Schießerei nahe einer Schule in Moskau – keine Verletzten, Tatverdächtiger festgenommen

Bei einer lokalen Polizeistelle ging am Mittwochnachmittag ein Anruf ein, in dem Augenzeugen über mehrere Schüsse nahe einer Schule im Süden Moskaus berichteten, die ein Mann in Tarnkleidung in die Luft abgegeben haben soll. Dies teilte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Sicherheitskräfte mit. Die angerückten Einheiten riegelten das Schulgebäude weitgehend ab und ordneten die Schüler an, bis zum Abschluss des Einsatzes in ihren Klassenräumen zu bleiben. Der Schütze flüchtete zunächst vom Tatort und wurde zur Fahndung ausgeschrieben.

Diese endete kurz darauf mit der Festnahme des Tatverdächtigen. Laut Angaben des Telegram-Kanals Readovka wurde er als 17-jähriger Alexander Sobolew identifiziert. Bei der Waffe soll es sich um eine Softairwaffe gehandelt haben. Das Motiv des Minderjährigen blieb zunächst unklar.

Bei dem Vorfall gab es keine Verletzten, wie der Pressedienst der Moskauer Polizeibehörde bestätigte. Alle Schüler wurden nach dem Vorfall nach Hause geschickt. 

Die Kriminaltechniker setzen ihren Einsatz vor Ort fort. Berichten zufolge rückten die Beamten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB zum Wohnort des verdächtigen Schützen aus, um seine Wohnung zu durchsuchen.

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