Esperanto, die Sprache der Menschen der Republik jenseits des antarktischen Eises


Netzfund:

Esperanto sollte Verständigung zwischen den Nationen, Frieden, Ruhe, Freundschaft und Vereinigung bringen.

Esperanto wurde nicht erfunden, es existierte lange vor L.L. Zamenhof`s Erschaffung im 19. Jahrhundert. Wie andere Erfindungen und Erkenntnisse.

Esperanto bedeutet das Wort „jemand, der hofft“. Man könnte argumentieren, dass es idealistisch ist zu glauben, dass Esperanto die Menschheit vereinen könnte, insbesondere inmitten anderer großer Konflikte.

Am 26. Juli 1887 veröffentlichte Zamenhof (der „Begründer“ von Esperanto) das, was man heute „Unua Libro“ oder „Erstes Buch“ nennt und das Zamenhof jahrelang entworfen hatte, in der Hoffnung, den Frieden unter den Menschen auf der Welt zu fördern.

Esperanto ist leicht zu lernen. Substantive haben kein Geschlecht, Sie müssen sich also nie fragen, ob ein Wort männlich oder weiblich ist. Es gibt keine unregelmäßigen Verben, sodass Sie sich keine komplizierten Konjugationstabellen merken müssen.

Außerdem ist die Schreibweise vollständig phonetisch, sodass Sie nie durch stille Buchstaben, die in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Laute erzeugen, verwirrt werden.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Völkerbund – der Vorläufer der Vereinten Nationen – in der Hoffnung gegründet, zukünftige Konflikte zu verhindern. Kurz darauf schlug der iranische Delegierte beim Völkerbund vor, Esperanto als Sprache der internationalen Beziehungen einzuführen.

Dieser Vorschlag wurde vom französischen Delegierten abgelehnt, der befürchtete, dass die französische Sprache ihr Ansehen in der Diplomatie verlieren würde.

Im Jahr 1922 ging die französische Regierung noch einen Schritt weiter und verbot den Unterricht von Esperanto an allen französischen Universitäten, weil es angeblich ein Instrument zur Verbreitung kommunistischer Propaganda sei.

Ironischerweise war das Leben hinter dem Eisernen Vorhang für Esperanto-Sprecher nicht viel einfacher.

Während des Dritten Reiches erhielt die Gestapo den konkreten Auftrag, nach Nachkommen Zamenhofs zu suchen. Alle drei seiner Kinder starben im Holocaust, ebenso wie viele Esperantisten… uns starb mit der alten Zivilisation der Antarktis auch die Sprache.

Ironie des Schicksals: Die Insel Esperanto ist die größte und nordwestlichste Insel der Zed-Gruppe vor der Nordküste der Halbinsel Varna auf der Insel Livingston auf den Südshetlandinseln in der Antarktis. Die Insel ist nach der konstruierten internationalen Sprache Esperanto benannt.

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