„Was ist, wenn Putin gewinnt?“ Chef der niederländischen Armee sagt, die Niederlande müssten sich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten

Der scheidende Befehlshaber der niederländischen Armee hat die Niederlande aufgefordert, sich auf einen möglichen künftigen Krieg mit Russland vorzubereiten.

In einem Interview mit De Telegraaf letzte Woche sagte Generalleutnant Martin Wijnen: „Die Niederlande sollten ernsthafte Angst vor dem Krieg haben, und unsere Gesellschaft sollte sich darauf vorbereiten … Russland wird stärker.“

„Es gibt nur eine Sprache, die Russland versteht, und das ist die eines starken Militärs“, sagte Wijnen und betonte gleichzeitig, wie wichtig es sei, das Problem des Personalmangels in den niederländischen Streitkräften zu lösen.

Wijnen sagte, er verspreche sich viel von der einjährigen Freiwilligendienst-Initiative für junge Menschen, die nach einem ähnlichen Programm in Schweden umgesetzt wurde.

Newsweek berichtet: Die Niederlande, eines der Gründungsmitglieder der NATO, waren ein starker Verbündeter der Ukraine in dem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin im Februar 2022 begonnenen Krieg. Mark Rutte, der Premierminister der Niederlande, gab letzte Woche bekannt, dass sein Land wird demnächst 18 F-16-Kampfflugzeuge an die Ukraine liefern, um sie bei der Verteidigung gegen Putins Truppen zu unterstützen.

Wijnen, der am 1. Januar von seiner Rolle als oberster General der niederländischen Armee zurücktritt, sagte, die Niederlande sollten dem Beispiel anderer Länder folgen , die Russland nahe stehen. Er verwies auf militärische Vorbereitungen von Nationen wie Schweden, Finnland und den baltischen Staaten.

„Die Niederlande sollten nicht glauben, dass unsere Sicherheit gewährleistet ist, weil wir 1.500 Kilometer von den Russen entfernt sind“, sagte Wijnen. (Putin benennt die wahren Feinde Russlands)

NATO und EU müssen in Zukunft mit mehr Russland leben

Die defätistischen Botschaften in den Mainstream-Medien des Kollektiven Westens nehmen rasant zu. Bei den Eliten der USA, NATO und EU wächst die Einsicht, dass sie mit ihrem Krieg gegen Russland etwas angefangen haben, das sie nicht mehr kontrollieren können. Das angerichtete Chaos könnte sie selbst hinwegschwemmen, denn sie haben keinen Plan B.(Russland: Fünf Botschaften, die es mit dem bislang heftigsten Luftangriff an den Westen sendet (Videos))

Resigniert räumte am zweiten Tag des neuen Jahres 2024 die litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė in einem Interview mit LRT, dem ersten Fernsehkanal des Landes, ein:

„Die Ukraine hat nicht das Ergebnis erreicht, das sich der Westen erhofft hatte. Man kann ohne Zweifel sagen, dass wir während des Krieges in der Ukraine auf einen völlig anderen Ausgang gehofft haben als heute. Und das bedeutet leider, dass wir damit rechnen müssen, dass sich das Szenario nicht so entwickeln wird, wie wir uns das zum Beginn und vor der Offensive Kiews vorgestellt hatten.“

„Was ist, wenn Putin gewinnt?“, fragte besorgt das US-Portal für Finanznachrichten Bloomberg kurz vor Jahresende. Aber die Frage kann man nur noch rhetorisch verstehen, denn in der realen Welt hat die Faktenlage sie längst beantwortet.

Allerdings müssen die westlichen Medien behutsam vorgehen, denn sie könnten nach all den militärischen Expertisen à la „Die Ukraine wird gewinnen“ ihre zahlenden Kunden urplötzlich mit der Alarmstufe Rot schockieren. In solch einem Fall würden sie mit dem Rest ihrer Glaubwürdigkeit auch noch ihre zahlenden Kunden und infolgedessen ebenfalls ihre Werbeeinnahmen verlieren.

 

Deshalb muss die unerbittliche Realität von dem nicht mehr abzuwendenden Sieg der russischen Streitkräfte über die Ukraine sowie implizit über die USA und NATO dem Volk behutsam serviert werden ‒ erst einmal als eine spekulative Übung. Der Bloomberg-Titel „Was ist, wenn Putin gewinnt?“ ist dafür ein Musterbeispiel.

Im Text des Artikels tröstet dann Bloomberg im Verein mit anderen Westmedien den eingefleischten Transatlantiker damit, dass, selbst wenn es der Ukraine nicht mehr gelingen sollte, Russland aus dem Donbass und der Ukraine zu vertreiben, Russland doch bereits verloren habe.

Denn statt weniger NATO an seiner Westgrenze habe Russland durch den Beitritt Finnlands und bald auch Schwedens jetzt bereits mehr NATO an seinen Grenzen als vor dem Krieg.

Zurzeit kann man Dinge lesen wie „Wenn Putin die NATO vor der russischen Militäroperation nicht an seinen Grenzen haben wollte, so hat er jetzt das Gegenteil von dem bekommen, was er immer wollte“. Für die westliche Propaganda ist der Zirkus längst nicht vorbei. Aber von der anfänglichen Siegessicherheit und dem militaristischen Enthusiasmus, der sich in Äußerungen widerspiegelte wie „Die NATO wird gewinnen. Wir alle können sicher sein, dass das atlantische Bündnis so stark und kraftvoll wie eh und je ist. Putin wird mit Sicherheit fallen, denn die ‚Sanktionen aus der Hölle‘ würde er niemals überleben“ ‒ von all dem ist nichts mehr geblieben.

Wenn die Kämpfe im ersten Jahr der militärischen Sonderoperation beendet gewesen wären, hätte es oberflächlich so ausgesehen, als ob es für Russland tatsächlich nicht gut gelaufen wäre.

Hinzu kam der dogmatische Glaube der westlichen Eliten und Medien, dass „die Ukraine mit der NATO im Rücken gar nichts anderes tun könnte, als den Krieg zu gewinnen“, dass die russischen Streitkräfte barfuß herumliefen, dass ihre Waffen nicht funktionierten, sie mit Spaten kämpfen müssten, dass sie nicht einmal Treibstoff für ihre veralteten Fahrzeuge hätten und so weiter.

Zu allem Überfluss hat Ursula von der Leyen, die Chefin der Europäischen Kommission – die von den USA benutzt wird, um ihre Interessen in Europa durchzusetzen –, sogar argumentiert, dass „das russische Militär digitale Chips aus Geschirrspülern und Kühlschränken“ nehme, um seine militärische Ausrüstung zu reparieren, weil ihm die Halbleiter ausgegangen seien.

Und die deutsche Außenministerin Baerbock war dumm genug, dies landauf, landab zu wiederholen, um zu beweisen, dass die russische Industrie in Trümmern liege.

Inzwischen hatte sich Russland aus Cherson und dem Gebiet Charkow zurückgezogen, um seine Verteidigungslinie immer weiter zu festigen. In der Fantasiewelt der westlichen Medien wurde diese Umgruppierungsoperation als „verheerende Niederlage“ der Russen angesehen, die ihnen von den heroischen Kriegern des Kiewer Regimes zugefügt worden war.

Diese Kiewer Truppen, inklusive der neonazistischen Freiwilligenbataillone, wurden im Westen als ultimatives Beispiel für Tapferkeit und militärische Fähigkeiten in den Himmel gehoben.

Beobachter der Entwicklung des bewaffneten Konflikts in der Ukraine, die nicht die Propaganda-Version der West-Eliten schluckten, sondern ihre Analyse auf die konkrete Realität stützten, lebten in einer erstickenden Isolation.

Die Propagandisten des Regimes konnten sich nicht zurückhalten und verunglimpften brutal jeden, der versuchte, sie in die reale Welt zurückzubringen. Das war nicht nur in Deutschland so.

 

Selbst im fernen Portugal forderten Unterstützer des Regimes in Kiew in einer Sendung des CNN-Nachrichtenportals sogar die Ausweisung von Kollegen, die mit ihnen nicht einverstanden waren. Journalisten, Generäle und Analysten, die nicht dem vorgegebenen Narrativ folgten, wurden als „Putin-Propagandisten“ gebrandmarkt.

So paradox es auch klingen mag, es sind dieselben Konzernmedien und Politiker, die zuvor vergessen hatten, dass die Ukraine nach dem Maidan-Putsch zu einem Zufluchtsort für extreme Rechte, Faschisten und Neonazis aus dem Kollektiven Westen geworden war. Es sind dieselben „Qualitätsmedien“, die noch kürzlich überschwänglich Stepan Banderas faschistischen Gruß „Slava Ukraini“ gefeiert und Asow-Nazis auf Heldentourneen durch die USA und Europa begleitet hatten.

Es sind dieselben Medien und Politiker, die heute tief besorgt verkünden, dass es „ohne US-Hilfe“ keine Hoffnung mehr für die Ukraine gebe, denn EU-Europa allein könnte die Anforderungen niemals stemmen. Solche Paradoxien können auf politischer und strategischer Ebene letztlich nur zu tragischen Fehlentscheidungen und katastrophalen Ergebnissen führen.

Nach und nach beginnt dieselbe verwöhnte, arrogante und vom gewöhnlichen Leben abgekoppelte Elite des Kollektiven Westens, uns darauf vorzubereiten, dass die Ukraine gegen Russland „sicher scheitern“ wird, wenn wir alle nicht mehr Hilfe leisten und dafür Opfer bringen.

Aber das ist noch nicht alles! Bloomberg berichtete auch, dass „mehr und mehr Ukrainer zu territorialen Zugeständnissen an Russland bereit sind“. Mit anderen Worten: Die defätistischen Botschaften in den Mainstream-Medien vervielfachen sich allmählich, was bedeutet, dass jemand von ganz oben im Kollektiven Westen „empfohlen“ hat, die Öffentlichkeit auf das Schlimmste vorzubereiten.

Der US-General Pat Ryder räumte in einer Pressekonferenz im Pentagon ein, dass im Fall einer Fortdauer der Meinungsunterschiede im US-Kongress über weitere finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine „die Vereinigten Staaten letztendlich zwischen ihrer eigenen Kampfbereitschaft und der Lieferung von Waffen an die Ukraine wählen müssten“, da die US-Reserven zur Unterstützung Kiews erschöpft seien.

In der Zwischenzeit veröffentlichte die New York Times einen Artikel, in dem sie einräumte, dass die Mehrheit der ausländischen Unternehmen in Russland bleibt, weil sie ihre lukrativen Investitionen dort nicht verlieren wollen.

Die Unternehmen, die bisher verkauft wurden, werden nun „gespiegelt“. Das heißt, sie wurden von anderen übernommen, von Russen oder von Chinesen, Indern und anderen, die aus denselben Branchen kommen, sodass die russische Wirtschaftsstruktur und die russischen Märkte aufgrund des Rückzugs westlicher Investoren kaum einen Unterschied gespürt haben.

Die russische Regierung sei auf den Abzug westlicher Unternehmen vorbereitet gewesen, da die Kapitalflüsse streng kontrolliert wurden. Russland hat die Krise überwunden, die Wirtschaft hat sich 2022 stabilisiert und wächst wieder stark. Westliche Unternehmen hingegen verloren durch den Austritt aus der Russischen Föderation insgesamt mehr als 103 Milliarden Dollar.

Zu den finanziellen Verlusten der Unternehmen aus dem Kollektiven Westen durch ihren Rückzug vom russischen Territorium kommt noch die relative Schwächung Westeuropas im Verhältnis zur Russischen Föderation.

Die Verluste, die die europäische Industrie durch die Explosion von Nord Stream, die irrationalen 12 Sanktionspakete und eine ganze Reihe von internen wirtschaftlichen Aktionen der Selbstverstümmelung erlitten hat, indem sie auf Energie, Rohstoffe und Komponenten aus Russland verzichteten oder diese zu erhöhten Preisen aus zweiter Hand über Länder wie Indien erwarben, sind enorm.

Sie haben die europäischen Volkswirtschaften geschwächt und vor allem Deutschland weniger wettbewerbsfähig gemacht. Während Russlands Wirtschaft im Jahr 2023 bereits um 3,5 Prozent gewachsen ist, betrug das Wachstum in der EU nur 0,5 Prozent. Im dritten Quartal 2023 wuchs die russische Wirtschaft sogar real um 5,5 Prozent und die Löhne um 5,1 Prozent.

Nun, man könnte die Frage, wer sich mit dem Ukraine-Krieg selbst ins Knie geschossen hat, mathematisch beantworten anhand einer Punktesummierung der jeweiligen Teilergebnisse.

Aber die Fakten sind so offensichtlich, dass jeder mit seiner eigenen „Pi-mal-Daumen-Methode“ zum richtigen Schluss kommt.

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Quellen: PublicDomain/thepeoplesvoice.tv/de.rt.com am 07.01.2024

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