Düsseldorf: Drei Tote und mehrere Verletzte nach Explosion in einem Kiosk

Laut Mitteilung der lokalen Feuerwehr meldeten in der Nacht mehrere Anrufer einen brennenden Kiosk im Düsseldorfer Bezirk Flingern. Nach Ankunft der ersten Rettungskräfte vor Ort stellten diese einen Vollbrand eines Kiosks in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Flammen hatten bereits das 1. Obergeschoss erreicht und auch die Hauseingangstür zum Wohnhaus war inzwischen von dem Brand betroffen. Laut Aussagen von Anwohnern waren zuvor explosionsartige Geräusche zu hören, so Medienberichte. Die Feuerwehr meldete drei tote Bewohner in dem Wohnhaus sowie bis zu 20 Verletzte.

Die Rheinische Post berichtet über den fatalen Vorfall:

"Überall auf der Straße liegen Trümmerteile. Autos sind völlig ausgebrannt. Es ist ein Bild der Verwüstung, was sich am frühen Morgen auf der Grafenberger Allee Ecke Lichtstraße bietet."

Ein Anwohner erklärte, er sei in der Nacht durch einen lauten Knall wach geworden. "Und dann sah ich schon den Rauch aufsteigen", so die Beschreibung am Unglücksort. Durch die Wucht der Explosion wurden demnach Trümmerteile meterweit geschleudert. 

Mehrere Personen versuchten, sich auf den Balkonen des Wohnhauses bemerkbar zu machen, die bereits von Rauschwaden umgeben waren. Die Feuerwehr eilte sofort mit mehreren Rettungstrupps in das Gebäude. So heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr:

"Umgehend leitet der Einsatzleiter eine Menschenrettung über drei Drehleitern ein und entsendete mehrere Rettungstrupps zur Brandbekämpfung. Die Brandbekämpfung konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Düsseldorf versorgte 16 Menschen, die in unterschiedliche Krankenhäuser transportiert wurden. Davon schweben zwei Verletzte in Lebensgefahr. Für drei Menschen kam jede Hilfe zu spät."

Menschen hätten sich zum Zeitpunkt der Explosion nicht in dem Ladenlokal aufgehalten, so ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte sind mit mehr als 100 Mann vor Ort, mehr als 70 Menschen wurden aus dem brennenden Gebäude gerettet und anschließend betreut. Viele Straßen rund um die Explosionsstelle sind weiterhin gesperrt.

Das betroffene Haus ist teilweise ausgebrannt. Der Brand ist mittlerweile laut Feuerwehrangaben unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte gehen allerdings davon aus, dass die Aufräum- und Sicherungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern werden. Laut Informationen des WDR ist das Gebäude aktuell nicht bewohnbar. Ob die Anwohner dahin zurückkehren können, müsste seitens der Einsatzkräfte und Gutachtern noch geprüft werden.

Mehr zum Thema - Berlin: Anhaltender Großbrand mit giftigen Dämpfen beschäftigt über 150 Feuerwehrleute

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