Dem Klima-Rausch folgt der Kater

Wie ist der phänomenale Anstieg der Grünen seit der Bundestagswahl 2017 zu erklären? Damals wurde die Ökopartei noch mit 8,9 Prozent nur kleinste Oppositionskraft. Bei der EU-Wahl verdoppelte sie ihr Ergebnis auf 20,5 Prozent – die jüngste Insa-Umfrage sieht sie im Bund gar ein Prozent hinter der Union bei 25 Prozent. Der Platz eins ist zum Greifen nahe: Ist Robert Habeck „unser nächster Kanzler“, wie der Stern vor einer Woche titelte?

Der Höhenflug der Grünen setzt sich aus drei Punkten zusammen: Personal, Inhalte, Medien. Mit Robert Habeck und Annalena Baerbock setzten sich zwei Sympathieträger anstelle des verbrauchten Duos Simone Peter und Cem Özdemir durch. Die Grünen rüsteten mit asymmetrischer Demobilisierung ab, drängten Verbotsthemen in den Hintergrund und besetzten subversiv sogar ein Thema, das bislang als „rechts“ galt: Heimat.

Medien als Kampagnen-Verstärker

Obwohl die Grünen mit dem Prinzip offener Grenzen, unkontrollierter Einwanderung und der Absage an den Nationalstaat für Auflösung traditioneller Heimat stehen, gelang es ihnen, den Begriff zu okkupieren und „in die Mitte“ zu integrieren und ihr „bürgerliches“ Image zu schärfen.

Ausschlaggebend ist aber, daß die Grünen die traditionelle Medienmacht im Rücken haben: Journalisten sind in ihrer Mehrheit Anhänger der Grünen und Feinde der AfD. Die konzertierte Klima-Kampagne wurde von den meisten Medien penetrant verstärkt. Politiker der Grünen wurden 2018 viermal häufiger in Talkshows eingeladen als die der AfD.

Trägt diese Stimmung weiter? Tatsächlich erinnert die Klima-Hysterie an das „Willkommens“-Sommermärchen 2015, als sogar die Bild-Zeitung meinte, sich mit dem Antifa-Slogan „Refugees welcome“ als Aufkleber profilieren zu müssen und Politiker aller Parteien (außer der AfD) sich überboten, an der Spitze die Kanzlerin, weltoffener als die Grünen zu sein. Doch damals folgte rasch Katerstimmung.

Ernüchterung ist programmiert

Nicht viel anders kann es bei der Klima-Hysterie sein. Auf dem Höhepunkt einer Phase wirtschaftlicher Prosperität fahren wir unsere Energieversorgung an die Wand, zahlen den teuersten Strom, ruinieren unsere Autoindustrie und phantasieren uns bei einem Anteil von zwei Prozent am weltweiten CO2-Ausstoß in den Größenwahn hinein, wir Deutschen könnten mal wieder nichts weniger als die Welt retten. Die Ernüchterung ist programmiert.

Andererseits: Nachhaltig zu wirtschaften, Ressourcen zu schonen, nicht über seine Verhältnisse zu leben, skeptisch gegenüber technischer Machbarkeit und Konsumismus zu sein – das sind grundkonservative Prinzipien. Die AfD würde sich überflüssig machen, wenn sie das Thema Ökologie der Linken überließe. Bei den kommenden Landtagswahlen im Osten wird aber vor allem wieder eines im Zentrum stehen: Heimat – und wer sie gegen Überfremdung schützt.

JF 24/19

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