Große Fintech-Prüfung: China verschärft Regulierung von Online-Versicherungen

Die China Banking and Insurance Regulatory Commission (CBIRC) hat am Mittwoch einen Plan zur Überprüfung von Internet-Versicherungen mit dem Titel "Notice on Carrying out Special Rectification of Internet Insurance Disorders" veröffentlicht. Die Anordnung zielt darauf ab, Chinas Online-Versicherungsunternehmen zu prüfen, um Verstöße in ihren Aktivitäten bis Oktober 2021 einzudämmen.

Damit fordert die chinesische Regierung die betreffenden Unternehmen auf, Probleme wie unzulässige Marketing- und Preisgestaltungspraktiken freiwillig anzugehen, und warnt vor "strengen Strafen" für diejenigen, die sich nicht daran halten. In der Bekanntmachung heißt es:

"In den letzten Jahren hat sich die Branche der Online-Versicherungen stark weiterentwickelt. Gleichzeitig haben sich die Übertretungen vervielfacht."

Außerdem werden solche Verstöße wie illegale Versicherungsgeschäfte auf nicht zugelassenen Plattformen, falsche Preisgestaltung und Missbrauch von Kundendaten angeprangert. Weitere wichtige Punkte, die überprüft werden sollen, sind irreführende Verkäufe und Versäumnisse bei der Bereitstellung eines ausreichenden Offline-Services.

Jedes Online-Versicherungsunternehmen in China wurde verpflichtet, bis zum 15. August eine Arbeitsgruppe einzurichten, um selbst potenziell illegale Praktiken zu ermitteln und diese zu ändern. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, sich selbst zu überprüfen und ihre Praktiken an die chinesischen Gesetze anzupassen. Die Aufsichtsbehörden sollen jedoch bei Bedarf eigene Inspektionen durchführen.

Nach Angaben der CBIRC gingen bis Ende 2020 mehr als 140 Versicherungsunternehmen in China online und erwirtschafteten in diesem Jahr allein 298 Milliarden Yuan (39 Milliarden Euro) an Prämien, was sechs Prozent der Einnahmen der gesamten chinesischen Versicherungsbranche entspricht.

Ebenfalls am Mittwoch stellte Peking einen Fünfjahresplan vor, der eine strengere Regulierung des chinesischen Finanztechnologie-Sektors vorsieht. Der sogenannte Zehn-Punkte-Plan deckt ein breites Spektrum von Bereichen ab, darunter die digitale Wirtschaft, Internet-Finanzierung, künstliche Intelligenz, Big Data und Cloud Computing sowie Monopole und ausländische Investitionen.

Dieses Vorgehen der chinesischen Regierung ist der jüngste Schritt in den chinesischen Bemühungen, den Fintech-Sektor des Landes zu zügeln. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Anti-Monopol-Untersuchungen eingeleitet und verschiedene gerichtliche Maßnahmen gegen eine Vielzahl von E-Business-Unternehmen ergriffen.

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