Ein-Freund-Regel für Kinder: Widerstand auch aus den Bundesländern

Jeder Kontakt, der nicht stattfinde, sei gut, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gab es zwar erst einmal keine weiteren Verbote und verbindliche Beschränkungen, doch es wurde dringend an die Bevölkerung appelliert, die privaten Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren.

So sollte jeder gänzlich auf private Feiern verzichten und Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten auf einen festen weiteren Hausstand beschränken. Die Empfehlung war nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche gedacht. Der Vorschlag bedeutet, sie sollten in der Freizeit nur einen Freund oder eine Freundin als festen Kontakt auswählen und nur mit ihm oder ihr spielen. 

Ein-Freund-Regel – "im realen Leben nicht umsetzbar"

Falls die Zahl der Corona-Fälle sowie der an COVID-19-Schwererkrankten in den nächsten Tagen bundesweit nicht stark nach unten geht, könnten diese Empfehlungen kommender Woche bei einer weiteren Beratung des Bundes und der Länder zu rechtlich bindenden Einschränkungen werden.

Scharfe Kritik an der Ein-Freund-Regel kam von Kinderschutzverbänden. Soziale Interaktion sei sehr wichtig, gerade für Jugendliche sei sie das zentrale Entwicklungsmoment, sagte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks. Es sei völlig unverhältnismäßig und kinderfeindlich, das auf einen Kontakt zu beschränken.

Nun regt sich offenbar auch bei einigen Ministerpräsidenten Widerstand gegen die geplante Maßnahme. Laut einem Medienbericht sollen sich gar erste Landesregierungen weigern, die Regel umzusetzen. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, erklärte gegenüber der Bild:

Ich habe fünf Enkel und weiß, dass das nicht funktioniert. Das ist eine Formulierung, die der Lebenswirklichkeit nicht entspricht, darum haben wir sie nicht akzeptiert.

Laut dem CDU-Politiker sei die Regel "im realen Leben nicht umsetzbar". Der bayerische Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte gar gegenüber der Zeitung, dass dies "zu weit" gehe. "Nur noch einen Freund treffen zu dürfen, finde ich zu einschneidend", erklärte der Politiker. 

Weitere Beratungen zwischen Bund und Ländern sollen am 25. November stattfinden. 

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