Faktencheck: Warum diese „30 Gründe gegen das Impfen“ faktenfreier Unsinn sind

Mit diesen 30 Gründen schwurbelt Christian Felber sich ums Impfen rum

Wisst ihr noch, als Weihnachten 2020 vorbei war und wir dachten „tja, das war jetzt nicht so erbaulich, aber nächstes Jahr, da wird umso härter gefeiert!“. Was habe ich im Juni gerne im Impfdashboard verfolgt, wie die Werte teilweise die eine Million Impfungen pro Tag überstiegen. Im September ist die Nummer durch, dachte ich. Jetzt ist November, die Infektionszahlen erreichen in Deutschland höhere Werte als jemals in der Pandemie und wir diskutieren mal wieder darüber, ob sich jetzt bitte auch der Rest impfen lassen könne. Seit letzter Woche bekomme ich von der Impfgegnerschaft recht häufig den Link zu einem Artikel der „NachDenkSeiten“ in die Diskussion kopiert, gerne ergänzt mit „LIES DIR DAS MAL DURCH, DANN REDEN WIR WEITER!“ oder „ICH HABE 30 GRÜNDE DAGEGEN!“.

Ja, nicht etwa 3 Gründe gegen einen schützenden Impfstoff oder 5, gleich 30 Gründe sollen es angeblich sein, die der österreichische Gemeinwohl-Ökonom Christian Felber dort zusammengetragen hat.

Nach näherem Hinsehen stellt sich schnell heraus, dass der Autor wohl eine andere Definition von „Grund“ genutzt hat, um die 30 Gründe voll zu machen, und dass die Wettbewerbszentrale dringend mal die Namensgebung der „Nachdenkseiten“ auf unlautere Versprechen untersuchen sollte. Nachdenken scheint beim Verfassen dieser Liste eher eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben:

„Grund“ 1: Christian Felber spürt (sic), dass sein Körper ihm derzeit kein grünes Licht für eine Corona-Impfung gibt.

„Ich spüre, dass mein Körper mir derzeit kein grünes Licht gibt für eine Corona-Impfung. Das ist meine ganz persönliche Entscheidung, wie ich mich für eine Beziehung, einen Lebensort, einen Beruf oder eine sexuelle Orientierung entscheide.“

Gut, auf der Basis kann ich „Gründe“ gegen noch so sinnvolle Maßnahmen erfinden. Ich spüre einfach, dass mein Körper jetzt erst mal vier Stunden direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein sollte und mir für Sonnencreme kein grünes Licht gibt und ich spüre auch, dass ich nichts zu mir nehmen sollte außer Kartoffelchips und Schnaps. Ich spüre ferner, dass Gedankengänge von Christian Felber Schmerzen an meiner Großhirnrinde verursachen.

Das ist kein Grund, das ist einfach ein esoterisch aufgeladenes Argument from Ignorance. Moderne Medizin ist deswegen so effektiv, weil wir Fühlen und Intuition durch Doppelblindstudien und Peer Review ersetzt haben. Ferner entscheidet sich niemand aktiv für seine sexuelle Orientierung. Die gegenteilige Behauptung, wie hier von Felber genutzt, wird gerne von anti-queeren Bewegungen benutzt, um Nicht-hetero-Menschen ihre sexuelle Selbstbestimmung abzusprehcen.

„Grund“ 2: Felber hat keine Angst und vertraut seinem Immunsystem

„Nun tanze ich regelmäßig, bin viel im Wald und an der frischen Luft, ernähre mich ohne Fertiggerichte und Mikrowelle, verzichte auf Fleischkauf und Süßigkeiten im Supermarkt, und ich komme ohne Alkohol- oder Zigarettenmissbrauch aus“ (sic!)

Felber scheint davon auszugehen, dass nur Menschen mit Angst einen berechtigten Grund haben, sich impfen zu lassen. Nach dieser Logik würde sich aber auch die Nutzung von Anschnallgurten, Fahrradhelmen oder Hausratsversicherungen für kaum einen Menschen anbieten, denn konkrete, akute Angst dürften wohl die wenigsten von uns verspüren, wenn wir ins Auto oder aufs Fahrrad steigen oder die Versicherung noch ummelden müssen. Es ist eher Vernunft, die uns dazu bringt, uns für den Eintritt eines recht unwahrscheinlichen Unglücks zu wappnen.

Auch Felbers nach eigenen Angaben gesunde Lebensweise ist bei genauer Betrachtung eher ein Grund FÜR eine Impfung: Es scheint ihm wichtig zu sein, Risiken zu minimieren, also treibt er Sport, will sich gesund ernähren (was auch immer ein Verzicht auf Mikrowellen damit zu tun hat) und nimmt nur manchmal Drogen. Und dann geht er quasi als Ausgleich in Bezug auf Covid19 ein höheres Risiko ein? Das ist genauso unlogisch als würde ich sagen: “Naja, da ich jetzt gegen Corona geimpft bin und meinem Körper damit was Gutes tue, trinke ich wieder regelmäßig harten Alkohol.“.

Er behauptet übrigens eingangs, gegen andere Krankheiten geimpft zu sein – vertraut er seinem Immunsystem in Bezug auf Tetanus und Mumps weniger als in Bezug auf Covid? Oder hat er vor diesen Krankheiten echte Angst, so dass eine Impfung hier wiederum gerechtfertigt war? An Tetanus erkranken in Deutschland z.B. nur 15 Menschen pro Jahr, warum ist da mehr Angst gerechtfertigt?

„Grund“ 3: Die Folgen von mRNA-Impfstoffen seien nicht absehbar

Felber behauptet in seiner Liste der 30 Gründe vollkommen entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, bei mRNA-Impfstoffen verbleibe irgendetwas im Körper (tut es nicht, nach wenigen Tagen ist nichts mehr nachweisbar) und postuliert langfristige Folgen. Er hat nicht verstanden, was „Langzeitstudie“ bedeutet, denn der Sinn einer solchen ist es üblicherweise, die Auswirkungen eines Impfstoffs an sehr vielen Probanden zu untersuchen. In der regulären Impfstoffforschung dauert das ohne Pandemie eben seine Zeit, aber jetzt wurden innerhalb von Monaten mehrere Milliarden Menschen geimpft, das übertrifft die Erkenntnisse jeder herkömmlichen Langzeitstudie.

Es bringt in diesem Kontext gar nichts, wenn 10 Jahre lang nach Nebenwirkungen eines Präparats gesucht wird, der Impfstoff in dieser Zeit aber nur wenigen Menschen verabreicht wurde. Für das Identifizieren von Impffolgen ist es viel effektiver, wenn viele Menschen damit untersucht werden konnten, was aktuell ja der Fall ist.

Kimmich: Wenn nur „Langzeitfolgen“ euer Problem sind, können wir euch beruhigen

Wisst ihr, wozu es übrigens auch noch keine Langzeitstudie gibt? Zu den Auswirkungen einer Covid19-Erkrankung. Kein Mensch weiß, ob Erkrankte noch viel später mit Folgen rechnen müssen, so wie z.B. Menschen, die noch 20 Jahre nach einer Masern-Erkrankung an einer (immer tödlich verlaufenden) subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) erkranken können.

Er ignoriert ferner, dass er sich immer noch mit einem herkömmlichen Vektor-Impfstoff impfen lassen könnte, wenn die mRNA-Technologie ihm solche Angst macht.

„Grund“ 4: Felber hat die Zulassung von Impfstoffen nicht verstanden

Felber will warten, bis die Impfstoffe eine Vollzulassung bekommen, weil „derzeit unbekannte Langzeitfolgen nicht ausgeschlossen werden können“. Das stimmt immer noch nicht (siehe “Grund” 3). Was nicht ausgeschlossen werden kann, sind bislang unentdeckte, sehr seltene Nebenwirkungen.

Das ist aber trotzdem kein Grund, sich JETZT nicht impfen zu lassen, denn auch bei Impfstoffen mit Vollzulassung können Langzeitfolgen nicht komplett ausgeschlossen werden. Wenn eine extrem seltene Nebenwirkung nur bei einem von einer Milliarde Menschen auftritt, dann wird sie eben tendenziell erst dann gefunden, wenn sehr, sehr viele Menschen geimpft wurden (übrigens unabhängig davon, wie lange das gedauert hat).

Nach seiner Prämisse kann Felber schlicht keine Medikamente benutzen. Gar keine.

„Grund“ 5: Ein österreichischer Gynäkologe und Leugner des Zusammenhangs zwischen HIV und AIDS warnt vor der Impfung

Dass er hochrangiges Parteimitglied der österreichischen Querdenker-Partei MFG ist, scheint Felber in seinem Urteil nicht zu beeindrucken.

„Grund“ 6 bis 9: Impfungen können Nebenwirkungen haben (ist also eigentlich nur ein Grund, aber „27 Gründe“ war wohl nicht catchy genug)

Tja, willkommen in der wunderbaren Welt der Medizin, in der alle funktionierenden Medikamente das Risiko von Nebenwirkungen haben, auch Ibuprofen, Blutdrucksenker oder Reisetabletten. Damit das nicht so profan klingt, zählt er die Nebenwirkungen in absoluten Zahlen auf und ergeht sich emotional in Einzelschicksalen: Tausende Nebenwirkungen hier, hunderte Todesfälle dort, Mutter in Berlin gestorben, Frau mit unregelmäßigen Regelblutungen, Frau mit Durchfall in Wels.

Als Quellen für fast all diese Fälle führt Felber allen Ernstes den flüchtigen Bekanntenkreis an: „Bekannter in Wels“, „Freundin einer Freundin“, „Schwester einer Bekannten“ und so weiter. Bei Freund:innen des rationalen Diskurses gelten solche Geschichten als anekdotische Evidenz und damit als sehr schwache Argumente, da niemand überprüfen kann, ob sie stimmen. Hatte die Frau des Bekannten aus Wels wirklich Durchfall, hat der Bekannte sich das nur ausgedacht, hat Christian Felber sich das nur ausgedacht oder hatten die beiden nach 2 Flaschen Eierlikör einfach nicht mehr den besten Stuhlgang? Wir wissen es nicht.

Ferner ermöglicht diese in Online-Diskussionen beliebte Technik es, emotional stark wirkende Akzente zu setzen, ohne sich mühsam um so was Schnödes wie echte Daten zu kümmern. Ist eine Covid-Erkrankung nicht viel gefährlicher? Naja, das Risiko liegt bei 1 zu hundertfünf… egal, scheiß auf Prozente, Tante Gisela hat sich impfen lassen und seitdem lahmt ihr linker Fuß! Arme Tante Gisela! Mein Körper sagt mir, dass Tante Giselas Fuß für die Impfung noch kein grünes Licht gegeben hat.

Ganz grundsätzlich gilt:

Wer in Texten zu Pandemierisiken Einzelschicksale anstatt vergleichbarer Risikofaktoren hervorkramt, der/die will euch vermutlich manipulieren. Kann ich auch: Der Nachbar meines Urgroßonkels Herbert hatte Corona, jetzt ist er tot. David Prowse, Darth-Vader-Darsteller, hatte Corona, jetzt ist er tot. Der Schwippschwager meiner Großtante… usw. Liest sich dramatisch, ist aber angesichts von über 5 Millionen Todesopfern weltweit komplett ungeeignet, um die Verhältnisse korrekt darzustellen.

Der Plural von „Anekdote“ ist nicht „Daten“. Felber versucht hier, die Risiken von Covid19 klein aussehen zu lassen, indem er diese in Punkt 2 recht abstrakt als „1 : 23.500.“ beschreibt, und die vermeintlichen Impfschäden in Romanform mit vollkommen unprofessionellen, ultra-blumigen Beschreibungen auflädt wie Frau war „pumperlgsund“, „spazierunfähig“ (sic), „sodass sie ganz sicher keinen 3. Stich will“.

Die entscheidende Information, dass dieselben gefährlichen Nebenwirkungen wie Thrombosen oder Herzmuskelentzündungen bei einer Covid19-Erkrankung deutlich häufiger auftreten und selbst die von ihm präsentieren Zahlen eine deutlich höhere Mortalität bei einer Erkrankung bedeuten, verschweigt er.

„Grund“ 10: Der Impfstoff gegen Schweinegrippe hat Nebenwirkungen.

Christian Felber will sich also nicht gegen Corona impfen lassen, weil ein vollkommen anderer Impfstoff vor 12 Jahren Nebenwirkungen hatte. Das ist in etwa so vernünftig, wie die Behandlung meiner Blinddarmentzündung abzulehnen, weil bei Herztransplantation viel schiefgehen kann. Nach der Logik müsste er grundsätzlich alle Medikamente und Impfstoffe ablehnen (was er nicht tut).

„Grund“ 11: Bei deutlich jüngeren Menschen überwiegt das persönliche Risiko.

Christan Felber wechselt nun in den Berg-Stromberg-Modus (hielt sich trotz 45 Jahren für „Mitte Ende 30, je nachdem, wie das Licht fällt“), und klammert sich an den Risikoabschätzungen für unter 30-jährige fest. Christian, Du wirst dieses Jahr 49, komm damit klar. Dem Virus ist es egal, wie das Licht fällt und wie oft du dich im Wald aufhältst, du näherst dich trotzdem der Risikogruppe.

Die abzuwägenden Risiken verändern sich übrigens naturgemäß je nach Inzidenz. Beim österreichischen 7-Tages-Durchschnitt der Neuinfektionen von aktuell über 12.000 übersteigt der Nutzen einer AstraZeneca-Impfung auch für unter 30-jährige deutlich das Risiko (entspricht 13,4 Infizierten pro 10.000 Einwohner:innen pro Tag). In Deutschland sieht es mit 5,3 Infizierten pro 10.000 Einwohner:innen pro Tag noch etwas besser aus, aber auch hier liegt das Risiko bei einer Erkrankung höher als bei einer Impfung, auch für unter-30-Jährige:

Für 48-jährige Männer liegt es in Österreich ca. 100 mal höher (Ihr könnt den Wert ganz unten nach “*Based on:” mit den Werten im Text abgleichen):

Quelle: University of Cambridge

In beiden Ländern steigt zudem die Inzidenz.

„Grund“ 12: ist eine Wiederholung von „Impfstoffe können Nebenwirkungen haben“ (siehe „Grund“ 6 bis 9) und bezieht sich jetzt auf 18-jährige

Christian, Du bist schon lange keine 18 mehr.

„Grund“ 13: Manche Rohdaten sind noch nicht veröffentlicht

Ja, stimmt. Manche Daten werden erst 24 Monate nach Durchführung der Studie veröffentlicht, ist jetzt in der Wissenschaft auch nicht super-ungewöhnlich. Wir dürfen gespannt sein, ob Christian Felber sein Werk demnächst in „29 Gründe, warum ich mich derzeit nicht impfen lasse“ umbenennt, sobald diese Daten veröffentlicht sind. Ferner geht es in der Studie um Kinder. Du bist kein Kind, Christian, du bist 48 Jahre alt.

„Grund“ 14: Eine durchgemachte Krankheit schütze besser vor einer Neuinfektion

Nein, das stimmt nicht, aber selbst wenn es stimmen würde: Hat der Mann die letzten 18 Monate unter einem Stein gelebt? Flatten the curve, Leichen in Militärtransportern, Notzelte vor den Krankenhäusern in New York, alles schon vergessen? Wenn wir alle ungeimpft in der Gegend rumlaufen, um uns dann ganz toll „natürlich“ anzustecken, kollabiert unser Gesundheitssystem. Dann sterben noch viel mehr Menschen an Corona, weil Material, Betten und Personal knapp werden. Dann müssen Operationen verschoben werden und eine optimale Versorgung ist nicht mehr gewährleistet.

Wieso muss ich einem Gemeinwohl-Ökonomen erklären, was Gemeinwohl ist? Hey, aufgrund der dramatischen Lage auf den Intensivstationen haben die Salzburger Landeskliniken bereits ein Triage-Team benannt. Eine Corona-Erkrankung schützt halt nur vor einer Neuinfektion, wenn man sie auch überlebt, was jetzt in Österreich ein Stück unwahrscheinlicher geworden ist.

„Grund“ 15: Wiederholung von „Grund“ 14

Felber hält sich schon wieder für ein Kind und schwärmt von einer kollektiven Immunität durch natürliche Erkrankung. Er ignoriert, dass auch Kinder ein Risiko haben, z.B. an Long-Covid zu erkranken. Als Grund, dafür, dass er selbst sich nicht impfen lässt, funktioniert es hinten und vorne nicht, egal wie viel er durch den Wald tanzt.

„Grund“ 16: Die Impfstoffe wirken nur 6 Monate

Felber kritisiert in einem einzelnen Absatz, dass die Impfstoffe nach sechs Monaten ihre Wirkung verlieren UND dass Österreich 5 Impfdosen pro Einwohner:in gekauft hat und verlässt komplett die Welt rudimentärer Logik. Wenn Felber von einem Schiff fällt, beschwert er sich vermutlich, dass auf dem Schiff mehr Rettungsringe als Passagiere lagern und will keinen, weil der ja nach sechs Monaten kaputt geht.

Es ist mir schleierhaft, wie jemand einen derartig undurchdachten Quatsch zu Papier bringen kann. Ja, die EU hat mehr Impfstoffe gekauft als die Bevölkerung für eine einzelne Dosis bräuchte. Weil sie letztes Jahr noch nicht wusste, welcher Impfstoff wie gut wirkt, ob es Nebenwirkungen gibt (über die Felber sich 6 „Gründe“ lang echauffiert) und wie lange sie wirken. Wir können also froh sein, dass sie so gehandelt hat.

Dann wird noch geraunt, was für ein gutes Geschäft das angeblich für die Pharmabranche sei, wenn immer neue Impfstoffe benötigt werden. Macht der Mann beruflich wirklich was mit Ökonomie? Ein Impfstoff kostet 2 bis 15 Euro pro Dosis. Um einen Covid-19-Patient auf der Intensivstation am Leben zu erhalten, benötigt man pro Tag einen Haufen Medikamente. Was für die Pharmabranche wohl lukrativer wäre? Und was ist das für ein Grund? Wer lehnt einen Rettungsring aufgrund der Kosten ab, wenn er bereits durch den Ozean treibt?

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