Natürlich gesund: Kurkuma unterstützt die Therapie von Galle und Leber (17.September 2020)

Leber- und Gallenerkrankungen können sich auf vielfältigste Weise äußern. Stechender Bauchschmerz, das Erbrechen gelber Flüssigkeit, die Unverträglichkeit von fetthaltigen Lebensmitteln und Appetitlosigkeit sind einige der zahlreichen Symptome.

Etwa fünf Millionen Deutsche leiden an einer Erkrankungen der Galle und Leber. Tendenz steigend. Denn fetthaltiges Essen, ein starker Alkoholkonsum, Stress und andere Umstände können diese Erkrankungen begünstigen. Aber auch die Genetik spielt eine entscheidende Rolle.

Zumeist werden Gallen- und Leberbeschwerden mit schulmedizinischen Maßnahmen und Medikamenten therapiert. Wer aber auch chemische Substanzen verzichten möchte, der sollte auf die Wundermittel der traditionellen, indischen Medizin zurückgreifen, allem voran Kurkuma.

Die gelbe Knolle ist dazu in der Lage, die Lipidspaltung und die Ausschüttung von Gallensaft anzuregen und den Körper so zu entgiften. Und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Entstehung von Beschwerden der Galle und Leber

Bei der Fettverdauung spielen Galle und Leber eine signifikante Rolle, da der in der Leber produzierte Gallensaft die Lipide in ihre Bestandteile zerlegt und die Verdauung im Allgemeinen anregt. Während die Leber den Gallensaft produziert, ist es die Aufgabe der Galle, den Gallensaft wie ein Behälter aufzunehmen und bei Bedarf ausschütten.

Das vorhandene Volumen beträgt rund 70 Milliliter. Ist die Verdauung im Gange, so wird der Gallensaft freigesetzt. Dieser gelangt in den Zwölffingerdarm und unterstützt dort die Freisetzung von Nährstoffen in der Nahrung. Die Leber nimmt hingegen die Fette und das Zucker auf und filtert Giftstoffe.

Unterschiedliche Erkrankungen können die Funktionen dieser beiden Organe einschränken. Bei der Gallenblase führen oftmals eine Entzündung, Gallensteine oder funktionelle Störungen dafür, dass zu wenig Gallensaft ausgeschüttet und die Verdauung gehemmt wird. Bei der Leber sind vor allem die Zirrhose, Tumore oder ein Reizdarmsyndrom ursächlich für eine verminderte Gallensaftproduktion. Betroffene leiden zumeist unter starken Bauchschmerzen und Beschwerden beim Stuhlgang.

So hilft Kurkuma Gallen- und Leberbeschwerden

Verantwortlich für seine vielseitige Wirkung sind die Inhaltsstoffe des Kurkumas. Insbesondere dem Curcumin werden zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben. So ist es in der Lage, die Produktion des Gallensaftes und dessen Ausschüttung zu erhöhen. Kurkuma wirkt sich so stark auf die Gallenproduktion aus, dass langfristig eine verbesserte Verdauung von Fetten, eine gesündere Darmflora und eine Entkrampfung der Muskelfasern die Folge sind. Dadurch können Beschwerden des Magen-Darm-Traktes im Allgemeinen gelindert werden.

Gleichzeitig haben zahlreiche Versuche an menschlichen und tierischen Probanden nachgewiesen, dass eine regelmäßige Behandlung mit Kurkuma die Streuung vorhandener Gallen- und Lebertumore eingrenzen kann.

Ebenso hilft es dabei, Resistenzen gegenüber der Strahlentherapie zu reduzieren. Noch effizienter ist aber die präventive Behandlung, da die gelbe Wurzel das Immunsystem nachhaltig stärkt und aktiv gegen die Mutation von gesunden Zellen vorgeht.

Fazit: wirksame Hilfe bei Problemen mit Galle und Leber

Gallen- und Lebererkrankungen können sich sehr unterschiedlich äußern. Im Großen und Ganzen führen diese Erkrankungen aber langfristig dazu, dass die beiden Organe ihre Funktionen stark einschränken. Zur Behandlung werden üblicherweise chemische Mittel verschrieben. Alternativ ist aber auch Kurkuma präventiv oder behandlungsbegleitend zu empfehlen.

Denn es wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern lindert auch die Symptome der Beschwerden und beschleunigt die Genesung. Bereits wenige Milligramm täglich sind für einen Behandlungserfolg ausreichend. Bei vorliegenden Erkrankungen konsultieren Sie vorher Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Anwendung und Dosierung von Kurkuma und Curcumin

Kurkuma und Curcumin können auf verschiedene Arten eingenommen werden. Zu unterscheiden sind hier die Darreichungsform (Pulver, Kapsel, Tee, Wurzel), der Curcumin-Anteil und die Bioverfügbarkeit. Mit Bioverfügbarkeit bezeichnet man die die Aufnahme- oder Resorptionsfähigkeit des Körpers bezüglich des Wirkstoffes, hier Kurkumin. Da Kurkumin nur eine geringe Wasserlöslichkeit aufweist, sollte man immer schwarzen Pfeffer (Piperin) und Fett hinzufügen. Hierdurch lässt sich die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches erhöhen.

Wir persönlich glauben, dass die Natur immer die beste Kombination an Wirkstoffen zur Verfügung stellt. Daher sehen wir die Verarbeitung der Kurkuma-Wurzel in leckeren Mahlzeiten als die zu bevorzugende Variante an. Die Fette und Gewürze – insbesondere schwarzer Pfeffer – der anderen Nahrungsbestandteile sorgen für eine naturgemäße Aufnahme (Resorption) der Wirkstoffe des Kurkuma in den Körper. Auch die wertvollen ätherischen Öle werden so verwertet.

Wenn man keinen frischen Gelbwurz als Wurzel bekommen kann, greift man am besten zu hochwertigem Kurkuma-Pulver in Bio-Qualität. Bereiten Sie sich einen Gelbwurz-Tee sollte unbedingt Fett (Koksöl, Sahne etc.) und Pfeffer hinzugefügt werden. Ansonsten wird das Curcumin kaum vom Körper resorbiert.

Eine tägliche Versorgung mit Curcuma und Curcumin in ausreichender Menge mit den Mahlzeiten ist für Nicht-Inder schwierig. Manche Menschen mögen aber auch grundsätzlich den Geschmack der gelben Wurzel nicht. Hinzu kommt, daas die Wurzel Bitterstoffe enthält, die bei zu hoher Dosierung geschmacklich sehr hervortreten. Daher ist eine bewusst höhere Dosierung zur Unterstützung der Heilwirkung bei bestimmten Krankheiten nur schwer umsetzbar. Es empfiehlt sich, zusätzlich Kurkuma oder Kurkuma und Kurkumin-Kombipräparate in Form von Kapseln einzunehmen.

Kapseln haben den Vorteil, dass sie gut zu dosieren und einfach – auch unterwegs – einzunehmen sind. Die angebotenen Produkte unterscheiden sich sehr in Qualität und Curcumin-Anteil. Von reinem Kurkuma bis zu hochdosiertem, fast reinem Curcumin. Reine Kurkumakapseln geben einem das volle Spektrum an Wirkstoffen des Gelbwurz. Reine Curcumin-Kapseln hingegen liefern hohe Curcumin-Dosis, verstärkende Wirkung andere Bestandteile des Kurkuma gehen jedoch verloren. Am besten nimmt man beides, sollte es mit reinem Curcumin aber nicht übertreiben.

Achten Sie bei der Auswahl eines Kapsel-Produktes immer darauf, ob der Hersteller die Qualität und Reinheit seiner Produkte auch tatsächlich nachweisen kann. Dies gilt sowohl für konventionelle als auch für Bio-Produkte. Einen sehr guten Eindruck macht hier die Marke Mount Natural, die vollständig auf Rohstoffe aus China verzichtet und jede Charge in deutschen Labors untersuchen lässt.

Curcumin in mizellierter Form

Seit kurzem gibt es Anbieter mit Kurkuma in Mizellenform (Acurmin etc). Wir persönlich empfehlen nicht, dieses zu sich zu nehmen. Zwar gibt es EINE Studie, die eine deutlich bessere Bio-Verfügbarkeit suggeriert, aber eben nur eine einzige mit nur wenigen Probanden. Wichtiger finden wir allerdings, dass die Mizellenformulierung in den natürlichen Stoffwechselprozess des Curcumin eingreift. Dadurch hat es eher den Charakter eines Arzneitmittels als den eines Nahrungsergänzungsmittels. Arzneimittel müssen bezüglich Ihrer Wirkung und Nebenwirkungen einen langen Zulassungsprozess durchlaufen und Langzeitstudien nachweisen:

Niemand weiß, welche langzeitigen Auswirkung die Aufnahme eines solchen Mittels (hier Curucumin in Mizellenform) hat! Es kann harmlos sein oder gravierende negative Folgen für Ihre Gesundheit haben!

Am Ende muss dies jeder selbst für sich entscheiden. Wir meinen, Produkte wie Mizellen-Curcuma sollten strengen Zulassungsbestimmungen unterliegen. Wir vertrauen den natürlichen Mechanismen und Stoffwechselprozessen, auch wenn dabei die Bioverfügbarkeit nicht technisch optimiert ist!

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Curcuma

Im Normalfall kommt es bei der Einnahme von Curcuma zu keinerlei Nebenwirkungen. Aber man kann natürlich alles überdosieren. Selbst eine Überdosis Wasser kann zum Tod führen. Es gibt kaum etwas, das man bedenkenloser einnehmen kann als Curcuma, insbesondere, wenn es sich um reines Curcuma-Pulver oder Kapseln handelt.

Aufgrund der hohen Konzentration an Curcumin in einigen Präparaten sollte man aber gesunden Menschenverstand walten lassen und diese nur kontrolliert einnehmen. Drei Kapsel mit je 1500 mg Curcumin entsprechen in etwa 3-5 Gramm Kurkuma pro Tagesdosis. Diese unnatürlich hohe Dosis (Im Durchschnitt enthält reines Kurkuma ca 5- max. 7% Curcumin.) an sich ist schon ein Warnsignal.

Seltene Fälle von leichten Nebenwirkungen bei der Curcuma-Einnahme sind bekannt: Dazu gehören unter anderem Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Übelkeit und Durchfall. Dies hängt mit der hohen Wirksamkeit von Curcuma auf den gesamten Verdauungstrakt inkl. Leber und Galle zusammen. Deshalb sollte eine solche hochdosierte Therapie immer in Absprache mit einem Arzt stattfinden.

Auch Schwangere sollten die Einnahme von Curcumin mit einem Arzt besprechen, da es die Gebärmutter stimulieren kann, wodurch es zu einer Frühgeburt kommen kann. Curcuma regt zudem die Blutzirkulation an. Diese Wechselwirkung mit Medikamenten zur Blutgerinnung sind bei der Einnahme zu beachten. Die Folge können übermäßige Blutungen und Blutergüsse sein. Alle diese Nebenwirkungen sind jedoch sehr selten, weshalb sie auf den Präparaten auch nicht angeben werden müssen.

Wenn man sich an ein paar einfache Grundregeln hält, sollte es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Dies gilt aber für alle Heilmittel, Medikamente und auch Nahrungsmittel.

Kurkuma kann ein hilfreiches Superfood sein

Kurkuma ist eine vielseitig einsetzbare Pflanze, die ihren Weg nicht nur in die europäischen Küchen, sondern auch in die alternative, naturnahe Medizin gefunden hat. Zahlreiche wissenschaftliche Studien wurden bereits über die therapeutischen und präventiven Wirkungen des Ingwergewächses veröffentlicht. Insbesondere zur Vorbeugung und Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes könnte Kurkuma eine kostengünstige und gesundheitsschonende begleitende Therapiemaßnahme darstellen.

Da der potentielle Nutzen so groß und die Risiken so gering sind, ist Kurkuma ein guter täglicher Bestandteil zur Gesunderhaltung und Krankheitsvorsorge. Bei vorliegenden Erkrankungen sollte immer eine ärztliche Beratung und Beobachtung am besten durch einen ausgebildeten Naturmediziner erfolgen.

Quellen: PublicDomain/kurkuma-superfood.info am 16.09.2020

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