Quo vadis Europa? – US-Unterwürfigkeit samt Kriegstreiberei statt Eigeninteressen und Frieden

Angesichts des Krieges in der Ukraine muss man sich fragen, ob irgend einer der verantwortlichen Kriegstreiber in Europa darüber nachdenkt, wie es nach diesem Krieg weiter gehen soll?

 

Von REDAKTION | Die westliche Kriegspropaganda lässt nur einen einseitigen Tunnelblick auf das Geschehen zu. In dieser Sicht ist Russland der Aggressor, der völlig unprovoziert die arme Ukraine überfallen hat. Jede andere Sichtweise ist zumindest verpönt und wird zum Teil schon strafrechtlich verfolgt. Die Vorgeschichte der NATO-Osterweiterung, der Maidan-Putsch, usw. wird in dieser Sicht völlig ausgeblendet. Wer von dieser Sichtweise abweicht, ist ein Feind der Freiheit und der Demokratie!

Insbesondere darf nicht über die geopolitischen Interessen der USA gesprochen werden, die hinter dem forcierten NATO-Beitritt der Ukraine stecken.

Eine derartige Haltung ist typisch für eine kriegsführende Partei. Im Krieg darf es ja bekanntlich keine Dissens geben. So gesehen wird indirekt eingestanden, dass die allermeisten europäischen Länder Kriegspartei in der Ukraine sind. Die große Mehrheit der europäischen Länder erweisen sich somit als willige Vasallen US-amerikanischen Weltherrschaftspläne. Für einen Vasallen ist es typisch, dass er seine eigenen Interessen hinter denen des Hegemons zurückstellt. Über die Auswirkungen dieser Haltung wird, wenn überhaupt, nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen und selbst das ist verpönt, denn man muss in dieser Situation „Haltung“ zeigen, also Solidarität mit dem größten Kriegstreiber unserer Zeit!

Versucht man sich vorzustellen, wer durch diesen Krieg gewinnt und wer durch ihn verliert, so steht ein großer Verlierer bereits fest: (West) Europa! Die Energieversorgung Europas wird vom billigen Russengas auf teures Flüssiggas umgestellt. Wo immer dieses Gas auch herkommt, es wird um Faktoren teurer sein als Gas aus Russland. Russland wird seinerseits seine Energieströme nach Asien umlenken, womit die Asiaten in Zukunft noch weitere kompetitive Vorteile gegenüber Europa erlangen werden. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Russland und dem restlichen asiatischen Raum werden sich Dank der Sanktionen auch anderweitig verstärken.

Geopolitisch betrachtet ist diese Entwicklung für Europa ein noch größerer Nachteil oder besser eine Katastrophe, da Russland schon wegen der Geographie ein natürlicher Partner Europas wäre. Stattdessen klammern sich die europäischen Eliten an das alternde amerikanische Empire, das in der letzten Zeit nur Niederlagen erlitten hat und jetzt gerade einer neuerlichen Niederlage ins Auge blicken muss. Kann es sein, dass sich die europäischen Eliten vor dem erstarkten Asien fürchten und sich lieber an ein untergehendes Imperium klammern, anstatt Teil eines eurasischen Großraumes zu werden? Es kann gut sein, dass Europa die eigene Schwäche gegenüber den Asiaten spürt und sich deshalb abschotten möchte. Da man an die eigene Stärke nicht mehr glaubt, hofft man offenbar noch immer auf das sich ausdehnende amerikanische Empire, das sonst in der ganzen Welt keine Freunde mehr hat, wie man an der Haltung der übrigen Welt zu den Russlandsanktionen merkt.

Man bedenke nur, welche Zielsetzungen und „Werte“ Westeuropa heute vertritt: Genderwahn, ein erodierendes Bildungssystem, Leistungsunwille und die hirnrissige „Energiewende“. All dieses ist dazu angetan, Europa an Haupt und Glieder zu schwächen. Es könnte sein, dass sich Europa von Asien deshalb längerfristig abschotten möchte. Viele Kommentatoren sehen die Globalisierung bereits auf dem Rückmarsch.

Nur so ist die wahnwitzige, ja selbstmörderische Haltung der europäischen Länder zu erklären, die sich in der Ukrainekrise so verhält, als ob es kein Morgen gäbe. Für den Hegemon geht es aber auch um Alles oder Nichts: die universalistische Weltsicht der USA gestattet niemanden Einflusssphären außer der USA selbst. Die „Einflusssphäre“ der USA ist die ganze Welt! Genau diese Sicht der Dinge steht jetzt zur Disposition. Verliert die USA den Krieg in der Ukraine, oder geht dieser nur patt aus, mit Eroberungen Russlands, so ist dies eine Niederlage der USA, der von einem massiven Einflussverlust in der ganzen Welt gefolgt werden wird. Notgedrungen wäre das auch das Ende der Dollarhegemonie und somit mit einem Bankrott der USA.

Ein weiterer geopolitischer Aspekt ist, dass Europa eigentlich dem sich anbahnenden chinesisch-russischen Bündnis entgegenwirken müsste, da Westeuropa durch ein derartiges Bündnis langfristig an die Wand gespielt wird. Man macht aber gerade das Gegenteil und drängt Russland in ein Bündnis, das auch für Russland langfristig nicht unbedingt vorteilhaft ist. Insofern ist Russland auch ein Verlierer, weil es diesen Konflikt aus eigener Kraft nicht durchstehen kann.

Durch die Dummheit gepaart mit US-Hörigkeit der europäischen Eliten wird China der wahre Sieger dieses Konflikts werden. Irgendwie wird man an die Rolle der USA im 20. Jahrhundert erinnert, die durch die Kriege der Europäer untereinander zu einer globalen Macht wurde. Wieder hat man aus der Geschichte nichts gelernt!


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