Natürlich gesund: 8 erstaunliche Dinge, die Kurkuma bewirken kann (07.Januar 2019)

Eines der favorisierten Gewächse der ayurvedischen Medizin ist die Kurkuma. Die Gelbwurzel aus Südasien, die in Deutschland hauptsächlich als Gewürzbestandteil von Curry verwendet wird, hat nämlich neben ihrem pfeffrigen Geschmack Einiges zu bieten.

Durch ein breitgefächertes Angebot an wertvollen Inhaltsstoffen ist die therapeutische Wirkung der Kurkumaknolle sehr vielfältig und erstreckt sich von antibakteriellen bis hin zu antikanzerogenen Eigenschaften.

Zum einen enthält Kurkuma viele wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink, die man in dieser Zusammensetzung in nur wenigen Lebensmitteln finden kann.

Außerdem findet man in der Wurzel B3-, C-, E-, sowie K-Vitamine, die zusammen mit Aminosäuren dem Körper als Biokatalysatoren zur Verfügung stehen. Diese Biokatalysatoren bewirken im Körper einen geregelten Ablauf vieler Stoffwechselreaktionen, wodurch Kurkuma eine große, medizinische Bedeutung zugemessen wird.

Als wichtigster Inhaltsstoff gilt jedoch das Curcumin, ein sehr potenter sekundärer Pflanzenstoff. Curcumin ist daher auch die am besten erforschte Komponente in wissenschaftlichen Kurkuma-Studien. In Kombination mit den ätherischen Ölen und Harzen der Kurkuma kann die Wirkung von Curcumin sogar noch verstärkt werden.

Kurkuma und das Gehirn

Unser Gehirn zählt zu den Organen, die sich nicht einfach transplantieren lassen, wenn sie geschädigt sind. Ist es einmal in Folge eines Schlaganfalls in Mitleidenschaft gezogen worden, erneuern sich die Zellen meist nicht. Einzig an wenigen Stellen des Gehirns, wie z.B. im Hippocampus, können neue Neuronen entstehen. Dies macht es umso wichtiger neurodegenerative Erkrankungen zu therapieren.

Neuste Forschungen deuten an, der Alterskrankheit Morbus Alzheimer erfolgreich mit Curcumin vorbeugen zu können, da der entzündungshemmende Inhaltsstoff die Plaquebildung im Gehirn hemmen könnte.

Wissenschaftler der Jining Medical University in China konnten außerdem in einer Studie mit Mäusen nachweisen, dass depressives Verhalten durch Stress mithilfe von Curcumin reduziert werden kann. Studien mit Menschen konnten diese Ergebnisse bestätigen und zeigten, dass Curcumin als natürliches Antidepressivum eingesetzt werden könnte. 

Kurkuma und der Magen-Darm-Trakt

Neben den gesunden Vitaminen und Mineralstoffen ist Kurkuma sehr ballaststoffreich und regt zudem die Verdauung an. Probleme im Magen-Darm-Trakt, besonders unangenehmes Völlegefühl und Blähungen, konnten bei Probanden durch Curcumin deutlich reduziert werden.

Bei Menschen mit Übergewicht konnte außerdem eine Therapie mit konzentriertem Curcumin in der Gewichtsreduktion helfen. Weniger Heißhungerattacken, sowie verringerte Triglycerid-Werte halfen dabei, abdominelles Fett zu reduzieren, was eine nützliche Prävention vor dem metabolischen Syndrom darstellt.

Beim metabolischen Syndrom haben Patienten einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie >140/90mmHg), mehr Fettablagerungen am unteren Bauch und erhöhte Fett-, sowie Blutzuckerwerte im Blut.

Kurkuma und die Leber

Als Entgiftungsorgan leistet die Leber am Tag sehr viel Arbeit, da wir mit unserer Nahrung täglich Konservierungsmittel, Mikroplastik, Arzneimittel und viele weitere Stoffe zu uns nehmen, die unser Darm nicht verdauen kann.

Um die Leber in ihrer Funktion zu unterstützen und vor Leberschäden zu bewahren, bietet sich daher Curcumin mit seiner hepatoprotektiven (Hepar – griech. Leber; Protektivus – griech. schützend) Wirkung an. Denn durch den hohen Anteil an Vitaminen, die als Biokatalysatoren fungieren, werden die Entgiftungsprozesse in der Leber angeregt und unterstützt.

Neben der positiven Auswirkung auf die Leber hat Curcumin Wirkung auf die Galle, die direkt der Leber anliegt. Wenn Curcumin im Körper aufgenommen wird, regt es nämlich den Gallenfluss an und hemmt somit die Entstehung von Gallensteinen. Weitergehend wird die Kontraktionsfähigkeit der Gallenblase erhöht und sie kann größere Mengen an Galle ausscheiden (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

Kurkuma und das Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System besteht aus dem Pumpmotor, dem Herzen und den Leitungsbahnen, den Gefäßen. Um die optimale Versorgung mit Sauerstoff-beladenem Blut zu gewährleisten, müssen daher beide Systeme gut funktionieren. Die Wirkung von Curcumin auf das Herz-Kreislauf-System ist dabei durch die antioxidative Eigenschaft sehr hilfreich.

Die sogenannten freien Radikale stehen zusammen mit entzündlichen Prozessen in Verbindung und sind für den Ausbruch vieler Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verantwortlich. Sie können aber durch die natürlichen Antioxidantien, die im Curcumin enthalten sind, deutlich reduziert werden.

Auch auf das Cholesterin hat Kurkuma eine positive Wirkung. Cholesterin ist ein fettlösliches Molekül und wird im Blut mithilfe von LDL-Cholesterin transportiert. Ein erhöhter Cholesterinspiegel und damit erhöhter LDL-Wert im Blut führen zu Ablagerungen von LDL-Cholesterin an der Innenwand der Gefäße. Dies erschwert den Blutfluss, da die elastischen Gefäße zunehmend steif werden. Wenn die Elastizität abnimmt, kommt es zum Bluthochdruck.

Dadurch, dass bei Gabe von Curcumin vermehrt Gallensäure gebildet und ausgeschüttet wird, kann jedoch der Cholesterinspiegel durch Curcumin auf natürliche Weise gesenkt werden, was sich protektiv auf die Gefäße auswirkt (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)). 

Kurkuma und Arthritis

Rheumatoide Erkrankungen der Gelenke, wie beispielsweise Arthritis, sind bei den betroffenen Patienten immer mit Funktionsverlusten und starken Schmerzen verbunden. Beide Symptome konnten in wissenschaftlichen Studien durch konzentriertes Curcumin gemildert werden. Bei Patienten, die an chronischen Schmerzen litten, konnte bei einer Studie in China durch Curcumin eine deutliche Schmerzlinderung verzeichnet werden.

Aber bei Arthritis hilft Curcumin vor allem durch seine antientzündliche Eigenschaft. Da die Blutspiegel von Entzündungsmediatoren (v.a. IL6, TNF-alpha) im Blut reduziert werden, kann eine deutliche Verbesserung der Gelenkentzündung entstehen. Außerdem kann durch die enthaltenen Harze in der Kurkuma-Wurzel die Wundheilung verbessert werden, was möglicherweise auch auf beschädigte Innenseiten von Gelenken zutrifft.

Kurkuma und Diabetes mellitus

Die sogenannte Wohlstandkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 tritt auf, wenn Patienten ein geerbtes Risiko zu erkranken haben, übergewichtig sind und überdurchschnittlich viel glukosehaltige Lebensmittel zu sich nehmen.

Da das Hormon Insulin, welches den Blutzucker senkt, von den Zellen immer schlechter aufgenommen wird, kommt es letztendlich zu einer Insulinresistenz. Ständig erhöhte Blutzuckerwerte schaden jedoch dauerhaft dem Körper, vor allem den Nieren und Gefäßen.

Curcumin wirkt bei Diabetes mellitus Typ 2, da die Produktion von Insulin gefördert und gleichzeitig der Körper sensibler für Glukose gemacht wird. Zur antientzündlichen und antioxidativen Wirkung von Curcumin kommt noch hinzu, dass die Glykierung von Proteinen und Fetten gehemmt werden kann, somit kommt es in Folge eines Diabetes mellitus zu weniger Komplikationen.

In einer Studie aus dem Iran konnte zudem gezeigt werden, dass Curcumin die Produktion des Hormons Adiponektin, das in Fettzellen gebildet wird, stimuliert (10). Adiponektin ist im Körper an der Regulation des Stoffwechsels beteiligt und hemmt die Leber in der Zuckerproduktion. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel gesenkt werden.

Kurkuma und das Immunsystem

Die antientzündliche Wirkung von Curcumin wurde bereits in Verbindung mit rheumatoiden Erkrankungen erwähnt, schützt jedoch genauso effektiv vor infektiösen Entzündungen. Dadurch, dass nach Gabe von Curcumin mehr Immunzellen vom Körper generiert werden, ist man besser vor bakteriellen und viralen Entzündungen geschützt.

Zusätzlich zum gesundheitlichen Nutzen, sich besser vor Erkältungen schützen zu können, hilft Curcumin auch bei der Befreiung allergisch-bedingter, verstopfter Atemwege. Der Sauerstofffluss konnte bei Probanden, die an allergischer Rhinitis leiden, deutlich verbessert werden, wodurch sie besser mit Sauerstoff versorgt wurden. 

Kurkuma und Krebs

Eine der gefürchtetsten Diagnosen für die meisten Menschen lautet: Krebs. Die Therapie ist meist sehr herausfordernd für den Körper und Heilungschancen sind nicht immer gegeben. Im Bereich der Therapie wird nun stark daran geforscht, wie man Neubildungen reduzieren und die Streuung möglichst verhindern kann.

Dabei kommt dem Curcumin bei Krebs, als natürlicher Pflanzenstoff, eine große Bedeutung zu, denn in hunderten Studien konnte bisher gezeigt werden, dass der Inhaltsstoff der Kurkuma-Pflanze antikanzerogen wirken könnte.

Es wurde nachgewiesen, dass Curcumin dazu im Stande ist, Tumor-Zellen zum Zelltod, der sogenannten Apoptose, zu bewegen.

Da Krebszellen sich schnell fortpflanzen und nicht von selbst sterben, ist hochdosiertes Curcumin daher ein sehr gutes Mittel zur Unterstützung der Krebstherapie. Vor allem bei der Prävention und als Therapeutikum von Colon-Krebs könnte Curcumin durch die Stärkung der guten Bakterienkolonien im Darm eine große unterstützende Rolle spielen (Professor für Krebsmedizin: “Kurkuma hemmt nachweislich Krebserreger in jedem Stadium” (Video)).

Fazit

Ein breites Wirkungsspektrum der Kurkuma und ihres Wirkstoffs Curcumin kann im Körper unter hohen Dosierungen erreicht werden. Möchte man also vom therapeutischen Potenzial der Kurkuma profitieren, greift man am besten zu hochwertigen Kurkuma-Kapseln.

Denn um die gesundheitlichen Vorteile zu erzielen, müsste man zu jeder Mahlzeit 2-3 Teelöffel Kurkuma hinzufügen, was durch den starken Geschmack auf Dauer unangenehm werden würde. Zudem ist reines, natives Kurkuma-Pulver bei weitem nicht so wirkungsvoll wie hochwertige Kurkuma-Präparate, die die schlechte Bioverfügbarkeit von Curcumin mit entsprechenden Formulierungen deutlich verbessern können.

Beim Kauf von Curcumin-Kapseln sollte unbedingt darauf geachtet werden, Kapseln ohne hinzugefügtes Piperin zu verwenden. Das Piperin, eher bekannt als schwarzer Pfeffer, soll die Aufnahmemenge des fettlöslichen Curcumins erhöhen, indem es in der Leber bestimmte Enzyme inaktiviert.

Durch diesen Mechanismus werden jedoch auch toxische Stoffe leichter aufgenommen und es kann zu gefährlichen Anhäufungen in der Leber kommen.

Quellen: PublicDomain/kurkuma.info am 07.01.2019

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