Zero-Influenza: Laut RKI ist Grippewelle zum ersten Mal seit 1992 komplett ausgeblieben

Die täglich in der Tagesschau verlesenen Corona-Wasserstandsmeldungen halten die Alarmstimmung hoch. Zuletzt meldete das Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 29.518 "Neuinfektionen". Das sind nach RKI-Berechnungen 92 mehr als am vergangenen Donnerstag. Dank der "dritten Welle" "springt" die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz damit von 160,1 am Vortag auf 161,1. Während immer mehr Menschen getestet werden, wurden somit 161 von 100.000 von ihnen positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Ohnehin ist es nach Lesart der Bundesregierung die auf der britischen Corona-Variante basierende "dritte Welle", die immer neue Maßnahmen und zuletzt auch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes notwendig machte. Die bereits und immer wieder aufs Neue verkündeten Maßnahmen, so der Rückschluss, greifen allesamt nicht in ausreichendem Maße gegen das neuartige Coronavirus.

Gänzlich anders zeigt sich nun offiziell die Situation für die Influenzaviren, die demzufolge jedoch "ähnlich ansteckend und für dieselben Risikogruppen gefährlich" sind wie SARS-CoV-2. Laut dem RKI geht mit bisher lediglich 519 im Labor bestätigten Fällen die wohl schwächste Grippesaison seit Jahrzehnten in Deutschland dem Ende entgegen.

Nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am RKI seien die Kriterien für den Beginn einer Grippewelle nicht erfüllt worden.

"Es hat in dieser Saison überhaupt keine Grippewelle gegeben."

Dies sei ein Novum seit Beginn der Grippeüberwachung durch die 1992 gegründete Arbeitsgemeinschaft. Auch die meisten anderen Länder der Nordhalbkugel seien von der Welle verschont geblieben.

In ihrem am Mittwochabend veröffentlichten Wochenbericht schreibt die AGI, im Vorjahr um diese Zeit seien mehr als 184.000 labordiagnostisch bestätigte Infektionen gemeldet gewesen.

"Die Zirkulation von Influenzaviren stagniert in der Saison 2020/21 auf einem extrem niedrigen Niveau."

Gemeldet wurden laut dem Bericht bisher für diese Saison insgesamt 13 laborbestätigte Todesfälle im Zusammenhang mit der Grippe. Zuvor waren es meist je einige Hundert, in der schweren Welle 2017/18 knapp 1.700. Nach RKI-Schätzungen liegen die tatsächlichen Zahlen aber deutlich höher: Für 2017/18 zum Beispiel gehe man davon aus, dass 25.000 Menschen gestorben seien.

Die Begründung für das gänzliche Ausbleiben der Infektionswelle führt das RKI die Corona-Maßnahmen ins Feld. Dazu zählten etwa die offensichtlich flächendeckende Wahrung der Mindestabstände, Hygienevorgaben, Maskenpflicht, die Empfehlungen zum Lüften von Räumen, Homeoffice-Regelungen und die zeitweise verordneten Schulschließungen.

Da genannte Maßnahmen laut RKI "mehr oder weniger in allen Ländern weltweit gegen die Corona-Pandemie genutzt wurden", hätten Grippeviren weltweit und auch schon im Sommer 2020 auf der Südhalbkugel kaum noch messbar zirkuliert.

Warum genannte Corona-Maßnahmen nach offiziellen Angaben offensichtlich gegen die Influenzaviren, aber nicht gegen COVID-19 erfolgreich waren, bleibt indes weiter offen. Was die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 im Vergleich zu einer Infektion mit Influenzaviren anbelangt, lautet das allgemeine Hauptargument, dass das menschliche Immunsystem noch keine wirksame Strategie gegen den speziellen Erregertyp gefunden habe. Es fehle die Grundimmunität gegen das neuartige Virus. Dies versetze SARS-CoV-2 mutmaßlich in die Lage, "effizienter" zu infizieren.

In Sachen Zero-Grippe käme laut RKI noch ein weiterer positiver Faktor hinzu: Demzufolge sei das Interesse an der Grippe-Schutzimpfung insbesondere zu Beginn der ersten und zweiten Corona-Welle größer gewesen als normalerweise. So seien von März bis Dezember 2020 nach Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) rund 3,5 Millionen mehr solcher Impfungen vorgenommen worden als im Vorjahreszeitraum.

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