Schnitt Baby aus Bauch einer Schwangeren: Erste Frau seit 67 Jahren auf US-Bundesebene hingerichtet

Die haarsträubende Tat hatte sich im Jahr 2004 in der Stadt Skidmore im US-Bundesstaat Missouri ereignet. Lisa Montgomery lernte die damals 23-jährige Bobbie Jo Stinnett im Internet kennen. Sie besuchte ihr Opfer zu Hause unter dem Vorwand auf, einen Hund von ihr kaufen zu wollen. Montgomery überwältigte Stinnett, erwürgte sie mit einem Strick und schnitt ihr anschließend das Baby aus dem Bauch. Stinnett verblutete und wurde später mit aufgeschnittenem Unterleib aufgefunden. Das Baby überlebte die grausame Tat und wurde anschließend von Montgomery entführt. 

Nach einer landesweiten Suche spürte die Polizei Montgomery Tage später im Nachbarstaat Kansas auf. Sie hatte Stinnetts Kind bei sich und gab es gegenüber ihren Freunden und Bekannten als ihre eigene Tochter aus. Das Mädchen überlebte die Tat und wurde an ihren Vater zurückgegeben, mit dem es auch aufwuchs. Die Geschichte löste über die USA hinaus Abscheu und Entsetzen aus.

Montgomery gestand ihre Schuld komplett ein. Im Jahr 2007 wurde sie des Mordes sowie Kidnappings schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Laut BBC sollen Montgomerys Rechtsanwälte wiederholt auf ihrer Unzurechnungsfähigkeit zum Zeitpunkt des Totschlags aufgrund angeborener und erworbener psychischer Störungen beharrt haben. Die Angehörigen des Opfers befanden jedoch, dass Montgomery aufgrund der besonderen Schwere der Tat ungeachtet ihrer geistigen Gesundheit eine Todesstrafe verdiene.

Ursprünglich sollte Montgomerys Todesurteil am 8. Dezember 2020 vollstreckt worden sein. Die Hinrichtung musste aber wegen einer bestätigten COVID-19-Erkrankung bei einem Vertreter ihrer Verteidigung verschoben werden. Am Dienstag beschloss ein Richter im US-Bundesstaat Indiana wenige Stunden vor der geplanten Exekution im Gefängnis in Terre Haute aus Unsicherheit über die Zurechnungsfähigkeit der Verurteilten einen weiteren Aufschub und beantragte ein zusätzliches Expertengutachten für Montgomery. Zur Begründung räumte er ein, die 52-Jährige lege sich keine Rechenschaft über die Gegenwart ab und könne die Motive des Gerichts nicht nachvollziehen, das ihre Hinrichtung angeordnet hat. Diese Entscheidung wurde anschließend vom Obersten Gerichtshof gekippt. Montgomery wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht (Ortszeit) per Giftspritze hingerichtet.

Die Vollstreckung des Todesurteils erfolgte nur eine Woche vor der Ablösung der Regierung des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump durch seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden. Im Gegensatz zu dem Republikaner ist der künftige US-Staatchef ein erbitterter Gegner der Todesstrafe und hatte sich zuvor mehrmals für deren Abschaffung auf Bundesebene ausgesprochen.

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