Corona-KriseMittelstand warnt vor massivem Verlust von Arbeitsplätzen

BERLIN. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat im Zusammenhang mit der sich wieder verschärfenden Corona-Krise vor einem deutlichen Arbeitsplatzverlust gewarnt. Dessen Präsident Mario Ohoven sagte der Augsburger Allgemeinen, er erwarte eine starke Zunahme der Unternehmensinsolvenzen und einen „massiven Verlust von Arbeitsplätzen“.

Die Insolvenzwelle werde aber nicht in diesem Herbst „in der Breite sichtbar werden“, ergänzte Ohoven mit Blick auf die bis Ende 2020 verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. „Hier drängt sich mir der Verdacht auf, daß die Politik versucht, die drohende Pleitewelle im Mittelstand – und damit einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit – so lange wie möglich aufzuschieben, am besten bis nach der Bundestagswahl.“

Mario Ohoven
Mario Ohoven Foto: picture alliance/SULUPRESS.DE

Überdies warnte er vor einem zweiten Lockdown: „Das wäre der wirtschaftliche Gau für unser Land. Bei einem zweiten Lockdown würde die Zahl der Insolvenzen dramatisch steigen – und damit die Arbeitslosigkeit.“ Nun habe es die Bundesregierung in der Hand, ob der schlimmste Fall eintrete. Sie müsse „jetzt den Mut für radikale Reformen aufbringen, vor allem für eine Unternehmens- und Einkommensteuerstrukturreform“. Der Mittelstand erwarte klare Maßnahmen zur Entlastung der Unternehmen.

Volkswirte dämpfen Erwartung auf Konjunktur-Aufschwung

Unterdessen haben Volkswirte die Erwartung auf einen Wirtschaftsaufschwung gedämpft. „Der konjunkturelle Aufschwung dürfte bis zum Frühjahr weitgehend zum Erliegen kommen“, prognostiziert die Chefvolkswirtin der staatlichen Bankengruppe KfW, Fritzi-Köhler Geib, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Auch die Arbeitslosigkeit werde „in den kommenden Monaten stagnieren oder – wenn es schlecht läuft – „deutlich zunehmen“.

Der Volkswirt bei der Deutschen Bank, Marc Schattenberg, mahnte: „Die Situation ist belastend, besonders für den Dienstleistungssektor.“ Sein Geldinstitut halte an der Prognose fest, wonach die Wirtschaft im laufenden Jahr um 5,5 Prozent einbreche und im nächsten Jahr um 4,5 Prozent wachse. „Das dritte Quartal dürfte bei der Wirtschaftsleistung sogar positiv überraschen“, ergänzte Schattenberg. Allerdings seien für das vierte Quartal Abwärtsrisiken bemerkbar, die sich auch ins neue Jahre übertragen könnten.

Die Allianz-Gruppe geht von einem Minus von sechs Prozent in diesem Jahr und einem Plus von 3,5 Prozent im nächsten Jahr aus. „Die Risiken nach unten überwiegen“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz der dpa. Schon ab Herbst könnte es „wieder ungemütlicher für die deutsche Wirtschaft“ werden. Diese befinde sich seit der Corona-Krise in einem „Stop-and-Go-Modus“. Utermöhl geht zudem davon aus, daß die zum Jahresende auslaufenden staatlichen Hilfen verlängert werden. (ls)

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