Glyphosat-Gutachten, Echokammer des Schreckens, Ohrenschmalz-TV

1. Urteil gegen Zensurheberrecht: Glyphosat-Gutachten darf veröffentlicht werden
(fragdenstaat.de, Arne Semsrott & Phillip Hofmann)
“FragDenStaat”, das Portal für Informationsfreiheit, feiert einen juristischen Sieg: “Wir haben gemeinsam ein kleines Stück Rechtsgeschichte geschrieben: Das Landgericht Köln hat heute entschieden, dass unsere Veröffentlichung eines Glyphosat-Gutachtens keine Urheberrechtsverletzung ist.” Damit sei der Fall jedoch nicht ausgestanden. Das von der Entscheidung betroffene Bundesinstituts für Risikobewertung habe bereits angedeutet, gegen die Entscheidung des Landgerichts in Berufung zu gehen: “Es könnte sein, dass unser Fall in einigen Jahren vor dem Bundesgerichtshof landet und dem Europäischen Gerichtshof zur Schaffung einer europäisch einheitlichen Lösung vorgelegt wird.”

2. “Ich halte den Begriff ‘Einzeltäter’ für irreführend”
(jetzt.de, Pia Stendera)
Karolin Schwarz ist nicht nur Journalistin, sondern auch Expertin in Sachen Rechtsextremismus (ihr Buch zum Thema: “Hasskrieger”). Als unabhängige Gutachterin hat sie die Netz-Aktivitäten des Attentäters von Halle untersucht und dazu in einschlägigen Imageboards und Telegram-Gruppen recherchiert. Im Interview mit “jetzt” erzählt Schwarz von ihren Erkenntnissen zum konkreten Fall und zum Thema Rechtsextremismus im Internet allgemein.

3. In der Echokammer der Trump-Anhänger
(zeit.de, Johanna Roth)
In Zusammenhang mit der US-Wahl und dem anstehenden Regierungswechsel sehen sich Twitter und Facebook immer öfter gezwungen, Inhalte zu moderieren oder zu löschen. Twitter hat viele Tweets von Donald Trump mit Warnhinweisen ergänzt. Facebook löschte jüngst eine Gruppe, die sich gegen die “gestohlene Wahl” auflehnen wollte und binnen einen Tages auf über 300.000 Mitglieder angewachsen war. Nun suchen sich viele Menschen eine neue digitale Heimat und finden sie bei Parler, einer Plattform für “Free Speech”. Johanna Roth kommentiert: “Parler ist mehr als ein virtueller Pool für die Tränen der Trump-Fans. Es ist eine Echokammer des Schreckens. Ein Ort, an dem man es mit der Angst zu tun bekommen kann, wie düster die kommenden Wochen und Monate noch werden könnten.”

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4. Frauen im Fußball – wo das Geschlecht (k)eine Rolle spielt
(de.ejo-online.eu, Miriam Jagdmann)
Miriam Jagdmann hat in ihrer Bachelorarbeit untersucht, wie Frauen in der Berichterstattung über Fußball sprachlich dargestellt werden. Geschlechterbilder würden eine besondere Rolle spielen. Jagdmann kommt in ihrer Untersuchung zum Ergebnis, dass die Berichterstattung zwischen den Extremen “Nicht-Beachtung” und “Überbetonung” des Geschlechts schwanke: “Dies war bei allen untersuchten Medien der Fall, nennenswerte Unterschiede gab es nicht.”

5. Von der journalistischen Pflicht, keine Falschaussagen zu verbreiten
(medienwoche.ch, Philipp Cueni)
Dürfen Fernsehsender die Übertragung abbrechen, wenn der Präsident zum Volk spricht, wie es jüngst MSNBC, NBC, CBS und ABC bei einer Rede des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump gemacht haben? Bei der “NZZ” verneinte man die Frage und bezeichnete den Abbruch als “Tiefpunkt der politischen Berichterstattung”, als “Machtdemonstration” und “entmündigenden Paternalismus” gegenüber dem Publikum. Der freie Journalist Philipp Cueni kann mit dieser Argumentation nichts anfangen: “Auch ein Staatspräsident hat kein Anrecht darauf, dass seine Reden live verbreitet werden. Die Argumentation, die genannten TV-Sender hätten den ‘Präsidenten um sein Recht der freien Äusserung’ gebracht, wie das die NZZ schreibt, ist falsch. Denn das Recht der freien Äusserung ist nicht zu verwechseln mit einem Recht auf eine Live-Verbreitung durch unabhängige Medien.”

6. Alles, was man nie wollte
(sueddeutsche.de, Marlene Knobloch)
Marlene Knobloch hat anlässlich der US-Wahl jede Menge US-amerikanisches Fernsehen konsumiert und ist dabei zwangsläufig mit einer Vielzahl von Werbeclips bombardiert worden. Die werbetreibende Industrie diesseits und jenseits des Atlantiks setze auf unterschiedliche Schwerpunkte: “Während in Deutschland die Verdauungskanäle verstopft sind, quellen in Amerika die Regenrinnen voller Laub über. Wer in den letzten Tagen CNN oder Foxnews schaute, der blickte in den Werbeunterbrechungen in eine Welt aus fahrenden Laubsaugern, Dachrinnenlaubschutz-Filtern, aber auch Ohrenschmalz-Absauggeräten. Es war eine Welt voller Dinge, von denen man nichts wusste, die man nie wollte und die man nicht brauchte. Und alles hatte diese 90er-Ästhetik.”

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