Schwarz-grüne Schwesterlichkeit

Schwarz-Grün steht vor der Tür. Oder Schwarz-Grün-Gelb. Das Jamaika-Gespenst könnte sich demnächst sogar ganz ohne Neuwahlen und lästige Stimmenverluste für Union und FDP materialisieren: Bei der nächsten passenden Gelegenheit, wenn Angela Merkel nach dem CDU-Vorsitz auch die Schlüssel zum Bundeskanzleramt an ihre Wunschnachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer übergibt, kann der Koalitionswechsel über die Bühne gehen. Die Regierungspartner dafür scharren schon mit den Hufen.

Letzte Zweifel daran zerstreut das mehrseitige Doppelinterview in der Bild am Sonntag, in dem Kramp-Karrenbauer und die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im schwarz-grün-gelben Partner-Hosenanzug penetrant gutgelaunt ihre WG-taugliche Schwesterlichkeit und ihren brennenden Wunsch vorführen, endlich miteinander an einem Kabinettstisch zu sitzen.

Hauptsache regieren

Eiskalt wird en passant der kränkelnde Noch-Koalitionspartner SPD abserviert: Die Kanzlerin in Lauerstellung erwähnt die Sozis mit keiner Silbe, ihre grüne Busenfreundin hat für das abgehakte rot-grüne Projekt nur den gönnerhaften Nebensatz übrig, die SPD wolle derzeit ja sowieso eher nicht in die Regierung. Das war’s. Andrea Nahles kann sich schon mal auf die neue Rolle als krakeelende Oppositionsführerin einstellen.

Abgemeiert sind bei der Gelegenheit auch alle Merkel-Kritiker in den Reihen der Union, die gehofft haben mochten, wenigstens in der Migrationspolitik könnte ihre Partei wieder teilweise zur Vernunft zurückkehren. Die Beruhigungspastillen für die „Werte-Union“ und andere Nörgler wurden nicht ohne Grund als unverbindliches „Werkstattgespräch“ und nicht mit konkreten Beschlüssen verteilt. Um so schneller kann man die „man müßte“- und „man könnte mal“-Gedankenspiele auf dem Weg in die schwarz-grüne Zukunft auch wieder entsorgen.

„Wir können ganz gut miteinander. Wir leben in einer Zeit, in der es keine natürlichen Koalitionspartner mehr gibt. Da müssen wir gesprächsfähig sein“, schwadroniert Kramp-Karrenbauer. Hauptsache regieren also, egal mit wem und mit welchem Programm. Das wichtigste ist ja, daß man sich „pragmatisch“ auf ein „Projekt“ verständigen kann. Dann „kann unser Land besser funktionieren“, stimmt Göring-Eckardt selig in den Hymnus ein.

Frauenquoten müssen her

Nur: auf welches „Projekt“? Wie soll es weitergehen mit Asyl-Migration und Energiewende, Diesel-Panik und Klima-Hysterie, Euro-Desaster und EU-Spaltung, mit dem ganzen verfahrenen Chaos also, das dreizehn Merkeljahre angerichtet haben?

Dazu sagen die schwarz-grünen Schwestern so gut wie nichts in ihrem Doppelinterview. Wenn man sich nur gut genug versteht und erst mal in den Regierungssesseln sitzt, findet sich der Rest von selbst, soll das wohl heißen. Im Klartext: Dann geben die Grünen eben auch ganz offiziell den Takt an, und die CDU wird eben noch grüner, als sie unter Merkel sowieso schon geworden ist.

Halt, ein konkretes Projekt haben Göring-Eckardt und Kramp-Karrenbauer ja doch: Frauenquoten müssen her. Damit Gesellschaft und Politik noch „weiblicher“ werden. Das ist ausbaufähig: Der Geschlechter soll es ja bekanntlich Dutzende geben, und Migranten, Vegetarier und Radfahrer wollen dann bestimmt auch noch ihre Quote. Und die Regierungsberaterin Claudia Kemfert vom DIW wünscht sich sowieso schon lange eine Quote für Elektroautos. Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Mit AKK und KGE in die politisch korrekte Ökodiktatur.

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