Fall Epstein: Anklage gegen Ghislaine Maxwell um "Sexhandel" erweitert

Eine erweiterte Anklageschrift – mit acht statt bisher sechs Anklagepunkten – wurde am Montag beim US-Bezirksgericht in New York eingereicht. Im Juli vergangenen Jahres wurde gegen Maxwell Anklage erhoben – wegen ihrer angeblichen Rolle bei der Rekrutierung minderjähriger Mädchen, die sie zum Zwecke sexuellen Missbrauchs dem Milliardär Epstein zugeführt haben soll. Aktuell umfasst der Fall jetzt auch Anklagepunkte wegen Sexhandels und organisierter Prostitution Minderjähriger, zusätzlich zu den vorherigen Anklagen wegen Absprachen zur Verführung und Prostitution Minderjähriger sowie wegen Meineids.

Die Vorwürfe wurden mit Bezug auf ein viertes Opfer ausgeweitet, dessen Fall auf das Jahr 2004 datiert wird. Die ursprüngliche Anklage gegen die 59-jährige Maxwell vor einem Schwurgericht beinhaltete bereits Vorwürfe in den Fällen dreier Mädchen, die bis in das Jahr 1997 zurückreichten.

In dem speziellen neu aufgenommenen Fall soll Maxwell ein 14-jähriges Mädchen angerufen haben, um sexuelle Begegnungen zwischen ihr und Epstein in dessen Villa in Palm Beach zu organisieren. Für die Reisen des Kindes soll Maxwell jeweils Hunderte von US-Dollar in bar bezahlt haben. In der aktualisierten Anklageschrift heißt es, Maxwell "versuchte, unangemessenes Verhalten und missbräuchliches Verhalten zu normalisieren, indem sie unter anderem sexuelle Themen vor dem Opfer diskutierte und anwesend war, wenn das Opfer nackt im Massageraum der Residenz in Palm Beach war".

Epsteins Vertraute soll diese Mädchen, von denen zwei erst 14 Jahre alt waren, für die sexuellen Handlungen bereitgestellt und mehrmals selbst an den Missbräuchen teilgenommen haben. Sie bekannte sich der früheren Anklage nicht für schuldig und wird in einem Gefängnis in Brooklyn, New York, festgehalten, nachdem es die Richter abgelehnt hatten, sie auf Kaution freizulassen.

Jeffrey Epstein befand sich bis August 2019 ebenfalls in einem New Yorker Gefängnis, wo er nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden Selbstmord begangen haben soll, indem er sich in seiner Zelle erhängte. Sein plötzlicher Tod sorgt noch immer für Spekulationen über jene mächtigen Leute, die durch seine Zeugenaussage in dem damals offenkundig gewordenen Fall schwer belastet worden wären.

Die überarbeitete Anklage kommt eine Woche nach der Ablehnung von Maxwells drittem Antrag auf Freilassung gegen Kaution durch einen der Richter. Die Ablehnung erfolgte trotz des Angebots der Inhaftierten, ihre britische und französische Staatsbürgerschaft aufzugeben, um Bedenken hinsichtlich einer möglichen Flucht auszuräumen. Maxwell hatte zugleich zahlreiche weitere Zugeständnisse zum Ausräumen von Bedenken über eventuelle Fluchtgefahr gemacht. Die Richterin Alison Nathan erklärte zu ihrer Entscheidung der vergangenen Woche jedoch, es gäbe keinerlei andere Bedingungen, die das Erscheinen Maxwells vor Gericht vernünftigerweise sicherstellen könnten.

Mehr zum Thema - Mordanschlag auf US-Richterfamilie: Verbindungen zu Epstein und Deutscher Bank?

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