ExklusivAfD-Vorstandsmitglied weist Vorwurf rechtsextremer Verstrickungen zurück

KALKAR. Hat ein hochrangiges Mitglied der AfD an einer Veranstaltung eines rechtsextremen Liedermachers teilgenommen? Mit dieser Frage befaßte sich der Bundesvorstand im Vorfeld des Bundesparteitags in Kalkar.

Hintergrund sind Bilder, die Bundesvorstandsmitglied Alexander Wolf als Teilnehmer eines Liederabends auf dem Haus der Hamburger Burschenschaft Germania zeigen, an dem auch der Liedermacher Frank Rennicke aufgetreten war. Diese Fotos waren der AfD-Spitze anonym zugespielt worden

Er sei vor etwa zehn Jahren als Burschenschafter zu einem Liederabend von dieser Studentenverbindung als Gast eingeladen worden, erklärte Wolf der JUNGEN FREIHEIT. An diesem Abend sei zu Gitarrenbegleitung gesungen worden. „Es war ein Überraschungsgast angekündigt, der dann in der Runde als Frank Rennicke vorgestellt wurde. Ich habe mir einige Lieder angehört, habe aber dann den Abend vorzeitig verlassen.“

Wolf gilt als Unterstützer Meuthens

Wolf betonte, ihm sei damals nicht bekannt gewesen, daß Rennicke NPD-Mitglied war. Zum damaligen Zeitpunkt sei die Hamburger Burschenschaft Germania auch noch nicht im Verfassungsschutzbericht erwähnt worden.

Daß die Bilder nun auftauchten, dürfte kein Zufall sein. Wolf gilt im Vorstand als klarer Unterstützer von Parteichef Jörg Meuthen und dessen Forderung einer strikten Abgrenzung nach Rechtsaußen. Zudem sitzt der Vorsitzende der Hamburger AfD-Fraktion Wolf als AfD-Bundesvorstandsmitglied in der parteiinternen „AG Verfassungsschutz“.

Wolf spricht gegenüber der JF daher von einem „durchsichtigen und plumpen Manöver – ‘zufällig‘ pünktlich am Vorabend des Bundesparteitags“. Er sieht darin, daß nun zehn Jahre alte Aufnahmen auftauchen, „eine Racheaktion aus einer bestimmten Ecke, die sich jeder denken kann“.

Verfassungsschutz wirbt V-Leute an

Unterdessen hat der Verfassungsschutz damit begonnen, sogenannte V-Leute in der AfD und der Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ anzuwerben. Brandenburgs Verfassungsschutzpräsident Jörg Müller bestätigte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, daß in seinem Bundesland V-Leute im Einsatz seien. „Das Gesetz will, daß wir das AfD-Milieu auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln erfassen. Also machen wir das – auch mit ‚Verdeckt Informationsgebenden‘. Über die Zugangslage kann ich mich aktuell nicht beklagen.“

Der Leiter der Arbeitsgruppe Verfassungsschutz in der AfD, Roland Hartwig, sagte dem Blatt, ihm seien bislang fünf Fälle bekannt, in denen Mitglieder der Parteijugend vom Verfassungsschutz anzuwerben versucht worden waren, sie es aber abgelehnt hätten. In anderen Bundesländern gebe es derzeit noch Zurückhaltung. Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer nannte dafür formale Gründe. In der Vergangenheit war bekannt geworden, daß sich einige AfD-Mitglieder dem Inlandsgeheimdienst als Quellen angeboten hatten, dies wurde jedoch abgelehnt, da es Zweifel an dem Motiv dieser Personen gab. (vo/ls)

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