Fridays For Future! Nennen wir es doch nicht Schulschwänzen, sondern Bildung! – Swedish teen climate activist Greta Thunberg nominated for Nobel Peace Prize

Netzfrauen

Eines Tages, letzten Sommer, im Alter von 15 Jahren, ließ sie die Schule ausfallen und setzte sich stattdessen vor das schwedische Parlament – und setzte so eine globale Bewegung in Gang. Doch obwohl immer wieder gesagt wurde, die Kinder sollen nicht soviel vor dem PC sitzen oder ihre Zukunft selber in die Hand nehmen, kommt Protest von gestandenen Erwachsenen, die scheinbar Angst vor diesen Kindern haben, Denn diese Kinder könnten endlich etwas bewirken, statt scheinheiliger Versprechen von den jeweiligen Regierungen, die nicht umgesetzt werden. Noch bevor Greta ihren Schulstreik anfing, hatten in verschiedenen Ländern Kinder ihre Regierungen wegen verfehlter Klimapolitik verklagt. Wie schnell sich die Kinder auf der ganzen Welt solidarisiert haben, sieht man am 15. März 2019, denn dann gibt es einen globalen Schulstreik, der auch in Afrika stattfindet. Während der ehemalige Umweltminister und jetzige Wirtschaftsminister Peter Altmaier und auch der  österreichische Bildungsminister über diese Schüler hetzen, hat Norwegen Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Gerade Deutschland und Österreich sind die Länder in der EU, die am wenigsten Geld in Bildung stecken. In Frankreich haben sich die Schüler und Studenten aus Wut den «gilets jaunes», den „gelben Westen“ angeschlossen.

Norwegen hat Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Umwelt- und Klimaschutz ist nachhaltig friedenssichernd. Fast alle kriegerischen Konflikte in Nah-Ost, Südostasien und Afrika sind durch klimabedingte Auswirkungen und auch damit verbundene Armut mit verursacht. Wer sich für die Umwelt einsetzt, verdient daher ungleich höhere Anerkennung, als jene Ungeister, die Frieden mit Waffengewalt sichern wollen. Greta wäre daher eine zu unterstützende Wahl für den Friedensnobelpreis.

Schulstreik auch in Afrika

Wir Netzfrauen bekamen eine Mail mit dem Hinweis, Ihnen mitzuteilen, dass auch Afrika an dem Schulstreik teilnimmt

Tausende Menschen auf der ganzen Welt äußern ihre Stimme gegen die Untätigkeit angesichts des Klimas

Freitag, der 15. März, wurde zum globalen Klimastreik-Tag erklärt und er beginnt in Afrika! Hier finden Sie eine Liste der Klimastreiks in Afrika:

– Johannesburg / Pretoria, Südafrika: Union Building-Rasenflächen 11-13 Uhr
– Kapstadt, Südafrika: Außerhalb des Parlaments 12-13 Uhr
– Rustenbourg , Südafrika: Ortsgemeinde 9-13 Uhr
– Durban, Südafrika: Der März beginnt um 11 Uhr im Rathaus, endet um 14 Uhr
– Kampala, Uganda: Constitutional Square, Kampala-Straße zur NEMA-Zentrale (National Environment Management Authority), Jinja-Straße. Der März beginnt um 10.30 Uhr
– Alexandria, Ägypten: Shallalat Gardens 9-16 Uhr
– Dakar, Senegal: Rathaus
12-13 Uhr
– Bamako, Mali: Gemeinde 4, Quartié Lafiabougou 10 Uhr – Tamale, Ghana: Universität für Entwicklungsforschung 12-13 Uhr
– Accra, Ghana: Ododiodio Spots des Accra Schools Circuit 12-17 Uhr
– Lagos, Nigeria: Rathaus 12-13 Uhr
– Abuja, Nigeria: Gebietsrat, Gwagwalada 12-13 Uhr
– Nairobi, Kenia: Karura-Forrest | In der CBD | Upper Hill, Umweltministerium 12-13 Uhr
– Swakopmund, Namibia: Rathaus 12-13 Uhr

Sollten Sie diesmal nicht mitmachen können, keine Sorge, denn im April und Mai sind bereits Klimastreiks geplant.
@ClimateRealityAfrica und Twitter @AfricaCRP.

Herzliche Grüße das ACRP Team.

Sie finden African Climate Reality Project  hier auf Facebook:

Am 07. November 2018 hatten wir Ihnen mitgeteilt, dass Demeter- und Bio-Bauern die  Bundesregierung wegen verfehlter Klimapolitik verklagt, und Ihnen auch Greta Thunberg aus Schweden vorgestellt.

Es gab einige bemerkenswerte Mängel: 33 Prozent der EU-Städte (das sind 288 Städte) haben keinerlei eigenständige Klimaschutzpläne – darunter Athen (Griechenland), Salzburg (Österreich) und Palma de Mallorca (Spanien). Und keine Stadt in Bulgarien oder Ungarn hat einen eigenständigen Klimaplan. Nur 16 Prozent der Städte – das sind insgesamt 144 – haben Pläne zur Milderung und Anpassung.  Siehe Studie 

Dazu der vollständige Bericht auf englisch hier: Pläne von 885 europäischen Städten zur Bewältigung des Klimawandels wurden untersucht 

In diesem halben Jahr ist viel geschehen, denn immer mehr Schüler weltweit nehmen Freitags am Fridays for Future teil.

Was haben Politiker gegen Kinder, die sich für ihre Zukunft einsetzen?

Nennen wir es doch nicht Schulschwänzen, sondern Bildung

  • Die Kinder lernen zum einem Geografie, denn sie müssen sich damit auseinandersetzen, wo der Klimawandel schon fortgeschritten ist. Dann wäre da noch Rechtschreibung, denn sie schreiben ihre eigenen Plakate, in den Sozialen Netzwerken machen sie auf ihre Proteste aufmerksam und schreiben auch ihre eigenen Berichte.
  • Dann wäre da noch das soziale Miteinander, denn das wird ja auch seit Jahren bemängelt. Kinder hätten Defizite im Verhalten miteinander, so die Studien, und viele junge Menschen würden auf Grund der Sozialen Medien vereinsamen. Jetzt gehen die Schüler raus und treffen sich mit anderen Schülern.
  • Dann wäre da noch die Berufsberatung, denn wer sich mit dem Klima beschäftigt, lernt sogar neue Berufe kennen.
  • Dann wäre da noch die Biologie, denn durch den Klimawandel sind viele Arten, ob nun Tiere oder Pflanzen, bedroht.
  • Und sie lernen Sprachen, denn sie tauschen sich auch mit anderen Schülern auf der Welt aus.
  • Dazu auch: Kaum ein EU-Land investiert so wenig Geld in Bildung wie Deutschland!

Seien wir doch ehrlich, mehr Bildung geht nicht und dies auch noch freiwillig.

Klima-Streik der Schüler – jetzt mit Support von Eltern und Wissenschaftlern

Die junge Umweltaktivistin Greta Thunberg begann im August 2018 mit einem dreiwöchigen Sit-In vor dem schwedischen Parlament, ihren Protest gegen fehlende Reaktionen aus der Politik auf die Klimakrise in Taten umzusetzen. In Folge fuhr sie damit jeden Freitag fort und kündigte auch an, dies als Schulstreik so lange zu machen, bis sich die schwedische Politik zu einem sicheren Weg entscheiden würde, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Ihre Postings auf Social Media gingen dabei bald viral.


Generationen-übergreifendes Engagement: Greta Thunberg traf Jane Goodall. Foto: Thunberg

Die Hashtags #FridaysForFuture und #Climatestrike verbreiteten sich rasant und viele Schüler und Studenten begannen auf der ganzen Welt zu protestieren. Dies hat auch die belgischen Donnerstag-Schulstreiks inspiriert und begründete letztlich mit den „Fridays For Future Schülerstreiks“ eine internationale Jugend-Bewegung für den Klimaschutz, der sich bis zum Jahreswechsel bereits Zig-Tausende Schüler in rund 270 Städten angeschlossen haben.


Cornelia und Volker Quaschnig begründeten in Deutschland die Parents For Future. Foto: Quaschnig

Nachdem sich seit Mitte Februar (und meinem persönlichen Aufruf) viele Eltern gefunden haben, die ihre Kinder in den Schülerstreiks und gegen Anfeindungen unter dem Hashtag #ParentsForFuture und per Petition unterstützen, wurde nun eine weitere Petition ins Leben gerufen und von über 700 Wissenschaftlern im Namen #ScientistsForFuture unterzeichnet, in der sie Achtung und volle Unterstützung für die Schüler fordern.

Anfang des Jahres hatten bereits über 3400 belgische Wissenschaftler mit #Scientists4Climate eine ähnliche Stellungnahme veröffentlicht. Die für den deutschen Raum soll kommende Woche offiziell vorgestellt werden. Erstunterzeichner sind u.a. Klimaforscher Prof. Schellnhuber, Club of Rome, Mitbegründer Ernst Ulrich von Weizsäcker, ARD-Meteorologe Sven Plöger sowie Energieexperten Claudia Kemfert und Volker Quaschnig.

Die enorme Mobilisierung der FfF-Bewegung zeige, dass die Schüler und Studenten die Situation verstanden hätten, so die Wissenschaftler. Die jungen Menschen forderten zu Recht, dass sich die Gesellschaft ohne weiteres Zögern auf Nachhaltigkeit ausrichte. Ohne einen tiefgreifenden und konsequenten Wandel ist ihre Zukunft in Gefahr.

Klimawandel erfordert Denk-, Werte- und Systemwandel

Wir erleben derzeit das Ergebnis jahrzehntelanger massiver Gehirnwäsche von Raubtierkapitalismus und Wirtschaftsfaschismus. Drei bis vier Generationen lang sind Menschen von klein an auf eine egomane Ellbogengesellschaft hin getrimmt worden, in der man Gewinner ist, wenn man alles andere besiegt oder zerstört hat, egal ob Mensch oder Natur, und in der die höchste zu erzielende Freiheit darin besteht, sich alles kaufen zu können. Der „Wandel“, der dringend ansteht, muss zuallererst einmal ein verständnisbasierender Denk- und Wertewandel sein.

Auch unsere Kinder werden sich zunehmend bewusst, dass sich weder die Probleme unserer Zivilisation noch deren Lösungen auf einzelne Themen vereinfachen und beschränken lassen, oder dass es im Kampf gegen die drohenden Klimawandelfolgen nicht nur einseitiger Betrachtungen und einzelner Maßnahmen bedarf, es vielmehr einen ebenso interdisziplinären wie intergesellschaftlichen grundlegenden Denk- und Systemwandel braucht, der sich nach neuen Werten orientiert.

Das ebenso sinnentleerte wie überholte Festhalten an einem blindwütig-egomanen, kurzsichtig auf angeblich grenzenloses Wachsdumm, Ausbeutung und Raubtierkapitalismus ausgerichteten Gesellschafts-System führt in den absehbaren Untergang unserer Zivilisation, ja sogar zum nächsten großen Massensterben allen Lebens auf unserem Planeten.
Die künftigen „Gewinner“ und die „Erfolgreichen“ dürfen und werden nicht mehr die Rücksichtslosesten und Stärksten sein, sondern diejenigen, die Nachhaltiges für die Gemeinschaft leisten, um nicht nur unser Aller Überleben, sondern auch unser Aller Wohl zu sichern. Wir brauchen jetzt Kooperation statt Konkurrenz. Und anstatt politischer Ideologie die Intelligenz.

Am 15. März bietet sich die nächste Gelegenheit, für einen entsprechenden Systemwandel ebenso wie für unsere Kinder und eine lebenswerte Zukunft „auf die Straße zu gehen“: Beim „Global Climate Strike For Future“ in derzeit 524 gelisteten Demos in 60 Ländern auf allen Kontinenten. Weder wir, noch die Natur oder das Klima haben mehr viel Zeit, bevor unumkehrbare Kipppunkte überschritten sind, die das bisher gekannte Leben auf unserem Planeten für immer verändern.

Alle gelistete Events am 15. März 2019: https://www.fridaysforfuture.org/events/list
Die FB-Veranstaltungsseite: https://www.facebook.com/events/1994180377345229/

Quellen und Links zum Nachlesen:
Link zur Science Petition: https://twitter.us20.list-manage.com/subscribe?u=2de01bae722e6edd723033568&id=ab45064860
Link zu Petition und Internetseite der Eltern: https://parentsforfuture.de/unterschreiben/

Überregionale Internetseite der FFF-Bewegung: https://www.fridaysforfuture.org/

„Manche Leute sind der Meinung, dass wir in der Schule sein sollten, dass wir studieren sollen, um Klima-Wissenschaftler zu werden, um die Klimakrise zu lösen. Doch die Klimakrise wurde bereits gelöst. Wir kennen bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir jetzt noch tun müssen, ist aufzuwachen und etwas zu verändern.“ Greta Thunberg, 16 Jahre alt und aus Schweden.

Netzfrau Doro Schreier (Deutschland)  und Robert Manoutschehri (Österreich)

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Kaum ein EU-Land investiert so wenig Geld in Bildung wie Deutschland!

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