Nike und Adidas et al schreiben Brief an Trump

Was ich bereits beschrieben habe, Trumps Strafzölle gegen China werden den US-Konsumenten treffen, haben die Schuhfirmen jetzt bestätigt. In einem offenen Brief an Trump äussern Nike und Adidas ihre Beschwerde über seine Entscheidung, in China hergestellte Schuhe mit Strafzöllen zu belegen. Die Unternehmen bezeichnen die Politik am Montag als "katastrophal für unsere Verbraucher, unsere Unternehmen und die amerikanische Wirtschaft insgesamt", im Schreiben des Verbandes der Schuhindustrie, der Footwear Distributors & Retailers of America.


Zusammen mit 171 weiteren Schuhfirmen forderten die beiden Konzernriesen den Präsidenten auf, die Anhebung der Zölle zu unterbinden. Der Brief war auch an Finanzminister Steve Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross und den Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats Larry Kudlow gerichtet.

Die Industrie schätzt, dass die Strafzölle neue Kosten von 7 Milliarden Dollar pro Jahr verursachen würden, die an den Verbraucher weitergegeben werden müssten.

Sie schrieben:

"Im Namen unserer Hunderten von Millionen an Schuhkonsumenten und Hunderttausenden von Mitarbeitern, fordern wir Sie auf, diese Massnahme unverzüglich zu unterbinden, die ihre Steuerbelastung erhöhen wird. Ihr Vorschlag, Zölle auf alle Einfuhren aus China hinzuzufügen, fordert den amerikanischen Verbraucher auf, die Rechnung zu bezahlen. Es ist Zeit, diesen Handelskrieg zu beenden."

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Branche sich gegen die vorgeschlagenen Zollerhöhung ausspricht. Im März letzten Jahres schrieben mehr als 100 Marken an Trump, um ihn zu drängen, die Erhöhung zu überdenken.

"Angesichts der Preissensibilität unserer Produkte würden zusätzliche Kostensteigerungen die Grundlage für unsere Fähigkeit bilden, die Preise unserer Produkte für unsere Verbraucher wettbewerbsfähig zu halten", heisst es in dem Brief vom März.

Nichts ist davon zu hören, die Schuhfirmen werden die Produktion zurück in die USA bringen. Wieso sollten sie es auch tun, wenn die Kosten viel höher dadurch werden?

Adidas und Nike lassen ja nicht nur für den US-Markt Schuhe in China produzieren, sondern für die ganze Welt. Der US-Markt ist doch winzig im Vergleich zum Weltmarkt.

Deshalb, Trump bestraft mit seinem Handelskrieg die Menschen im eigenen Land, in dem sie höhere Preise für Importwaren zahlen werden. Ob ihm das für die Wiederwahl im kommenden Jahr hilft?

Dazu kommt aber noch die Retourkutsche seitens China. Chinesische Firmen haben ihre Angestellten angewiesen, amerikanische Produkte zu boykottieren und nicht mehr in die USA zu reisen.

So haben einige Firmen ihren Mitarbeitern gesagt, dass die Verwendung von iPhones, das Fahren in amerikanischen Autos, das Essen in amerikanischen Fastfood-Restaurants, die Verwendung amerikanischer Haushaltsprodukte und sogar das Reisen in die USA durch eine neue Unternehmensrichtlinie verboten sei.

Was wäre das für ein immenser Schaden für die amerikanischen Konzerne, wenn 1,4 Milliarden Chinesen die US-Produkte boykottieren?

Nicht nur die Chinesen sondern die ganze Welt sollte keine amerikanischen Produkte mehr kaufen und Dienstleistungen nutzen, um diesen arroganten, imperialen und kriegslüsternden Pack in Washington eine Lektion zu erteilen.

Hier der ganze Brief:

Dear Mr. President:

As leading American footwear companies, brands and retailers, with hundreds of thousands of employees across the U.S., we write to ask that you immediately remove footwear from the most recent Section 301 list published by the United States Trade Representative on May 13, 2019. The proposed additional tariff of 25 percent on footwear would be catastrophic for our consumers, our companies, and the American economy as a whole.

There should be no misunderstanding that U.S. consumers pay for tariffs on products that are imported. As an industry that faces a $3 billion duty bill every year, we can assure you that any increase in the cost of importing shoes has a direct impact on the American footwear consumer. It is an unavoidable fact that as prices go up at the border due to transportation costs, labor rate increases, or additional duties, the consumer pays more for the product.

This significant tax increase, in the form of tariffs, would impact every type of shoe and every single segment of our society. In fact, our industry’s trade association, the Footwear Distributors & Retailers of America (FDRA), ran the numbers and the results are staggering. FDRA estimates your proposed actions will add $7 billion in additional costs for our customers, every single year. This dramatic increase would be on top of the billions Americans already pay as a result of the current tariff burden on footwear imports that was started in 1930.

High footwear tariff rates fall disproportionately on working class individuals and families. While U.S. tariffs on all consumer goods average just 1.9 percent, they average 11.3 percent for footwear and reach rates as high as 67.5 percent. Adding a 25 percent tax increase on top of these tariffs would mean some working American families could pay a nearly 100 percent duty on their shoes. This is unfathomable.

There have been suggestions that industries should quickly shift sourcing to countries other than China in the wake of these additional tariff threats. While our industry has been moving away from China for some time now, footwear is a very capital-intensive industry, with years of planning required to make sourcing decisions, and companies cannot simply move factories to adjust to these changes. Any action taken to increase duties on Chinese footwear will have an immediate and long-lasting effect on American individuals and families. It will also threaten the very economic viability of many companies in our industry.

On behalf of our hundreds of millions of footwear consumers and hundreds of thousands of employees, we ask that you immediately stop this action to increase their tax burden. Your proposal to add tariffs on all imports from China is asking the American consumer to foot the bill. It is time to bring this trade war to an end.


UPDATE: Adam Jonas, der Analyst der Autobranche für Morgan Stanley hat heute in einem Rundruf an alle Kunden ihnen mitgeteilt, Tesla steht kurz vor dem Konkurs. "Tesla ist keine Wachstumsstory, sondern eine verzweifelte Kredit- und Restrukturierungsstory", sagte Jonas in der Warnung an Investoren und schlug vor, dass der nächste Schritt für Tesla eine aussergerichtliche Umschuldung und / oder Insolvenz ist. Jonas äusserte sich auch zu den Auswirkungen des Handelskrieges: "Könnte es einen schlimmeren Zeitpunkt geben, als von China abhängig zu sein, um Roboterautos zu verkaufen?" fragte er.

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