Space & Science: Zwei heiße Super-Erden um sonnennahe Sterne entdeckt + Neuer Mars-Rover könnte Missionsziel schon am Landeort erfüllen (08.März 2021)

Astronomen entdecken zwei heiße Super-Erden um sonnennahe Sterne

Künstlerische Darstellung einer Super-Erde um einen roten Zwergstern (Illu.). Copyright/Quelle: RenderArea / mpia.de

Künstlerische Darstellung einer Super-Erde um einen roten Zwergstern (Illu.).
Bild/Quelle: RenderArea / mpia.de

La Laguna / Heidelberg (Spanien / Deutschland) – Auf Umlaufbahnen um die beiden sonnennahen rote Zwergsterne, „GJ 740“ und „Gliese 486“, die nur 36 und 26 Lichtjahre von uns entfernt sind, haben Astronomen sogenannte Super-Erden entdeckt. Die Oberflächen beider Planeten sind jedoch zu heiß für Leben, wie wir es von der Erde kennen.

GJ 740b
Wie das Team um Borja Toledo-Padrón von der Universidad de La Laguna vorab via ArXiv.org berichtet, gelang ihnen der Nachweis des Planeten im Rahmen der Durchmusterungsprogramme „HArps-n red Dwarf Exoplanet Survey” (HADES) und „Calar Alto high-Resolution search for M dwarfs with Exoearths with Near-infrared and optical Echelle Spectrographs“ (CARMENES) mit Hilfe der Radialgeschwindigkeits-Methode, die nach kleinsten Schlingerbewegung des Sterns sucht, die durch anwesende Planeten hervorgerufen werden.Phasenkurve der Beeinflussung des Sterns “GJ 740” durch seine Super-Erde “GJ 740b”. Copyright: Toledo-Padrón et al., 2021

Phasenkurve der Beeinflussung des Sterns “GJ 740” durch seine Super-Erde “GJ 740b”. Bild: Toledo-Padrón et al., 2021

Der neuentdeckte Planet mit der Bezeichnung „GJ 740 b” bringt es auf mindestens 2,96 Erdenmassen und umkreist den rund 36 Lichtjahre entfernten roten Zwergstern „GJ 740“ einmal alle 2,377 Tage auf einer Distanz, die nur 0,029 Astronomischen Einheiten (AU) entspricht. 1 AU beschreibt dabei die Distanz zwischen Erde und Sonne in unserem eigenen Planetensystem. Dadurch umkreist der Planet seinen Stern außerhalb dessen habitabler, also potenziell lebensfreundlicher Zone. Auf diese Weise ist es mit einer gemittelten Temperatur von rund 550 Grad Celsius deutlich zu heiß für Leben, wie wir es von der Erde kennen…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/astronomen-entdecken-zwei-heisse-super-erden-um-sonnennahe-sterne20210305/

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Neuer Mars-Rover könnte Missionsziel schon am Landeort erfüllen

Visueller Vergleich einiger löchriger Gesteine am Landeort des neuen NASA-Marsrovers „Perseverance“ (oben) mit Steinen aus dem Lake Ontario (u.). Copyright: NASA/JPL-Caltech / Barry E. DiGregorio

Visueller Vergleich einiger löchriger Gesteine am Landeort des neuen NASA-Marsrovers „Perseverance“ (oben) mit Steinen aus dem Lake Ontario (u.).
Bild: NASA/JPL-Caltech / Barry E. DiGregorio

Middleport (USA) – Nach der spektakulären Landung auf dem Mars erbarbeiten die NASA-Wissenschaftler der Mission „Mars2020“ nun die nächsten Schritte und Wege für den neuen Mars-Rover „Perseverance“, der nach Spuren einstigen Lebens auf dem Roten Planeten suchen soll. Der Astrobiologe Barry E. DiGregorio will hingegen schon auf den ersten Aufnahmen vom Landeort des Rovers Gesteinsarten ausgemacht haben, anhand deren Analyse dieses Missionsziel schon vor Ort erreicht werden könnte. Auf Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) erläutert DiGregorio die Details erstmals und exklusiv.

„Perseverance ist mit Sicherheit an einem Ort gelandet, an dem alles danach aussieht, als könne hier die Frage nach Leben auf dem Mars ein für alle Mal beantwortet werden: ein einstiges Flussdelta und ein ehemaliger Süßwassersee an der Schwelle des einstigen Marsozeans von Isidis Planitia“, zeigt sich er Astrobiologe Barry DiGregorio gegenüber GreWi schon von den ersten Aufnahmen des Rovers begeistert.

Auf diesen weist der Wissenschaftler verschiedene Felsen und Gesteine im Marsboden aus, wie sie „Gesteinen aus dem Ordovizium aus dem nordamerikanischen Lake Ontario auffallend gleichen“. Das Ordovizium begann vor etwa 485,4 Millionen Jahren und endete vor rund 443,4 Millionen Jahren.Beispiel eines von Wind und Sand polierten und gelöcherten Steins aus der Antarktis. Copyright: NASA

Beispiel eines von Wind und Sand polierten und gelöcherten Steins aus der Antarktis. Bild: NASA

„Es sind genau diese Gesteine, die ich 25 Jahre lang erforscht habe und deren Gegenstücke jetzt auch am Landerort des Rovers zu finden sind“, so DiGregorio und führt dazu weiter aus: „Es gibt sehr einfache chemische wie mineralologische Mittel und Wege – etwa mit dem Supercam-Instrument des Rovers – herauszufinden, ob die Merkmale dieser löchrigen Steine biogener oder vulkanischer Natur sind.“

“Neben biogener oder vulkanischer Aktivität gibt es auch Beispiele für derart löchriges Gestein durch Wind-Sand-Erosion, etwa in der Antarktis, doch unterscheiden sich deren Merkmale deutlich von jenen am Landeort von Perseverance und vom Lake Ontario“, erläutert DiGregorio weiter: „Für gewöhnlich sind die Oberflächen dieser Steine eben aufgrund der Tatsache, dass sie durch Windabrieb erzeugt werden, stark glatt geschliffen wirken geradezu poliert (siehe Abb. l.)…

Quelle und weiter: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/grewi-exklusiv-neuer-mars-rover-koennte-missionsziel-schon-am-landeort-erfuellen20210307/

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