Geopolitik von Andrej Bezrukow

Viele Menschen lechzen in Zeiten von Lügenpresse nach alternativen Sichtweisen und Informationsquellen. Die Matrix stellt diesen Menschen pseudo-alternative pseudo-Experten zuhauf bereit. Die Menschen gehen diesen auf den Leim und landen wieder dort, wo sie eigentlich weg wollten – in der Matrix.

Heute möchte ich auf einen echten Experten aufmerksam machen: Andrej Bezrukow (Андрей Безруков). Er ist Oberst a. D. des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR und hat zwei Jahrzehnte in den USA gelebt und gearbeitet, bevor er 2010 aufgedeckt wurde. Im Rahmen eines Gefangenenaustausches kam er zurück nach Russland und arbeitet dort in vielen Positionen fleißig weiter. Unter anderem betreibt er Öffentlichkeitsarbeit. Er ist selbstverständlich parteiisch und es gehört zu seinem Beruf, seine Parteilichkeit auf subtilen, schwer zu entdeckenden Wegen wirken zu lassen. Damit hebt er sich wohltuend von der Quälitätspresse ab, die längst nicht mehr versucht, auch nur den Anschein von Neutralität walten zu lassen, sondern offen, ungeniert, dumm und mit der Brechstange ganz parteiische Hetze betreibt.

Es gibt von Bezrukow einiges zu lesen und zu sehen. Als Kostprobe möchte ich einige seiner Positionen zur aktuellen und mittelfristigen Geopolitik, die er in einer Videokonferenz dargelegt hat, hier zusammenfassen. Nachfolgend also meine Wiedergabe von Bezrukows Aussagen. Etwaige Kommentare meinerseits werden in Klammern untergebracht.

Die Corona-Krise ist der Startschuss für eine tiefgreifende geopolitische Transformation. Diese wird Zehn Jahre dauern.

In dieser Periode der Transformation werden die Staaten im Mobilisations-Modus operieren, wie in Kriegszeiten. Das heißt, die Gürtel werden enger geschnallt, die Bevölkerung streng kontrolliert.

Nach Beendigung der Transformation wird die Kontrolle gelockert werden. Die Menschen werden dann ihre Privatsphäre zurückfordern und diese Forderung wird auch mehr oder weniger erfüllt werden. Eine Kontrolle auf Schritt und Tritt wird jedenfalls abgeschafft.

Im Ergebnis der Transformation wird die Welt in regionale wirtschaftliche Zonen zerfallen.

Folgende Ideen sind jetzt gefragt und stellen das aktuelle ideologische Bedürfnis dar:

  • Gerechtigkeit (zunehmende Schere zwischen Reich und Arm schließen)
  • Kollektivismus (Wohl der Gesellschaft über dem Wohl des Individuums)
  • Primat der Natur (Natur-bewahrende Lebensweise)

Wer diese Ideen auszuformulieren und in politisches Handeln zu transformieren vermag, wird die Welt anführen.

Die regionalen Wirtschaftszonen, die sich herausbilden werden, benötigen folgende Voraussetzungen:

  • Ein großer Markt, der unter eigener Kontrolle steht
  • Ein monetäres Emissionszentrum (eigene Währung für den Markt)
  • Eine konstitutionelle Idee, eine philosophische Denkrichtung
  • Infrastrukturelle Basistechnologien (Energie, Transport, Informationsnetzwerke usw.)

Welche Blöcke wird es geben? Ein Block wird der angelsächsische Block sein, bestehend aus USA, Kanada, Großbritanien, Australien (eventuell auch Mexiko wegen der Nähe und Abhängigkeit zu den USA). Diese Länder sind sprachlich und kulturell eng verwandt, haben einen ausreichend großen Markt, den Dollar und alle Basistechnologien.

Ein weiterer Block wird sich um China herum bilden.

Außerhalb von Blöcken stehen unter anderem Japan, Russland und Westeuropa (gemeint sind Deutschland, Frankreich, Italien und Benelux).

Japan hat eine eigene starke Währung, aber nicht alle Basistechnologien und überhaupt keine eigenen Ressourcen. Zu fremd für die Angelsachsen, verfeindet mit China.

Westeuropa hat das gleiche Problem wie Japan: Währung ist da, aber Technologien und Ressourcen fehlen.

Russland hat alle nötigen Technologien und Ressourcen, aber kein Emissionszentrum und vor allen Dingen keinen ausreichend großen Markt, auch nicht mit allen ehemaligen Sowjetstaaten zusammen nicht. Russland wird daher mit irgendwem koalieren müssen, ein Beitritt in den chinesischen Block ist aber wegen der zu starken kulturell-philosophischen Differenzen nicht zu erwarten. Während China auf eine Ost-West-Achse ausgerichtet ist, bietet sich für Russland eine Nord-Süd-Achse an.

Westeuropa, Japan und Indien werden sich entscheiden müssen, mit wem sie koalieren.

Auf die Frage, warum in seinen Überlegungen die EU überhaupt nicht auftaucht, gibt Bezrukow seine Prognose ab: Die EU wird auf ihren Kern, die Gründerstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, zusammenschrumpfen. Wirtschaftlich wird Westeuropa mit den USA und mit China konkurrieren können, wegen des Fehlens kritischer Infrastruktur wird es aber keinen eigenen Block bilden können.

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