Jacques Brel: La colombe


Eines der großartigsten Anti-Kriegslieder überhaupt – jedenfalls in den Sprachen, die ich verstehe. Jacques Brel beschreibt den Frieden als eine Taube, die getötet wird und entwirft die Szenerie eines Bahnsteigs, auf dem ein Zug mit Soldaten Richtung Front abfährt: ein „Friedhof, in Marsch gesetzt in Richtung Nacht“. Eine flammende Anklage auch hier gegen die Kriegsherrn: „Wozu all die Denkmäler, Zeugnisse der Niederlage, die schon vorbereiteten Phrasen, die der Beerdigung folgen werden.“ Brel beschreibt schließlich aus der Perspektive eines Soldaten im fahrenden Zug, wie seine Geliebte, von der er sich verabschiedet hat, nach und nach verschwindet: „Warum dein sich verdunkelnder Körper, dein Körper, der verschwindet, bis er auf dem Bahnsteig so wirkt, als sei er eine Blume auf einem Grab.“ Die Musik ist hier wenig lieblich, sie ist dramatisch, fast schroff. Die Bildstrecke illustriert das Grauen des Krieges.

benji Karaffe Alladin Gold + 2_Becher Gold

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