Islamkonferenz: Seehofer will ausländische Einflüsse auf Islamgemeinden reduzieren

Vor zwölf Jahren fand die erste Islamkonferenz, initiiert von Wolfgang Schäuble (CDU), statt. Zentrales Thema der vierten Islamkonferenz sind ausländische Einflüsse auf die islamischen Gemeinden in Deutschland. Um die Abhängigkeit vom Ausland zu kappen, ist auch eine Moschee-Steuer im Gespräch. Hiermit könnten die Imame bezahlt, Jugend- und Seniorenarbeit finanziert werden. In der Kritik steht besonders der Ditib-Verein (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.). Dieser versorgt die islamischen Gemeinden mit Imamen aus der Türkei.

Diese kommen für einen Turnus von fünf Jahren nach Deutschland, ohne auf die hiesige Gesellschaft vorbereitet zu werden. Der Vorsitzender der Ditib ist gleichzeitig türkischer Botschaftsrat für religiöse und soziale Angelegenheiten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz prüft noch, ob die Ditib-Zentrale als ein Verdachts- oder Beobachtungsobjekt einzustufen ist. 

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir sieht die Schuld hierfür in der deutschen Politik. Man sei zu "nachgiebig" gewesen, sagte er der Welt. Religionsgemeinschaften könnten nur dann anerkannt werden, wenn akzeptiert werde, dass "das Grundgesetz der Leitfaden für das Zusammenleben" ist: 

Aber zuvor müssen Ditib und die anderen Verbände die Voraussetzungen erfüllen – sie müssen sich von Organisationen ausländischer Mächte zu deutschen Vertretungen inländischer Muslime transformieren. Sie müssen nachweisen, dass sie mit beiden Beinen auf dem Boden unserer Verfassung stehen und dass in unserem Zusammenleben das Grundgesetz für sie über jedem heiligen Buch steht. Bislang ist mir Deutschland in dieser Frage zu nachgiebig. 

Mehrheitlich sind die Muslime in Deutschland nicht organisiert. Neben der Ditib gibt es in Deutschland den Zentralrat, den Islamrat und den Verband der Islamischen Kulturzentren. Die Dachverbände repräsentieren rund 25 Prozent der Muslime. 

Liberale Muslime müssen Konservative zur Mitarbeit zwingen 

Der Innen-Staatssekretär Markus Kerber setzt auf den Dialog: 

Ferner auf " die Hoffnung, dass sich aus diesem Dialog, aus dieser Diskussion heraus ein Selbstverständnis, ein Selbstbild der in Deutschland lebenden Muslime entwickelt, das so bislang nirgendwo zu sehen war. 

Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi will die konservativen Dachverbände zur Mitarbeit mit den liberalen Muslimen zwingen. Dafür fehlt es bislang noch an einer liberalen Organisation der Muslime: 

Wir haben den Bund der liberalen Muslime, wir haben die Säkularen Muslime und wir haben auch das Forum des Islams in Deutschland. Und die haben alle die gleichen Ziele. Aber sie können nicht an einem Tisch sitzen. 

Dieser Forderung folgten bereits Vertreter aus der Politik, Wissenschaftler und Publizisten unter dem Titel "Initiative säkularer Islam". Diese soll sich, so der Unterstützer Cem Özdemir, gegen die wachsende Muslimfeindlichkeit in Deutschland richten und den Einfluss aus dem Ausland.  

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