Das Geheimnis um die Macht der Malachim-Symbole und die Magie unserer Gedanken

Bis heute sind die Malachim-Symbole so etwas wie ein unverstandenes Rätsel. Sie wurden erstmals im 16. Jahrhundert von dem Magier Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim veröffentlicht und gelten gemeinhin als Alphabet.

Die Bezeichnung Malachim kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Engel oder Bote. Man sagt, den Malachim-Symbolen nach, dass von ihnen eine geheimnisvolle und mächtige Energie ausgeht und dass sie einst von den Atlantis-Engeln auf die Erde gebracht wurden. Von Frank Schwede

Wenn wir von Magie sprechen, gehen wir allgemein von der Vorstellung aus, dass alles im Kosmos von einer transzendenten Kraft durchdrungen ist und dass es durch Magie möglich ist, auf diese Kraft Einfluss zu nehmen.

Die frühesten schriftlichen Quellen der Magie reichen bis in die Zeit der mesopotamischen, sumerischen und altägyptischen Hochkulturen zurück. Auch aus der Steinzeit wurden Beweise dafür gefunden wie Höhlenmalereien, Artefakte oder Steinkreise, die als Hilfsmittel zur Durchführung entsprechender Rituale gedeutet werden können.

Vor allem Zaubersprüche und geheimnisvolle Schriftzeichen und Symbole auf Amuletten werden seit jeher für magische Praktiken verwendet. Zu diesen geheimnisvollen Schriftzeichen zählen auch die Malachim-Symbole des Theologen und Universalgelehrten Heinrich Cornelius, genannt Agrippa von Nettesheim.

Agrippa von Nettesheim zählt in seiner Auseinandersetzung mit Magie, Religion, Astrologie, Naturphilosophie und mit seinen Beiträgen zur Religionsphilosophie wohl mit Abstand zu den bedeutenden Gelehrten seiner Zeit.

Bereits als 23jähriger schrieb Agrippa von Nettesheim sein Frühwerk De occulta philosophia worin er seine „heilige Magie“ in elegantem Stil gegen Zauber und Teufelsbeschwörer verteidigt. Zu seiner Zeit war das noch ausgesprochen lebensgefährlich, doch schien es seinen Lesern zu gefallen. Innerhalb von nur drei Jahren schaffte es sein Werk in die dritte Auflage.

Die Malachim-Symbole, die oft auch als Brillenbuchstaben oder Sigillen bezeichnet werden, stammen ebenfalls aus der Feder von Agrippa von Nettelsheim.

Man sagt, dass diese Symbole über eigene Energien verfügen, dass sie den Schwingungen der Erzengel gleichkommen und dass sie auch mit unreinen geistigen Kräften agieren.

Ähnliche Alphabete, die aus der gleichen Zeiten stammen, könnten durchaus eine Erweiterung des Malachim Alphabets sein – vor allem das Celestial Alphabet, das sogenannte himmlische Alphabet, das ebenfalls als Engelsschrift bezeichnet wird sowie das Transitus-Fluvii Alphabet, das in der lateinischen Übersetzung „überqueren des Flusses“ bedeutet. Möglicherweise ist hier die Überquerung des Euphrat gemeint, welchen die Hebräer bei ihrer Rückkehr aus Babylon überqueren mussten (Das Pentagramm: Symbol und Bedeutung – Freimaurer, Magie und Bannzeichen).

Das Sepher Raziel HaMalach und der Bau der Arche Noa

Manchmal wird behauptet, dass die Malachim Symbole dem Stammvater Abraham anvertraut wurden, so, wie die hebräische Schrift Mose und die henochische Schrift Enoch. Allerdings ist wohl eher davon auszugehen, dass die Malachim-Symbole tatsächlich von Agrippa von Nettesheim stammen.

Andererseits tauchen die Symbole auch in Schriften auf, die noch vor Nettesheim entstanden sind, etwa das Sepher Raziel HaMalach aus dem 13. Jahrhundert, das auch unter den Namen Sepher Raziel und Buch des Raziel bekannt ist.

Eine Legende sagt, dass dieses Buch Noah überhaupt erst dazu befähigt hat, die Arche zu bauen, weil durch das Sepher Raziel HaMalach ein technisches Verständnis gelehrt wurde, ohne das der Bau der Arche niemals gelungen wäre.

Das schreibt unter anderem auch der Ethnologe Sir James Georg Frazer in seinem Werk Folklore in the Old Testament. Das Sepher Raziel HaMalach wurde einer Legenden nach auch Adam höchstpersönlich durch Engel Raziel gegeben. Demnach soll sich im Sepher Raziel HaMalach alles Wissen finden, das menschliche sowie das göttliche.

Es gibt unterschiedliche Versionen des Sefer Raziel in verschiedenen Sprachen und mit abwechselndem Inhalt. Von den meisten Historikern wird das Buch auf das 13. Jahrhundert datiert. Das Buch soll angeblich aus Alfonsos Übersetzung stammen.

Andere Historiker sind der Meinung, dass es von einem jüdischen Gelehrten des Mittelalters stammt. Das erste gedruckte Sepher Raziel geht auf das Jahr 1701 zurück.

Das Sepher Raziel HaMalach lehrt unter auch über die sieben Planeten Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn und die jeweilige Zuordnung der Erzengel.

Doch zurück zu den Malachim-Symbolen. Es heißt, dass es sich bei diesen Symbolen um Buchstaben handelt, sogenannte Brillenbuchstaben, die zum Teil auch auf alten jüdischen Amuletten zu finden sind.  Auch auf aramäischen Amuletten sollen sie verwendet worden sein, was sich allerdings nicht beweisen lässt.

Das lässt vermuten, dass die phönizische und aramäische Schrift ihren Ursprung in den Brillenbuchstaben hat. Deshalb kann man auch nicht Hundertprozent sagen, dass Agrippa von Nettesheim die Buchstaben erfunden hat – vielmehr ist von der Vermutung auszugehen, dass er sie lediglich zum Malachim-Alphabet zusammengefasst hat, da sie in den unterschiedlichsten Formen und Darstellungen auch im altgriechischen und lateinischen vorkamen. Vor allem aber findet man sie in der Zeit der Spätantike zwischen 300-600 n. Chr. auf magischen Gegenständen wie Schutzamulette oder Schalen.

Die Energie der Malachim als mächtiges Werkzeug

Man schreibt dieses Buchstaben oder Symbolen noch heute eine mächtige Wirkung zu. Es heißt, dass die Malachim-Symbole energetische Werkzeuge sind, die allerdings keinen Wert haben, wenn man sie nicht imitatorisch in sein eigenes Energiesystem umgesetzt bekommt; und, dass es auf menschlicher Ebene keine effektive Aktivierung geben wird, da die Wirkung sich außerhalb des menschlichen Verstandes bewegt. Dass heißt, wer sich mit wenig Halbwissen im Kopf daran wagt, begibt sich möglicherweise auf ausgesprochen gefährliches Parkett.

Denn Unerfahrene, die mit den Malachim arbeiten, können sich leicht Angriffsenergien ausgesetzten und im schlimmsten Fall als energetischer Sklave der Malachim enden, da die hier freigesetzten Energien definitiv unmenschlicher Natur sind.

Eine Tatsache steht fest: Die Malachim-Symbole sind Magie – und eine sehr machtvolle obendrein, die enorm viele Chancen beinhalten kann, doch nur für den, der sich auskennt und diese Energien einzusetzen weiß. Alle anderen könnten möglicherweise einen sehr hohen Preis zahlen.

Malachim sind Wesensenergien, die ohne jede Gnade agieren. Darüber sind sich Magier und spirituell wissende Menschen einig. Geschulte Magier sind also durchaus dazu in der Lage, mit den Malachim-Symbolen ihre Macht um ein Vielfaches zu erhöhen.

Wer den Versuch wagt und sich auf die Malachim einlässt, sollte allerdings um ausreichende Unterstützung aus der geistigen Welt bitten. Auf den ersten Blick wirken diese Symbole verwirrend, man muss erst lernen, sie zu verstehen. Wer das einmal geschafft hat, kann sehr effektiv mit ihnen arbeiten – vorausgesetzt, man hat zuvor eine Aktivierung durch die Malachim erhalten.

Wichtig ist bei dieser Arbeit zu verstehen, dass die Malachim Symbole nicht grundsätzlich bösartiger Natur sind, da es sich hierbei um qlipothische Werkzeuge handelt, die im dualen Kosmos durchaus ihre Berechtigung haben, dennoch kann man die Symbole auch als Art Waffe sehen, mit der man sowohl angreifen als auch sich verteidigen kann, wie Frater Lysir in seinem Buch Magisches Kompendium – Die Macht der Malachim-Symbole schreibt.

Das ist schließlich die Natur der Magie. Wir unterscheiden hier die weiße von der schwarzen Magie. Mit weißer Magie soll ein positiver Nutzen Einzelner oder ganzer Gruppen erzielt werden, etwa um Heilung in der Welt oder im Allgemeinen zu erreichen. Etwa durch Schutzzauber oder Wahrsagen.

Hingegen wird mit der schwarzen Magie der Versuch unternommen, Schaden anzurichten, etwa in Form von Verwünschungen oder Schadenzauber.

Allein dieser Unterschied macht deutlich, dass Magie per se nichts Schlechtes ist. Das ist wie mit einer Waffe. Erst wenn sie mit der Absicht zu töten oder zu verletzten eingesetzt wird, wird sie zu einem gefährlichen Instrument.

Mit den Malachim-Symbolen verhält es sich nicht anders. Auch hier kommt es darauf an, zu welchem Zweck die Symbole eingesetzt werden. Ob zum Angriff oder zur Verteidigung.

In diesem Fall kann man hier gerne auch von einer magischen Waffe sprechen. In Form eines magischen, kryptischen Alphabets. Die Malachim sind die Schattenseite Gottes. Der finstere Teil. Es sind die Herrscher des Qlipoth, die Dynamiken des Chaos und der Finsternis. Sie sind gewissermaßen die Gegenspieler der Erzengel. Wichtig hierbei ist zu verstehen, dass sowohl Malachim als auch Erzengel eine kosmische Dynamik sind.

Gedanken und Magie

Deshalb sollte man stets auf der Hut sein, wenn man sich auf diese Mächte einlässt und mit ihnen versucht zu arbeiten. Vor allem sollte sich jeder bezüglich der Tatsache im Klaren sein, dass auch in der Magie das Gesetz der Macht des Gedanken gilt. Es ist schließlich das Gesetz der Magie, dass der subjektive Wille das Gewünschte eintreten lässt.

Dieses uralte Wissen wird der Menschheit seit Tausenden von Jahren vorenthalten. Das Wissen, dass jeder Mensch über die Macht und Fähigkeit verfügt, allein durch die Kraft seiner Gedanken seine eigene Matrix im Außen zu verändern. Ob im positiven oder im negativen Sinne.

Dass heißt, wir sind nicht nur Schöpfer unserer Gedanken, sondern auch Schöpfer unserer Realität, weil wir mit unseren Gedanken unser eigenes Leben manifestieren. Und das hat wirklich nichts mit Magie zutun, sondern mit Schöpfung – allerdings mag die Schöpfung für viele Menschen wie Magie erscheinen.

Menschen, die sich in einem ständigen Kreislauf negativer Gedanken befinden, werden am Ende ein erbärmliches Leben führen, weil die Gedankenspirale, in der sie glauben festzustecken, sie erst dann aus dieser Lebenskrise entlässt, wenn sie ihre Gedanken ändern. Erst dann wird die destruktive Realität im Außen verblassen.

Gedanken sind Magie, ohne dass sich ein Großteil der Menschheit dessen bewusst ist. Gedanken-Hygiene sollte also oberstes Gebot sein, wenn man keine bösen Überraschungen erleben möchte. Denn das, worauf man seine Gedanken richtet, kommt zu einem.

In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, ob es auch für die eigenen Gedanken so etwas wie Kommunikationsregeln gibt. Denn Gedanken sind ja im weitestgehenden Sinne auch eine Art Selbstkommunikation, die nicht selten in Selbstgespräche enden kann.

Eine allgemeingültige Antwort wird es auf diese Frage sicherlich niemals geben, weil man die sich nur selbst geben kann. Wer sich aber der Tatsache bewusst ist, dass alles um uns herum Energie ist, inklusive unsere Gedanken, wird bald von selbst erkennen, dass Energien bewegen, also auch Gedanken und Wünsche in unser Leben ziehen können.

Wer beispielsweise ein sehr einsames und schicksalhaftes Leben führt und ständig davon überzeugt ist, dass sich dieser Zustand niemals ändern wird, wird aus der Schicksalsspirale nur sehr schwer wieder herausfinden, weil sie sich die Energien der negativen Gedanken verfestigt haben und somit die Grundlage für eine Fortdauer der Lebenssituation beitragen.

Magie ist im Grunde nichts Übernatürliches, auch wenn das immer wieder gerne behauptet wird. Ein Magier tut in Wahrheit nichts anderes als mit der Kraft seiner Gedankenenergie zu arbeiten, die er durch gezieltes Training richtig einzusetzen weiß. Jeder kann das lernen, jeder kann aus der Opferrolle herausfinden, weil jeder zu viel Größerem fähig ist als er sich das selbst oft zutraut.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Social Engineering enttarnt: Sicherheitsrisiko Mensch (mitp Professional)

Whistleblower

Die Kunst des Human Hacking (mitp Professional)

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 13.01.2021

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