Neues von Nessi: Webcam filmte ungewöhnliches Objekt am Loch Ness (Video)

Und Nessi bewegt sich doch: Aufnahmen einer Webcam unweit der Burgruine Urquart Castle zeigten vor einigen Wochen, am 17. März, einen dunklen Schatten auf der Wasseroberfläche des Loch Ness, der sich in Ufernähe bewegt hat.

Die Legende, dass im Loch Ness ein Ungeheuer lebt, ist so alt wie das Land selbst und gehört zu Schottland wie der Whiskey. Seit 1934 steht das vermeintliche Monster sogar unter Naturschutz. Nessi, wie die Schotten ihr Ungeheuer liebevoll nennen, ist unsterblich und wird dies auch noch eine ganze Weile bleiben. Von Frank Schwede

So ist das mit Legenden, die unsterblich sind. Sie leben nicht nur ewig, sondern sorgen auch immer wieder für reichlich Gesprächsstoff. Und so ganz nebenbei kurbeln sie auch den Tourismus an. Auch rund um den schottischen Loch Ness ist das so. Mitte März hat eine Webcam, die unweit der Burgruine Urquart Castle platziert wurde, verdächtige Aufnahmen von der Wasseroberfläche des Loch Ness geliefert.

Zu erkennen ist gegen viertel nach vier Ortszeit ein dunkles, längliches Objekt, das sich munter durch das Wasser bewegt, auf- und abtaucht und bald darauf hinter einem Baum verschwindet.

Dieser Schatten kann alles Mögliche sein. Ein Baumstamm oder tatsächlich ein Tier – möglicherweise ein Aal. Das Problem ist, dass die Aufnahmen ziemlich unscharf sind, weil sie eine sehr niedrige Auflösung im Bereich von 360p haben. HD Qualität, die hier nötig wäre, beginnt aber erst bei 720p. Ideal aber wären eine Auflösung von 1080p und eine kürzere Distanz zum Ufer.

Wasserproben, die vor zwei Jahren der neuseeländische Forscher Neil Gemmel von der  University of Otago im Rahmen einer Studie entnommen hat, haben anhand der gesammelten DNA gezeigt, dass es sehr viele große Aale im Loch Ness gibt.

Gemmell ist sich sicher, dass es kein gigantisch großes, reptilienartiges Monster im See gibt. Der Forscher geht von einem ungewöhnlich großen Aal aus, der sich im Wasser herumtreibt.

Gemmell hat vor zwei Jahren zusammen mit seinem Team sogenannte e-DNA-Proben in dem 227 Meter tiefen See gesammelt. Die Proben wurden in 200 Meter, 100 Meter und 50 Meter Tiefe sowie an der Oberfläche entnommen. Insgesamt kamen die Forscher auf 250 Proben (Sonar erfasst erneut rätselhaftes Objekt im Loch Ness).

Gemmell sagte auf einer Pressekonferenz:

„So ziemlich an jeder Stelle, an der wir Proben gesammelt haben, war auch Aal-DNA vorhanden.“

Laut Gemmell haben Taucher schon mehrfach einen Aal gesichtet habe, der so dick gewesen sei wie ihre Beine. Auch die Fischereibehörde des Ness-Distriks geht von dieser Theorie aus.

Verdächtiges Riesenskelett am Strand von Aberdeen

Anfang vergangenen Jahres war es ein gigantisches Skelett, das während eines Sturms an Strand gespült wurde, das in der schottischen Hafenstadt Aberdeen für Aufregung gesorgt hat. Nachdem die Aufnahme auch auf der Facebook-Seite von Fubar News erschien, überschlugen sich die Gerüchte in Aberdeen geradezu.

Viele Anwohner glaubten, dass es sich um die sterblichen Überreste ihrer heißgeliebten Nessi handelt. Doch Experten schlossen das schon bald aus, schließlich ist der Loch Ness viele Kilometer weit von der Fundstelle entfernt.

Ende 2020 heizten dann Fotos eines gewissen Steve Challice aus Southampton die Diskussion erneut an. Ein Foto erschien auch im Daily Record, das einen länglichen, grauen Corpus, zeigt der sich im Kielwasser durch den Loch Ness bewegt.

Laut Daily Record besuchte Challice zuvor mit seinem Bruder die Burgruine Urquhart Castle. Von dort aus wollte er das gegenüberliegende Ufer fotografieren, als sich plötzlich direkt vor ihm das Wasser seltsam kräuselte, sofort drückte Challice auf den Auslöser.

Gegenüber Daily Record sagte er:

„Ich habe ein paar Schnappschüsse gemacht, dann kam dieser riesige Fisch an die Oberfläche und ging wieder unter.“

Challice schätzte das Tier auf rund 2,5 Meter Später teilte der Brite die Aufnahme im Netz. Viele Beobachter vermuteten, dass es sich um. Nessi handelt, doch Challice selbst glaubt das nicht und sagt:

„Ich weiß, dass da ein gewisses Interesse herrscht und manche Leute sagen, es ist das Monster, aber ich glaube es nicht. Ich muss sagen, dass ich nicht an das Loch Ness Monster glaube, und wenn da wirklich etwas ist, dann gibt es sicherlich eine logische Erklärung für die meisten Sichtungen.“

Laut Daily Record ist der britische Journalist Roland Watson, der den Blog lochnessmystery betreibt, fasziniert von der Aufnahme. Gegenüber Daily Record sagte Watson:

„Wenn dies ein echtes Bild von einem Ungeheuer in Loch Ness ist, würde es leicht unter den ersten drei aller Zeiten rangieren. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich in einem laufenden Gespräch mit Steve über die Einwände und Bedenken, die ich dagegen habe, dass es sich um ein Photoshop-Bild handelt. Wir werden also sehen, wohin uns das führt.“

Dass der Schnappschuss von Steve Challice echt ist, könnte möglicherweise die Aufnahme der Webcam von vor ein paar Wochen beweisen. Es ist mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit davon auszugehen, dass es sich um dasselbe Wesen handelt. Nicht nur Größe und Form des Tiers passen, sondern auch der Ort, die Burgruine Urquart Castle, stimmen überein.

Nessi war nur ein Spielzeug von Woolworth

Die Legende vom Ungeheuer von Loch Ness  geht weit zurück und stammt aus dem 6. Jahrhundert, als ein irischer Mönch namens Saint Columba Einheimische dabei beobachtete, wie sie einen Mann begruben, der angeblich von einem Wassertier angegriffen wurde.

Eine der ersten berühmten Sichtungen der Neuzeit machten 1933 George Spicer und seine Frau, die behauptet haben, eine ungewöhnliche Kreatur gesehen zu haben, die 1,20 Meter hoch und sieben Meter lang war und die Straße in der Nähe des Sees überquerte.

Später gelang einem gewissen Dr. Robert Kenneth Wilson das wohl mit Abstand bis heute berühmteste Foto von Nessi, obwohl sich später herausgestellt hat, dass die Aufnahme ein Scherz war und Nessi in Wahrheit ein Spielzeug von Woolworth.

Der Geist von Nessi ist unsterblich und lebt weiter  – vor allem in Köpfen sogenannter Kryptozoologen. Sie werden auch in Zukunft an dieser Legende glauben und weiter nach handfesten Beweisen suchen.

Die Kryptozoologie wude Mitte der 1950 mit dem belgisch-französischen Zoologen Bernhard Heuvelmanns berühmt. Der 2001 verstorbene Forscher gilt als Begründer der modernen Kryptologie, die er in seinem 1955 erschienen Buch Sur la Piste des Bétes Ignorées einem breiten Publikum bekannt machte.

Einige Kryptozoologen gehen noch heute von der Vermutung aus, dass Nessi ein Plesiosaurus ist, eine Kreatur aus dem Mesozoikum mit langem Hals und kleinem Kopf, die sich mit Flossen fortbewegt. Manche Berichte des Ungeheuers, einschließlich der historischen Berichte, weisen in der Tat auf eine gewisse Ähnlichkeit zum Plesiosaurus hin.

Im April 2014 wurde behauptet, dass beim Kartendienst von Apple das Ungeheuer von Loch Ness sichtbar sei. Laut Daily Mail haben zwei Männer unabhängig voneinander behauptet haben, dass sie etwas Verdächtiges auf der Satellitenaufnahme entdeckt hätten.

Später hat Gary Campbell, der Vorsitzende des offiziellen Loch Ness Monster Fan Clubs, gegenüber der Daily Mail bestätigt, dass es sich mit aller Wahrscheinlichkeit wirklich um das Ungeheuer handelt.

Campbell sagte, dass er und sein Clubkollegen sechs Monate die Satellitenaufnahmen geprüft und sogar mit Schiffsexperten gesprochen hätten, doch niemand weiß, was die Anomalie wirklich ist.

Campbell:

„Was auch immer das ist, es ist in Richtung Süden unter Wasser. Wenn also keine geheimen U-Boote-Versuche im Loch Ness stattgefunden haben, würde es nach der Größe des Objekts wahrscheinlich sein, dass es Nessi ist.“

Eine weitere logische Erklärung könnte eine bisher unentdeckte Unterwasserströmung sein. Die meisten Sichtungen und Aufnahmen der Vergangenheit haben sich meistens als Scherz herausgestellt oder aber hatten einen natürlichen Ursprung.

Die Wissenschaft glaubt bis heute nicht daran, dass im Loch Ness tatsächlich ein Ungeheuer lebt. Und genau das macht Nessi unsterblich.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Verborgene Wesen: Kryptozoologische Anthologie

Einhorn, Phönix, Drache: Woher unsere Fabeltiere kommen

Nessie – Das Ungeheuer von Loch Ness: Monster, Mythen, Mutationen

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 08.04.2021

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