Politikwissenschaftler zu TV-Triell: "Die Kanzlerkandidaten haben ihr Bild bestärkt und bestätigt"

Über die Unterschiede in der Persönlichkeit der Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen, die Diskussionsthemen und der Einfluss der Debatte auf die Wahlumfragen sprach RT DE mit Prof. Dr. Nils Diederich, Politikwissenschaftler und Experte für Wahlforschung. Diederich betont, ein Vorteil des Triells sei, dass der Wähler die drei Kandidaten zusammen sehen konnte. Dabei waren die Unterschiede ihrer Persönlichkeit klar zu sehen. Ihm zufolge hat Laschet zerfahren, Baerbock recht leidenschaftlich und Scholz sehr staatstragend gewirkt.

Diederich hebt hervor:

"Man konnte sich die Vorstellung machen, wer am besten in der Lage ist, eine Bundesregierung zu führen."

Die sehr nüchterne, sehr programmbezogene Art der Antworten von Scholz knüpfe an den Stil von Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Viele Wähler haben nun die Assoziation, das sei eigentlich der Stil, den ein Bundeskanzler haben sollte, fasst der Experte für Wahlforschung zusammen. Der Politikwissenschaftler fährt fort:

"Alle drei wissen, dass sie nach der Wahl in Koalitionsverhandlungen gehen müssen. Deswegen sind harte Kontroversen vermieden worden."

Das Bild, das die drei Kanzlerkandidaten bisher in der Öffentlichkeit abgegeben haben, sei im Laufe der Debatte bestärkt und bestätigt worden. "Die Debatte ist eine Art Bestätigung, eine Information für die Wähler. Der Einfluss auf die Haltung der Wähler wird aber nicht fundamental." Deswegen dürfte die Zahl der Wähler, die durch dieses Gespräch ihre Orientierung verändert haben, sehr gering sein, so Prof. Diederich.

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