Marshall Billingslea: Drei Szenarios für die Wiederaufnahme nuklearer Waffentests durch die USA

Diese drei Fälle, in denen die USA erstmals seit dem Jahr 1992 wieder nukleare Testsprengungen durchführen würden, verdeutlichte Marshall Billingslea bei Anhörungen vor dem US-Kongress am 21. Juli, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Wörtlich sagte Billingslea:

Wir werden nur dann Tests von Atomwaffen durchführen, falls Fragen zur Sicherheit oder der Zuverlässigkeit aufkommen. Oder aber, falls sich eine dringende Notwendigkeit der Entwicklung irgendeiner neuen Konstruktion offenbart.

Gegenstand der Anhörungen war Billingsleas Kandidatur auf den Beraterposten des Präsidenten und des Außenministers der USA in Fragen der Rüstungskontrolle. Zwar fügte Billingslea an, ihm sei nicht bekannt, dass im Moment einer dieser drei Fälle vorliege, gleichzeitig wiederholte der Sondergesandte jedoch die Anschuldigungen gegen Russland und China, die beiden Länder würden ihrerseits Erprobungen durchführen, die von kleineren nuklearen Explosionen begleitet würden.

Schon damals äußerte Moskau (neben Dementi) den Verdacht, es seien im Gegenteil möglicherweise gerade die USA, die eine Wiederaufnahme nuklearer Testsprengungen vorbereiten. Erst Ende Mai 2020 berichtete die Washington Post, die US-Regierung habe eingehende Besprechungen einer solchen Möglichkeit geführt. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter, der anonym bleiben wollte, äußerte die Meinung, dass eine Demonstration einer "Schnelltest"-Kapazität die Verhandlungsbasis der USA gegenüber Russland sowie China festigen würde. Genau dies sei aktuell innerhalb von "Monaten" nach der entsprechenden Forderung durch den US–Präsidenten möglich, schrieb Defense News, ein Magazin für militärische Themen mit Verweis auf einen namentlich nicht genannten hochrangigen Beamten in der Nuklearwaffenabteilung des US-Verteidigungsministeriums.

Aktuell wird in den USA die Idee vertreten, anstelle des New START-Rüstungskontrollvertrages zwischen Russland und den USA sollte ein trilaterales Abkommen unter Einbeziehung Chinas treten. China mit seinen vergleichsweise weniger zahlreichen dafür aber fortgeschritteneren Nuklearwaffen konnte sich bisher denkwürdigerweise nicht für eine solche Option erwärmen.

Ähnlich wie die USA führte Russland Anfang der 1990er-Jahre seine letzte nukleare Testsprengung durch. Zudem ratifizierte das Land den Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen im Jahr 2000 – dies haben die USA bis dato nicht getan.

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