Festnahme von Serbenpolitiker Djuric im Kosovo: Video zeigt brutales Vorgehen der Spezialkräfte

Die Festnahme und Verschleppung des serbischen Politikers Marko Djuric im nördlichen Teil der Stadt Mitrovica im Kosovo sorgt für eine weitere Krise in den ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Serbien und seiner abtrünnigen Provinz. Der Belgrader Politiker und Leiter des serbischen Regierungsbüros für Kosovo und Metochien reiste am Montag in das Kosovo, um an einer Gesprächsrunde mit serbischen Bürgern in Mitrovica teilzunehmen.

Außenminister Kosovos verteidigte die Aktion 

Der stellvertretende Premierminister des Kosovo und Außenminister Behgjet Pacolli sagte dem Fernsehsender RTK am Dienstag, der zuvor gestellte Antrag von Marko Djuric, in das Kosovo einzureisen, sei abgelehnt worden, aber der serbische Politiker hätte sich geweigert, dies zu akzeptieren. "Djuric bestand darauf, zu kommen. Es gab mehrere Anrufe von offizieller serbischer Seite, der Regierung, aber Djuric sagte, wir werden gehen, es ist unser Land, niemand kann uns aufhalten", so Pacolli. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hingegen betont, dass der Besuch mehr als drei Tage zuvor angekündigt worden war, was gemäß einer Vereinbarung zwischen beiden Seiten genügen sollte, um eine ungestörte Einreise zu ermöglichen.  

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Djuric war offenbar über die grüne Grenze ins Land gekommen, da die offiziellen Übergänge bewacht wurden, um seine Einreise zu verhindern. Bei der Erstürmung des Gebäudes, in dem die Veranstaltung der serbischen Bürger stattfand, gingen die kosovarischen Spezial-Kräfte sehr brutal vor, was auch auf dem Video des serbischen Staatsfernsehens RTS zu sehen ist.

Nach Angaben des Leiters des lokalen Krankenhauses, Milan Ivanovic, wurden am Montag im Zuge des Zugriffs 32 Menschen verletzt, 13 mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Djuric wurde im Anschluss in die kosovarische Hauptstadt Pristina gebracht, wo er fast vier Stunden lang festgehalten wurden. Danach erfolgte seine Ausweisung.

Am Dienstag erschien der serbische Spitzenpolitiker mit Verband um die Handgelenke bei einer Pressekonferenz in Belgrad. Er sagte, er wurde geschlagen, sei von einem kosovarischen Polizisten mit einem Messer bedroht worden, ein anderer Polizist habe ihm eine Kalaschnikow gegen den Bauch gehalten. Er sei "wie ein Hund" gezogen worden, und man habe versucht, ihn und auch die serbische Nation zu demütigen.

EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kam überraschend nach Belgrad

Noch am Dienstagabend kam die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini nach Belgrad zu einem Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic. Dabei ging es um die Zukunft des unter Vermittlung durch die EU geführten Dialogs über die Normalisierung des Verhältnisses zwischen Serbien und dem Kosovo. Im Anschluss sagte der serbische Staatschef, dass nur durch Gespräche alle Angelegenheiten gelöst werden können. Serbiens Interesse sei es, den Frieden und die Stabilität zu bewahren und somit die Sicherheit der serbischen Bevölkerung im Kosovo und in Metochien nicht zu gefährden.

Ähnliche Töne kamen auch von dem kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci nach einem Telefonat mit der EU-Außenbeauftragten: "Ich rufe dazu auf, den Geist des Dialogs zwischen dem Kosovo und Serbien zu respektieren und aufrechtzuerhalten, und sich weiterhin auf die Normalisierung der Beziehungen, den Aufbau guter Nachbarschaft und die Versöhnung zu konzentrieren." Die Arbeit der kosovarischen Polizei bewertete er als professionell. 

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