Umsturz-Experte Frank, Facebooks Demokratiefeinde, Julians TV-Pläne

1. Aufgespürt: Dieser Mann vernetzt alle Umsturzideen
(t-online.de, Lars Wienand)
t-online.de und das ARD-Magazin “Kontraste” haben eine, wenn nicht die Schlüsselfigur hinter unzähligen rechtsesoterischen und rechtsextremen Telegram-Gruppen aufgespürt: Frank Schreibmüller sei direkt oder indirekt an 4.000 Gruppen und Kanälen bei dem Messenger beteiligt. Lars Wienand hat den spektakulären Fall aufgeschrieben. In der ARD-Mediathek gibt es dazu den unbedingt sehenswerten TV-Beitrag der “Kontraste”-Redaktion: Radikalisierung auf Telegram (Silvio Duwe & Chris Humbs & Pune Jalilevand, Video: 6:42 Minuten).

2. Erst handeln, wenn es zu spät ist
(netzpolitik.org, Josefine Kulbatzki)
Sophie Zhang war bei Facebook unter anderem für das Aufdecken verdächtiger Netzwerke zuständig. Mehrere Male erlebte sie, wie demokratiefeindliche Regierungen mit schmutzigen Tricks ihre Bevölkerung manipulierten und politische Gegner diskreditierten. Zhang meldete die Vorgänge, die von ihr erwarteten Konsequenzen hätten ihre Meldungen jedoch meist nicht gehabt. Nach zweieinhalb Jahren wurde Zhang von Facebook gefeuert. Eine “Guardian”-Recherche deckt das ganze Ausmaß der staatlich unterstützten Manipulation auf der Plattform auf.

3. Die Journalistin* der Zukunft baut der Community eine Bühne (* Männer sind mitgemeint)
(journalist.de, Peter Turi)
Beim “Blick auf den Journalismus” schreibt diesmal Peter Turi, Journalist, Gründer und Geschäftsführer der turi2 GmbH, über den “Community-Journalismus”: “Ich bin überzeugt: Es gibt eine großartige Zukunft für uns, für etablierte und für neue, junge Medienmacherinnen und Journalisten – wenn wir die Art ändern, wie wir die Welt betrachten, beschreiben und bearbeiten. Nach dem Boulevard-, dem Katastrophen-, dem Haltungs-, Meinungs-Journalismus sollte eine neue Form von Journalismus erblühen: der Community-Journalismus. Der Journalismus auf Augenhöhe, die Kommunikation mit der und für die Zielgruppe.” Wie nahezu alle Ausgaben der Serie eine Pflichtlektüre für Medienschaffende und Medieninteressierte!

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4. Corona trifft Fotobranche hart
(verdi.de, Susanne Stracke-Neumann)
Professor Lars Bauernschmitt von der Fachhochschule Hannover hat sich bei Fotografen und Fotografinnen nach den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie umgehört: “Während die Fotograf*innen durchschnittliche Umsatzrückgänge in Höhe von 23,7 Prozent verzeichneten, lagen diese bei den Bildagenturen sogar bei 26,3 Prozent. Dem standen bei den beteiligten Bildagenturen Förderungen in Höhe von 2,3 Prozent (gemessen an den Ausfällen) gegenüber.”

5. Journalismus mit rechts
(medienwoche.ch, Benjamin von Wyl)
Die Schweizer Satirezeitschrift “Nebelspalter” hat in ihrer fast 150-jährigen Geschichte schon manche Umbrüche erlebt. Aktuell suche sie ihren Platz rechts der “NZZ”, wo bereits die “Weltwoche” grase, so Benjamin von Wyl. Trotzdem würden sich die beiden rechten Publikationen in zentralen Punkten unterscheiden. von Wyl hat sich beide Medien angeschaut und eine lesenswerte Analyse verfasst.

6. Warum “Bild”-Chef Julian Reichelt bei seinen Fernsehplänen mehr einfallen muss
(meedia.de, Gregory Lipinski)
2021 findet die Bundestagswahl statt. Ein geeigneter Zeitpunkt für den Start eines neuen TV-Senders, mag sich der Axel-Springer-Konzern gedacht haben und startet “Bild-TV”. Das derzeitige Programmangebot sei jedoch zu dünn, findet Gregory Lipinski: “Nun ist ‘Bild’ eine bekannte Medienmarke, die schnell Marktanteile aufbauen kann. Doch das wird langfristig nicht ausreichen, um sich vom Werbekuchen der Branchen-Schwergewichte ein größeres Stück abzuschneiden.” Der Ausweg für “Bild TV” könne in einer Zusammenarbeit mit dem Münchener Fernsehunternehmen Leonine liegen, an dem Springer-Miteigentümer KKR ebenfalls Anteile besitze.

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