Echo des Krieges in Bildungsstätte: Jugendlicher stirbt durch Explosion einer Panzerabwehrpatrone

In einer Bildungsstätte in der Stadt Lobnja im Gebiet Moskau hat sich am 20. Oktober eine Tragödie ereignet. Ein 14-jähriger Junge starb durch die Explosion einer Panzerabwehrpatrone aus den Zeiten des Großen Vaterländischen Krieges. Am Ort der Tragödie trafen Militärpioniere ein. Das Ermittlungskomitee Russlands leitete eine Untersuchung ein und verhaftete einen Lehrer und den Direktor des Zentrums für zusätzliche Bildung. Die Ermittler legten ihnen illegalen Waffenbesitz und Fahrlässigkeit mit Todesfolge zur Last.

Wie russische Medien berichteten, habe es in dem improvisierten Schulmuseum mehrere Munitionsstücke aus dem Zweiten Weltkrieg gegeben, darunter zwei 20-Millimeter-Geschosse für eine Flugzeugkanone, zwei Granatzünder für einen 50-Millimeter-Mörser und eine Patronenhülse für eine Signalpistole. Demnach sammelte der Lehrer diverse Munitionstücke, die er eigenhändig bei Ausgrabungen fand. Dabei dachte er, sie wären harmlos. Laut Medienberichten kam das Kind an dem verhängnisvollen Tag zum Unterricht in die Bildungsstätte, als der Lehrer eine vorherige Stunde noch nicht beendet hatte. Deshalb begleitete er den Teenager ins Museum und ließ ihn mit der Munition allein. Als er dann den Jungen abholen wollte, fand er ihn tot vor.

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