Fastenzeit in der Öko-Religion

Für viele gläubige Christen beginnt heute die Fastenzeit. Aber auch immer mehr säkular geprägte Menschen entscheiden sich in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag zum bewußten Verzicht. Die Formen dieses Verzichts sind individuell verschieden. Die einen trinken in diesen Wochen keinen Alkohol, andere essen kein Fleisch oder keinen Zucker.

Wieder andere versuchen die Fastenzeit zur inneren Einkehr zu nutzen, indem sie dem Internet oder zumindest den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Co. eine Weile entsagen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt zu einer ganz speziellen Art des Fastens aufgerufen: dem Verzicht auf Plastik. Das paßt. Für so manchen, der sich heute besonders „aufgeklärt“ gibt, ist die ökologische Bewegung längst zur persönlichen Ersatzreligion geworden.

Plastikfasten trendy machen

Einen eigenen Hashtag gibt es auch zu der Aktion. Das heißt: Die Online-Abstinenzler sind an der Stelle schon mal raus. Alle anderen Verbraucher wollen die Umweltschützer mit der Kampagne #plastikfasten, für die „so selten“ thematisierte Problematik des Kunststoffmülls sensibilisieren und ihnen Alternativen zu Plastikprodukten aufzeigen. Unter dem Hashtag sollen sich die Teilnehmer der Aktion in sozialen Medien über ihre Erfahrungen austauschen und gegenseitig Tips geben.

So richtig mit aufgesprungen auf die virtuelle Holzeisenbahn des #plastikfasten sind die Nutzer aber noch nicht. Unter dem Hashtag finden sich, abgesehen von einigen wenigen typischen „Virtue Signalling“-Tweets, in denen dann auch gerne mal auf die eigene Homepage oder den eigenen Instagram-Account hingewiesen wird, bisher nur wenige Otto Normalverbraucher. Hauptsächlich sind es Umweltschutzorganisationen, Öko-Lobbyisten und Parteien, die verzweifelt versuchen, das Plastikfasten trendy zu machen oder es zumindest in die Twitter-Trends zu pushen.

Dabei konnten die Umweltverbände und ihre Vertreter in der Politik auf dem Gebiet der Plastikvermeidung in letzter Zeit große Fortschritte verbuchen. Jeder, dem schon einmal im strömenden Regen auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen die Supermarkt-Papiertüte in den Händen durchgeweicht ist, kann davon ein Lied singen, nachdem er seine Einkäufe wieder von der Straße eingesammelt hat.

Konzerne werden an der Anti-Plastikfront zu Moralaposteln

Schon lange werden große Teile des in Deutschland produzierten Plastikmülls wiederverwertet oder zumindest illegal in Asien entsorgt. Letzteres hat gerade kürzlich das Image der Lebensmittelhändler Aldi und Edeka schwer angekratzt. Journalisten der Wirtschaftswoche und von „Frontal21“ hatten auf einer Müllkippe in Malaysia Kunststoffverpackungen der beiden Supermarktkonzerne entdeckt. Dabei handelte es sich nicht etwa um Verbrauchermüll, der ohne direkte Schuld der Konzerne falsch entsorgt wurde und auf Umwegen nach Asien geraten ist, sondern um fehlerhafte Gemüsenetze und Verpackungsfolien, die bereits bei der Herstellung aussortiert wurden.

Die Enthüllung der Journalisten war für Edeka und Aldi auch deshalb so ein schwerer Schlag, weil die beiden Unternehmen in den letzten Jahren nicht ganz erfolglos versucht haben, ihren durch Überwachungsaffären und Lebensmittelskandale angeschlagenen Ruf moralisch aufzupolieren, indem sie sich zu Musterschülern in Sachen ökologischem Bewußtsein stilisiert haben.

Überhaupt sind viele Konzerne, die sonst bislang nicht gerade für ihr besonders moralisches Handeln bekannt waren, an der Anti-Plastikfront zu wahren Moralaposteln mutiert. Die Zeiten der Gratis-Tüten sind, auch bei noch so großen Einkaufstouren, weitgehend vorbei.

Stoff für Globalistenträume

Bei H&M gibt es sie inzwischen nur noch gegen das entsprechende Kleingeld. Bei KiK kann der Kunde gar nur noch einen umweltbewußten Jutebeutel erwerben, um seine von Billigarbeitern in der Dritten Welt hergestellten Produkte moralisch und ökologisch nachhaltig heim zu tragen.

Kostensenkung und Profitmaximierung durch Tugendprotzerei. Das ist der Stoff aus dem Globalistenträume sind. Die Umweltverbände und die Grünen dürften also zumindest von dieser Seite bald reichlich Gesellschaft unter ihrem Hashtag „Plastikfasten“ bekommen.

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