Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde

Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

Afghanistan grenzt an Pakistan, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan. Keines der Länder möchte Flüchtlinge aufnehmen, was auch für die Türkei gilt. Die 25 km lange Grenze zu China im Hochgebirge ist geschlossen. ● Die Taliban belagern die Stadt Lashkargāh (pers. Heerlager, 200000 Ew., 800 m ü.d.M.), Hauptstadt von Helmand, wo sich auch UNO-Büros befinden. ● Kabul (4 Mio Ew., 1800 m ü.d.M.) ist wenig interessant, weil die Taliban Kandahar (600000 Ew., 1000 m Seehöhe) zur Hauptstadt machen wollen. Der Name geht zuück auf den Gründer der Stadt (330 v.Chr.), Alexander den Großen. ● Überschwemmungen im Osten des Landes. TRT.tr

Belarus. Die Sportlerin Kristina Zimanouskaja (Крысціна Сяргееўна Ціманоўская, *1996) sollte am Abend des 31.7. gegen ihren Willen von Tokio nach Minsk entführt werden, weil sie sich kritisch geäußert hatte. Am Flughafen gelang es ihr Zuflucht bei der japanischen Polizei und dann der polnischen Botschaft zu nehmen. Sie hat Angst vor einer Rückkehr nach Minsk und fürchtet um ihre Eltern und Geschwister. Sie verbrachte die Nacht vom 1. auf den 2. August unter Begleitung von IOC-Mitarbeitern in einem Hotel am Flughafen. Am 2. 8. hat sie in der polnischen Botschaft in Tokio ein humanitäres Visum erhalten. Neben Polen hatten ihr auch Tschechien und Slowenien Asyl angeboten. Zum vorgesehenen Bewerb am 2.8. kann sie nicht antreten. ● Starke Migrationswelle über Belarus nach Littauen, wogegen EU protestiert. SRF.ch

Bosnien. Leugnung des Völkermordes kann ab sofort heftig bestraft werden, die letzte Maßnahme vom Österreicher Valentin Inzko Jun. (*1949 in Kärnten), dem Hohen Repräsentanten, dem jetzt der Deutsche Christian Schmidt (*1957) nachfolgt. Der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina überwacht seit 1995 durch die Resolution 1031 des UN-Sicherheitsrates gemeinsam mit dem ihm unterstellten Büro des Hohen Repräsentanten die Umsetzung der zivilen Aspekte des Dayton-Abkommens. Das Abkommen von Dayton beendete 1995 nach dreieinhalb Jahren den Krieg in Bosnien und Herzegowina. Der Friedensvertrag wurde unter Vermittlung der USA mit Beteiligung der Europäischen Union und unter der Leitung des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton am 21. November 1995 in der Wright-Patterson Air Force Base bei Dayton (OH) paraphiert und am 14. Dezember 1995 in Paris unterzeichnet. Die Unterzeichner waren der serbische Präsident Slobodan Milošević, der kroatische Präsident Franjo Tuđman und Alija Izetbegović, der Vorsitzende im bosnisch-herzegowinischen Präsidium. Serbien lehnt das Völkermordgesetz ab. ORF.at

China fordert Weltgesundheitsorganisation WHO auf, die University of North Carolina zu untersuchen. Angeblich kam das Coronavirus von dort und wurde von US Soldaten, die an den Militärspielen in Wuhan teilnahmen, dorthin gebracht. CRI.cn

Deutschland. Inflation stieg auf 3,8% RBB.de ● Verbotene Querdenkerdemo wird am Wochenende in Berlin von der Polizei aufgelöst. SNA.ru ● „Schweigt nicht! Nawalny vor Gericht“, 96 Seiten, €8.30, Deutsch, Übersetzer: Alexandra Berlina, Droemer/Knaur, ISBN-10: 3426278804, ISBN-13: 9783426278802, erschien am 02.08.2021. Schlagfertig lehrt der Autor der Justiz das Fürchten. Es geht nicht um Rechtslagen oder juristische Logik. In den vier Reden, die das schmale Bändchen auf russisch und deutsch versammelt, geht er mit dem Regime ins Gericht. Wie eine „riesige Sau“ fresse das Regime „den ganzen Tag aus einem Trog voller Geld.“ Er klagt die Pervertierung der Macht an, die Selbstherrlichkeit und Korruption: So sprach schon lange niemand mehr in Russland. SRF.ch

Donau-Limes aus der Römerzeit wird in Deutschland, Österreich, Slowakei zum UNESCO Weltkulturerbe. Die anderen Anrainerstaaten nahmen nicht teil. ORF.at

Frankreich. 400000 Obdachlose demonstrierten auf der Place des Vosges in Paris, bis 1800 Place Royale, ein Ort im Marais, im 3. und 4. Arrondissement von Paris. Es ist der älteste Platz der Stadt, der Wohnort mehrerer Persönlichkeiten aus der politischen, künstlerischen und medialen Welt. TRT.tr

Ghana. Afrikanische Frauen heiraten lieber Männer mit mehreren Frauen. Beschnittene Frauen haben Spaß am Sex. Nana Darkoa Sekyiamah räumt auf mit Vorurteilen. „The Sex Lives of African Women“, erscheint am 1. März 2022 bei Astra House, 304 Seiten, Hardcover, €23.50, ISBN 9781662650819 SRF.ch

Griechenland. Schwere Waldbrände. Temperaturen 7–10° über normal. Kein Regen in Sicht. Die vielen Klimaanlagen gefährden Stromversorgung. SRF.ch

Hongkong hat ein eigenes Team bei den Olympischen Spielen, weil dies 1997 so mit China geregelt wurde. Man spricht von einem Land mit zwei Systemen. SRF.ch

Israel. beginnt mit der dritten Pfizer Runde. Es empfiehlt sich Impfung alle 6 Monate zu boosten. Geimpfte bleiben ansteckend. Ab 12. Lebensjahr Impfung empfohlen. KR.il

Italien. Endlich gelingt eine Rechtsreform, auf Druck von Draghi und der EU. ● Waldbrände in Sardinien und Sizilien, ● Ätna droht auszubrechen. SRF.ch

Kubas Impfstoff im In- und Ausland sehr erfolgreich. Iran produziert ihn in Lizenz. Grundstoffe und Vorprodukte verknappen wegen US-Einmischung. Wichtigster Zuliefere Frankreich von USA blockiert. US blockieren und erschweren die Finanzierung, Masken, Geräte. SRF.ch

Mexiko.Präsident López Obrador (*1953) veranstaltet am 1.8. ein Referendum, ob man die letzten 5 Präsidenten wegen Korruption vor Gericht stellen soll. Beteiligung lag bei sieben (!) Prozent. Gültigkeit beginnt bei 40%. SRF.ch

Myanmars UNO-Botschafter Kyaw Moe Tun (ကျော်မိုးထွန်း; *1969) verurteilte seine eigene Regierung und soll abberufen werden. Ein Antrag auf Akkreditierung muss an den neunköpfigen Beglaubigungsausschuss gehen, dem dieses Jahr China, Island, Kamerun, Papua-Neuguinea, Russland, Tansania, Trinidad und Tobago, Uruguay und die USA angehören. Keine Sitzung des Beglaubigungsausschusses derzeit geplant. Zuhause wartet auf Kyaw die Todesstrafe wegen Hochverrates. Es gibt kein Vetorecht für Russland und China. Es gibt Präzedenzfälle in Zusammenhang mit Südafrika. ● Wahlen auf August 2023 verschoben. SRF.ch

Österreich verschärft Einreisebestimmungen. ● Erste Bank verdreifacht Gewinn. ● Am 30.7. um 15 Uhr läuteten Kirchenglocken für Klima und gegen Hunger. ORF.at

Oman. Israel macht Iran für den Angriff auf einen Tanker vor Oman verantwortlich, bei dem ein Brite und ein Rumäne getötet wurden. Ein deutscher und ein norwegischer Tanker wurden im Golf von Oman mit Drohnen angegriffen. Es kam zu einer Explosion an Bord. Die norwegische Seefahrtsbehörde hatte am 29.7. einen Angriff auf den Öltanker „Front Altair“ bestätigt. Das norwegische Unternehmen Frontline meldete eine Explosion und einen Brand an Bord. Die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Singapur teilte mit, es seien 21 Seeleute von ihrem mit Methanol beladenen Frachter „Kokuka Courageous“ geholt worden. Das Schiff sei am Morgen beschädigt und ein Crewmitglied leicht verletzt worden. Infolge der mutmaßlichen Angriffe schoss der Ölpreis in die Höhe. Der japanische Schiffseigner, Kokuka Sanyo, erklärte, der Tanker sei in der Nähe der Strasse von Hormus innerhalb von drei Stunden zwei Mal getroffen worden. Die „Front Altair“ fuhr dem Charterer CPC zufolge unter der Flagge der Marshall-Inseln. ● Russland warnte, dem Iran die Verantwortung für den Vorfall zu geben. SRF.ch

Schweiz. Genfer Flüchtlingskonvention ist 70. Sie wurde am 28. Juli 1951 auf einer UN-Sonderkonferenz in Genf verabschiedet und trat am 22. April 1954 in Kraft. Ursprünglich war sie darauf beschränkt, europäische Flüchtlinge direkt nach dem Zweiten Weltkrieg zu schützen. Ergänzt wurde die Konvention am 31. Januar 1967 durch das „Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“, das am 4. Oktober 1967 in Kraft trat und die zeitliche und geografische Einschränkung aufhob. Der GFK sind 146 Staaten beigetreten (2014). ● USA und Russland sprechen in Genf über die Abrüstung von Atomwaffen. China verlangt Abrüstung der beiden auf chinesisches Niveau und dann Dreiergespräche. Russland und USA haben 15 mal so viele Waffen wie China. Russland möchte Beteiligung von England und Frankreich. ● Zum Nationalfeiertag am 1.8. gedachte man dem 50. Jahrestag des Frauenstimmrechts und fand ein Frauen-Rütli statt. ● Französische Hotelgruppe Accor plant in der Schweiz 70 neue Hotels. Immer mehr Hotels gehören zu Ketten. Accor ist eine französische Hotelgruppe, die Hotels, Ferienanlagen und Ferienhäuser besitzt, verwaltet und betreibt. Accor ist die führende Hotelgruppe in Europa und die 6. weltweit. Accor deckt verschiedene Segmente des Hotelmarktes ab: Luxus (Raffles, Fairmont, Sofitel), Premium (MGallery, Pullman, Swissôtel), Mittelklasse (Novotel, Mercure, Adagio) und Economy (Ibis, F1-Hotel). Die Gruppe ist in mehr als 100 Ländern mit >5000 Hotels und >300.000 Mitarbeitern auf fünf Kontinenten vertreten. Insgesamt 753.000 Zimmer. ● Coronainfektionen genbedingt. Nur wer das Gen nicht hat, kann es bekommen. ● Immer mehr Jugendliche sehen sich als „trans“, schon mit 14. SRF.ch

Tunesien. Der tunesische Präsident Kais Saied hat einen ehemaligen nationalen Sicherheitsberater in die Präsidentschaft mit der Leitung des Innenministeriums berufen und sich verpflichtet, Rechte und Freiheiten zu schützen. Die Präsidentschaft gab die Nominierung von Ridha Garsalaoui am 29.7. bekannt, als Saied, der von „unmittelbaren Gefahren“ für das nordafrikanische Land sprach, unter zunehmenden internationalen und nationalen Druck geriet, eine neue Regierung zu bilden. ● Seawatch und Ocean Viking retten 600 afrikanische Flüchtinge vor der tunesischen Küste und bringen sie nach Sizilien. SRF.ch

Türkei. Waldbrände im Süden, u.a. bei Antalya, Bodrum. 7–10° heißer als normal, kein Regen. ● Mit Schwarzmeergas kann das Land ab 2023 seine Energieprobleme lösen. ● Es entsteht ein Korridor von der Türkei zum Aserbaidschan. ● Türkische Basen in Libyen regeln Zuwanderung nach Europa. TRT.tr

Ungarn. Impfzwang für Gesundheitspersonal. ORF.at

USA. Zum ersten Mal drohte Joe Biden mit einem „echten Krieg“, sollten russische und chinesische Häckerangriffe nicht aufhören. Wie der Irakkrieg zeigte, braucht es keine Beweise. ● Mit dem Ende des Mietenmoratoriums im September droht Heer von Obdachlosen. CRI.cn ● Square Inc., die digitale Zahlungsplattform unter der Leitung des Gründers von Twitter Inc. Jack Dorsey (*1976), stimmte zu, das australische Buy-now-Pay-Later-Unternehmen Afterpay Ltd. für 29 Milliarden US-Dollar in seiner bisher größten Akquisition zu kaufen. Das All-Aktien-Angebot bewertet die Afterpay-Aktien mit 126,21 AUD, 31% höher als der Schlusskurs vom Freitag von 96,66 AUD, teilten die Unternehmen in einer Erklärung mit. Das ist jedoch weniger als das Februar-Hoch von Afterpay von 158,47 AUD. (100 AUD=75USD). Die Aktie stieg am Montag in Sydney um bis zu 29% auf 125 AUD. Square sagte, dass das „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Konzept eine Chance darstellt, von einer Abkehr vom traditionellen Kredit zu profitieren, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern. Square soll Afterpay sowohl in seine Consumer Cash App als auch in sein Seller-Produkt für kleine Unternehmen integrieren, sagte Finanzchefin Amrita Ahuja in einem Interview. „Seit unseren Gründungstagen haben wir für unsere Kunden, ob Händler oder Verbraucher, einen schnellen Zugang zu Geldern als oberste Priorität angesehen“, fügte sie hinzu, lehnte es jedoch ab, zu sagen, ob Square andere traditionelle Finanzierungsoptionen wie eine Kreditkarte anbieten würde . Square-Aktien stiegen in den ersten Handelsminuten am 2. August in New York um etwa 3%. Laut der Website von Afterpay fallen keine Gebühren oder Zinsen für das Darlehen an, solange die Leute pünktlich zahlen. ● Twitter arbeitet mit Reuters & AP zusammen, um „glaubwürdige Informationen zu verbreiten“ ● Trotz Milliardenrabatt von Bezos fliegt Musk für die NASA zum Mond. SRF.ch


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