Organspende: Bundestag lehnt Spahns Gesetzesvorschlag ab

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Seit Jahren fordern Politik, Pharma- und Medizinindustrie, die Organspende per Gesetz zur Regel zu machen. Pharmalobbyminister Jens Spahn machte sich für die sogenannte „Doppelte Widerspruchslösung“ stark. Diese würde die aktuell noch geltende „Zustimmungslösung“ umkehren: Nur wer ausdrücklich keine Organspende wünscht und seinen Widerspruch in einem behördlichen Register eingetragen hat, dürfte sich ihr dann noch entziehen. Hintergrund dieser seit Jahren schwelenden Debatte waren Klagen der Pharma- und Medizinindustrie, dass es nicht genügend Organspender gebe.

Vielen Menschen hat man weisgemacht, dass ein Mensch tot ist, wenn der Arzt den Hirntod festgestellt hat. Zahlreiche Beispiele und Berichte Angehöriger von Organspendern zeigen aber, dass „Hirntote“ keineswegs tot sind. Diese Definition wurde von der Medizin festgelegt, um Organentnahmen bei einem Betroffenen gesetzlich zu rechtfertigen. Gerade durch Berichte Angehöriger von Organspendern aber auch von Medizinern selbst, ist die Diskussion darüber, ob ein sogenannter „hirntoter“ Mensch tatsächlich tot ist, wieder entbrannt.

Dass Hirntote keine Leichen, sondern Sterbende sind, zeigen die Reaktionen der Körper, die für die Organentnahme oftmals ohne Narkose aufgeschnitten und regelrecht ausgeschlachtet werden. Sobald der vermeintlich tote Körper aufgeschnitten wird, schnellt der Blutdruck nach oben und manche der nicht betäubten Körper bewegen sich sogar.

Eltern von verunglückten Kindern, denen bewusst vorenthalten wurde, was bei einer Organentnahme tatsächlich geschieht, waren beim Anblick der Leichen ihrer toten Kinder fassungslos und schockiert. Die Gesichter der Leichen waren schmerzverzerrt und es wurde nicht nur, wie besprochen, ein Organ entnommen, sondern der Körper wurde regelrecht ausgeschlachtet: Organe, Haut, Gewebe, Augen, Knochen, Knorpel.

Bundesminister Jens Spahn wollte mit seinem Gesetzesvorschlag alle Bürger per se zu potenziellen Organspendern machen, wenn sie zu Lebzeiten nicht aktiv widersprochen hätten. Wir sind der Ansicht, dass dies kriminelle Methoden sind, die Herr Spahn versuchte, per Gesetz durchzudrücken. Herr Spahn muss sofort als Minister zurücktreten und von allen politischen Ämtern ausgeschlossen werden.

Bei der gestrigen Abstimmung über Spahns Vorschlag haben die Abgeordneten des Bundestags allerdings mehrheitlich dagegen gestimmt. Angenommen hingegen wurde der Vorschlag der Grünen Politikerin Annalena Baerbock (Stichwort „Kobold“). Der Vorschlag sieht vor, dass alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Dabei soll auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, eine Entscheidung dazu in ein neues zentrales Online-Register einzutragen. Auch Hausärzte solle bei Bedarf alle zwei Jahre über Organspenden informieren.

Da Organentnahmen für Organspenden grundsätzlich nicht bei Leichen durchgeführt werden können, muss man schlussfolgern, dass jeder Mensch, dem Organe, Knochen und Gewebe für eine „Organspende“ entnommen werden, noch lebt. Denn mit den Organen eines Toten lassen sich keine Geschäfte machen, weil diese nicht transplantiert werden können. Mehr über die Politik der GroKo zur Pharmaindustrie finden Sie hier. 

https://www.watergate.tv/organspende-bundestag-lehnt-spahns-gesetzesvorschlag-ab/

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