nach Trump-Manier nahtlos fort. 

Das Nationale Verteidigungszentrum in Moskau berichtete lapidar: "Die Streitkräfte der Schwarzmeerflotte haben mit der Verfolgung begonnen.

Medienberichten zufolge haben am selben Tag sechs Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte einen simulierten Angriff auf einen amerikanischen Zerstörer im westlichen Teil des Schwarzen Meeres in einer Entfernung von etwa 300 Kilometern von der Krimhalbinsel ausgeführt. Zwei Paar Su-30- und Su-27-Jägern sowie ein Paar Su-24-Bomber starteten abwechselnd von Luftwaffenstützpunkten auf der Krim zum Seeziel, um Raketen- und Bomben einzusetzen, und arbeiteten daran, den Feind zu neutralisieren (bedingte Angriffe um simuliert zu versenken).

Zur Erinnerung, am 15. April 2014 berichtete ich in meinem Artikel "Nach Scheinangriff US Navy völlig demoralisiert" von einem Angriff der Russen, der die gesamte Bordelektronik ausgeschaltet hat und den US-Zerstörer Cook kampfunfähig machte. Die elektronischen Kriegsführung beherrschen die Russen bestens. Ich schrieb damals:

"Die USS Donald Cook musste sofort einen rumänischen Hafen anlaufen, da die Mannschaft völlig fertig war vor Angst. 27 Matrosen der US Navy reichten sofort ihren Rücktritt ein und gingen von Bord. Das Pentagon räumte ein, die Scheinangriffe der Su-24 auf den US-Zerstörer haben eine demoralisierende Wirkung auf die Mannschaft erzeugt."

Als Warnung schalteten zum zweiten Mal die russischen Su-24 im Frühjahr 2018 die Cook-Elektronik aus. Die Taktik der Gegenmassnahmen im Jahr 2021 hat sich deutlich geändert, da die Cook in den letzten Monaten zu oft die Schwarzmeerregion besucht (destabilisiert).

Russland ist gezwungen, seine militärische Gruppierung zu stärken und die Taktik zur Bekämpfung der US- und NATO-Marine in Richtung Südwesten zu ändern. In den letzten Jahren hat die russische Schwarzmeerflotte sechs dieselelektrische U-Boote, mehrere Fregatten und kleine Raketenschiffe erhalten, die mit Kalibr-Langstrecken-Marschflugkörpern ausgerüstet sind. 

Auf der Krim sind vier Bataillone von S-400 Triumph-Langstrecken-Flugabwehrraketensystemen und mehrere Bataillone von Pantsir-S-Luftverteidigungsraketensystemen im Einsatz. In der Nähe von Sewastopol wird bald ein neues Radarsystem für das Raketenangriffswarnsystem erscheinen.

Die russische Marine baut ihren Einfluss auch im Mittelmeer aktiv aus, wo es heute etwa 10 Kriegsschiffe und U-Boote gibt, was die Anzahl der operierenden Schiffe der US-Marine übersteigt. Laut Defense News ermöglicht das im russischen Fernen Osten eingesetzte Bastion-Küstenraketensystem Moskau, den Zugang zur Arktis über die Beringstrasse zu kontrollieren und Ziele in Alaska zu treffen. 

Die Kontrolle über die Ozeane ist für die US-Wirtschaft und -Politik von entscheidender Bedeutung, dh für die "Freiheit der Navigation der Amerikaner und ihrer Verbündeten" und für die "Machtprojektion" an die feindliche Küste. Dementsprechend ist das "Hauptverbrechen" Russlands eine signifikante Stärkung der Verteidigungsfähigkeit.

Daher ist die russische Marine gezwungen, amerikanische "Partner" immer fester in die harte Realität einer multipolaren Welt zurückzubringen und ihre Stärke mit simulierten Angriffen vorzuführen. 

Vor zwei Monate hatte der mit Tomahawk-Marschflugkörpern bewaffnete US-Zerstörer John McCain die russische Grenze im Peter dem Grossen Golf (der grösste Golf des Japanischen Meeres) verletzt und wurde vom U-Boot-Abwehrschiff Admiral Vinogradov der Pazifikflotte fast gerammt und damit in neutrale Gewässer getrieben.

Was wird als nächstes passieren? Ein echtes Gefecht?

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UPDATE 29.1.21 - Am Donnerstag ist ein Lenkwaffenzerstörer, die USS Porter, das dritte amerikanische Kriegsschiff, das innerhalb einer Woche in das Schwarze Meer einlief. Die beiden anderen - die USS Donald Cook und die USNS Laramie - sind seit Sonntag dort. Es ist eine bedeutende Steigerung der Präsenz und damit Provokation gegenüber Russland, die nur eine Woche nach dem Einzug von Joe Biden ins Weisse Haus stattfindet.

Die Porter wurde auch als Bedrohung gegenüber dem Iran benutzt und ist dabei in der Strasse von Hormus mit einem japanischen Öltanker zusammengestossen. Schuld war der Kommandant des US-Kriegsschiffes, der die Verkehrsregeln missachtet hatte. 


Die Offiziere der arroganten US Navy meinen, sie können machen was sie wollen und alle anderen Schiffe müssen aus dem Weg gehen. Ihr kennt ja den Witz mit dem Leuchtturm ...

Anbei die Niederschrift einer Funkkommunikation an der Küste Neufundlands zwischen einem US-Kriegsschiff und kanadischen Behörden im Oktober 1995. Die Freigabe der Daten durch den Chief of Naval Operations erfolgte 10.10.95, Geheimhaltungsstufe frei.

US-Kriegsschiff: Bitte steuern Sie 15° Nord, um eine Kollision zu vermeiden. Bitte kommen. 

CDN: Empfehle, SIE steuern 15° Nord, um eine Kollision zu vermeiden. Bitte kommen. 

US-Kriegsschiff: Hier spricht der Kommandeur eines Schlachtschiffs der US Navy. Ich wiederhole, korrigieren Sie Ihren Kurs. Bitte kommen. 

CDN: Wiederhole, Sie sollten Ihren Kurs korrigieren. Bitte kommen. 

US-Kriegsschiff: Wir haben unter unserem Kommando den Flugzeugträger USS Lincoln, das zweitgrößte Schiff der US-Atlantikflotte. Wir werden von drei Zerstörern, Kreuzern und verschiedenen Unterstützungsschiffen begleitet. Wir legen Ihnen dringend ans Herz, unverzüglich Ihren Kurs zu ändern, da wir ansonsten Maßnahmen zur Sicherung unseres Geleitzuges unternehmen werden. 

CDN: Hier spricht Sergeant McNeill, ich befinde mich auf einem Leuchtturm. Bitte kommen.

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