Die Carina-Versteher

“Die lachende Alte“, Skulptur von Ernst Barlach, 1937

Wir habe derzeit nichts zu lachen. Und falls doch, sieht es keiner, denn unser Mund ist, wie befohlen, bedeckt. Dabei wäre Humor höchst gesundheitsfördernd. Speziell für unser Immunsystem – von dem seltsamerweise seitens der Politiker und „Experten“ kaum die Rede ist, obwohl sich doch alles angeblich um ein Virus dreht. Umgekehrt gesagt: Ein miesepetriges Gesicht, wie es z.B. Karl Lauterbach regelmäßig der Kamera entgegenstreckt, ist für das Immunsystem so schädlich wie andauernde Angstmache, Demütigung und Unterdrückung. Verkürzt gesagt: derartige „Gesundheitsfürsorge“ ist höchst gesundheitsschädlich. Die langjährige Hinter-den-Schlagzeilen-Leserin Piranha berichtet in ihrem launigen und scharfsichtigen Essay von vielen kleinen Alltagsbeobachtungen rund um den ganz normalen Wahnsinn der „Corona-Ära“. Und sie ermutigt uns, unseren Humor nicht zu verlieren. Piranha

Carina? Wieso denn Carina?

Das hat einen recht einfachen und amüsanten Hintergrund: Eine sehr enge Freundin arbeitet in einem großen Supermarkt und ist u.a. zuständig für die regelmäßigen Durchsagen, mit denen wir allenthalben belästigt werden. Wir telefonierten und sie erzählte:

Ihr sei es in der jüngeren Vergangenheit passiert, dass sie am späten Nachmittag durchgeben sollte, dass die jetzt noch vorhandenen Miesmuscheln zu einem verbilligten Preis abgegeben würden: „Sehr geehrte Kunden. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie die an der Fischtheke noch vorhandenen Musmischeln …  eh eh eh …“ Es war zu spät. Von überall her ertönte das Gelächter der Kunden und Kassierer, und selbst ihr Chef kam breit grinsend angelaufen.

Wir konnten kaum noch aufhören zu lachen und schon war die Idee geboren: die nächste Corona-Durchsage könnte – natürlich rein zufällig – auch einen Versprecher enthalten. „Sehr geehrte Kunden. In Zeiten der Carina-Krise …“ Indem wir diesen Satz in immer ausgefeilteren Versionen weitersponnen, hielten wir uns am Ende die Bäuche vor Lachen.

Darf man in schweren Zeiten lachen?

Prof. Dr. Dr. Rolf-Dieter Hirsch (74), früherer Chefarzt der Psychiatrie der rheinischen Uniklinik Bonn, hat in seiner Arbeit mit depressiven Menschen den Verbrauch von Antidepressiva signifikant senken können, indem er in den Tagesablauf humoristische Elemente einbaute. Zum Beispiel bat er seine Patienten für die täglichen Morgenrundengespräche einen Witz mitzubringen, den sie selbst lustig finden. Oder er hatte an anderen Tagen eine Kiste voller roter Clowns-Nasen dabei, die sich jeder Anwesende nach Belieben aufsetzen oder in der Hand halten konnte. Mit solchen und ähnlichen Ideen führte er depressive Menschen in eine andere Realität, die von ihrer depressiven Welt verschieden, aber doch gut bekannt war.

Humor wird als Fähigkeit, über sich und die Unzulänglichkeiten der Welt zu lachen, und als Herzenskraft beschrieben. Humor ist nicht zynisch, auch wenn er schwarz sein kann – worin die Engländer Spezialisten sind.

Humor zu haben halten die meisten Menschen für wichtig und erstrebenswert. Es gilt als Beleidigung, jemandem zu sagen, er hätte keinen Humor.

Zudem ist jedes freie Lachen eine kostenlose Atem- und Immun-Stimulanz durch den Anstieg u.a. der T-Lymphozyten, die derzeit in aller Munde sind. Es sind die sog. Killerzellen, die infizierte Zellen, gleich welcher Art, vernichten. Lachen wirkt außerdem gegen Stress, senkt den Cortisol-Spiegel und regt die Produktion der so genannten Glückshormone, der Endorphine an.

Während einer Lebenskrise hing an meiner Pinwand ein Sinnspruch von Seneca:

„Es ist des Menschen würdiger sich lachend über das Leben zu erheben, als es zu beweinen.“

Auch, oder sollte ich sagen vor allem in Medizinbetrieben dient Humor und Lachen der Selbstfürsorge, und nirgendwo wird mehr gelacht als in Hospizen und Palliativstationen, also dort, wo wir auch das größte Leid vorfinden. Mitgefühl und gemeinsames Lachen schließen einander nicht aus. Mitgefühl, nicht Mitleid! Mitleiden können wir nur, wenn wir das gleiche Leid haben und selbst dann ist es nie dasselbe.

Zwei Stationsärzte treffen sich: Der eine: „Na? Wie ist denn die Lage bei Dir?“ Der andere: „Na ja, es geht so. Und bei Dir?“

„Ach weißt du“, sagt der erste, „im Moment haben wir da einen Fall liegen, der hat gerade alles: die Ruhr, Cholera, Thrombose im Bein und jetzt auch noch Covid.“

„Ach Gott, und was macht ihr?“

„Na ja“, sagt der, „morgens Toast, mittags Omelett und abends Pizza.“ „Und das hilft?“

„Nein, aber es passt unter der Tür durch.“

Psychiater und klinische Psychologen haben derzeit Hochkonjunktur

Statt den Humor bei sich zu kultivieren, deckt sich leider mein Eindruck mit dem von Raphael Bonelli, der aus seiner Praxis berichtet, die Menschen würden immer neurotischer. Das heißt, es wird ein Problem derart vergrößert, dass es als nicht mehr beherrschbar erscheint. Ängste, Phobien und Wahrnehmungsverzerrungen nehmen zu, zugleich ein überzogenes Vermeidungsverhalten. Und als Verstärker von neurotischen Ängsten erfolgt dann noch ein Lob zum „vorbildlichen Verhalten“ aus Kanzleramt, Pressekonferenzen, Medien usw.

Und um dem ganzen auch noch ein Saure-Sahnehäubchen aufzusetzen, ertönt aus dem Wielerschen Munde die Weisung: „Diese Maßnahmen dürfen überhaupt nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.“ Und komplettiert mit der anschließenden Drohung: „Wenn das nicht hilft, könnten auch wieder lokale Maßnahmen dazukommen.“ Spätestens hier musste doch allen bewusst werden, wer wir für solche Leute sind: unmündige Kinder! Und ich kenne das: Als mein Sohn klein war und mir nach der 20. Warum-Frage nichts mehr einfiel, habe ich auch manchmal gesagt: „Weil ich das jetzt so sage“.

Alltagsblüten

Am Samstag musste ich mich von einer Kassendame beim Aldi anfahren lassen.

Um des lieben Friedens willen und weil ich wenig bis keine Lust habe, über Befreiung zu diskutieren, ziehe ich Maske an, lasse aber, damit ich genug Luft habe, die Nase frei.

An der Kasse sitzt eine hinter der Scheibe, Abstand bis zu mir, bzw. bis zur Glasscheibe mindestens 1 Meter, und Maske bis zum unteren Augenlid hochgezogen.

Ich frage sie etwas. Sie darauf im breitesten Dialekt: „Wat hann sie gesaat?“ Ich Maske runter und wiederhole die Frage. Sie: „ziehe sie sofott die Maske hoch“. Ich: „Sie verstehen mich ja nicht“. Sie: „isch well awa kään corona krien“.  Ich hole Luft, mach kurz die Augen zu und höre innerlich die Stimme meines Sohnes: „Komm Mutter, lass.“

Menschen, die glauben, dass Aerosole und Hydrosole zusammen mit einem möglichen, aber unwahrscheinlichen Virus durch eine Plexiglasscheibe diffundieren, denen kann ich Ihre Ängste eh nicht nehmen.

Anders im Edeka am vergangenen Freitag, wo eine Verkäuferin nach einem kurzen freundlichen Gespräch (Thema irrelevant) erzählte, dass ihr Kind durchs Maskentragen eine bakterielle Hautinfektion rund um die Mundpartie bekommen haben, bestätigt durch Kinder- und Hautarzt. Der Bub ist 7. Ist er nun befreit? Ja und Nein.  Ja vom Arzt, Nein vom Lehrpersonal. Von der Verkäuferin hörte ich zum zweiten Mal den Satz: „die Maskenpflicht ist eine Gehorsamsprüfung von deene do owen, sonscht garnix“. Vielleicht hatte sie diese Meinung zuvor von Wolfgang Wodarg gehört. Jedenfalls auch das wieder ein Beispiel, das einer fachlichen Entmachtung der Ärzte gleichkommt. Lehrer bestimmen über das Maskentragen oder alternativ schicken sie die Schüler*innen nach Hause. Nicht nur theoretisch könnte dann aber die Polizei das Kind wegen Schulverweigerung wieder vorführen und die Eltern kassieren ein Bußgeldverfahren.

Aber natürlich geht es auch anderswo bunt zu in diesem meinem Land. Meine älteste Freundin, Isa, ist Lehrerin an einer Gesamtschule. In ihrer Klasse saß eine Kontaktperson einer Kontaktperson der Parallelklasse. Im Ergebnis mussten zwei Klassen und alle beteiligten Lehrer*innen in Quarantäne. Isa hat auch den zweiten Negativtest inzwischen vorliegen und darf die Quarantäne trotzdem nicht beenden. Sie empfindet das als demütigend und unangemessen bevormundend.

Nun wissen wir inzwischen hinlänglich gut, dass Masken nicht schützen vor Viren; sie schützen, sofern es sich um ein zertifiziertes Medizinprodukt handelt, den Patienten vor Speichel  und Schweiß (die Keime enthalten könnten) des Operateurs, weshalb sie dort von allen Beteiligten der OP getragen werden müssen. Viele nützliche Informationen und Studien finden sich bei youtube auf einem neuen Kanal: „Politisch unkorrekt“. Der junge Mann nennt seinen Namen nicht, da sein Beitrag wegen des 1. Teils umgehend gelöscht wurde. Besser und umfangreicher habe ich bislang nichts gefunden.

In Luxemburg besteht die Auswahl für den Alltag zwischen „Maske, Schal, Buff oder Tuch“, wie auf allen Schildern zu lesen ist. Ein Abstand von 2 Metern ist obligatorisch.

Spricht eigentlich irgendjemand von „Resilienz“?

Also dem Gegenteil von verwundbar, verletzlich, störanfällig – von Widerstandskraft? Gibt es irgendwelche Empfehlungen von dem Bonner Tierarzt, wie der Mensch sein Immunsystem auf Vordermann bringen kann? Hat der Darsteller im RKI der Kanzlerin nichts darüber gesagt? Auch keinen Menschenarzt mitgenommen zum Tête à Tête im Kanzleramt (und all das am Parlament vorbei)? Nein, sondern das überlassen sie auch den Fachleuten, die sie dann mit Worten und Begriffen belegen, die diskreditierend sind. Und was für eine Verhöhnung der menschlichen Vernunft, Gebärenden eine Maske aufzuzwingen. Die ehrenamtliche Maskenpolizei findet sich irgendwann auch in den Kreißsälen.

Menschen, die Angst vor einem Virus haben, darf ich sagen, dass das Infektionsgeschehen weniger dramatisch ist, als man uns glauben machen möchte. Und dass Viren zur menschlichen Existenz genauso gehören wie Bakterien, wobei letztere ungleich größer sind und manche von ihnen im Körper äußerst wichtige Funktionen übernehmen wie beispielsweise Bifidobakterien im Darm, ohne die es kein funktionierendes Immunsystem gäbe. Außerdem wird hier das Vitamin K2 (aus K1) gebildet, das für eine funktionierende Blutgerinnung unerlässlich ist.

Ergo: Antibiotika zerstören auch diese wertvollen Bakterien und machen uns dann umso verletzlicher für weitere Infektionen. Hilfreich ist, wenn es schon ein Antibiotikum sein muss, zusätzlich Bifido-Bakterien von außen zuzuführen. Mediziner geben diesen Hinweis nicht mehr automatisch, anders als Ärzte das früher standardmäßig taten.

Besonders verletzliche Menschen

„Vulnerable“ Menschen, also solchen, die „verletzlich, verwundbar, störanfällig“ sind gegenüber Pilz-, Bakterien- und Virenkrankheiten, mussten schon immer und müssen wir weiterhin schützen. Mit welchen Methoden, ist allerdings fraglich. Auch Menschen über 80 sind nicht automatisch zum Tode verurteilt, wenn sie testpositiv auf Corona sind. Gerade vorgestern noch erzählte mir jemand von einer über 85-jährigen, die positiv war, einen leichten Husten und Schnupfen hatte und nach einer Woche wieder gesund war wie zuvor, ganz so, als habe sie ein relativ harmloses Rhinovirus gehabt. Dennoch wurde sie für zwei Wochen streng isoliert und da sie außerdem an einer Demenz zwischen 1. und 2. Stadium litt, in ihrem Zimmer weg gesperrt, also zwangsisoliert. Danach sei sie kaum noch erkennbar gewesen, nämlich deutlich dementer als zuvor, in sich gekehrt, und sie habe an ihrem Umfeld keinerlei Interesse mehr gezeigt. Ist es das, was wir wollen? Die Alten, die sich nicht mehr wehren können, einfach wegsperren? Sieht so die Fürsorge des Lippenbekenners Spahn aus?

Und sofern sie noch zu Hause leben: Großeltern können doch selbst entscheiden, ob sie Besuch empfangen wollen und ob sie ein Risiko eingehen wollen.

Das können doch nicht andere, die sie auf diese Weise entmündigen. (Sinngemäß sagte das Dr. Wolfgang Wodarg, und es ist ganz meine Meinung)

Klinikbetten werden knapp werden, Karl Lauterbach prognostiziert 50.000 Tote

500.000 Fälle sagt er an und 50.000 Todesfälle, „wenn wir nichts ändern“. Nichts ändern? Ja was denn nun schon wieder?

Im August hat Lauterbach bei Lanz mal etwas Vernünftiges gesagt, nämlich dass die Masken bei Aerosolen nichts bringen. Das deckt sich mit allseitiger Erkenntnis, jedoch vergaß er zu erwähnen, dass nun entweder die Masken fallen müssen oder – falls dies nicht geschiecht – welche weiteren Schäden durch ganz gleich welche Masken entstehen. Angefangen bei der überaus schädlichen Übersäuerung des Blutes (Azidose). Weiter: Sauerstoffmangel, was für das Gehirn besonders nachteilig ist, bakterielle Infektionen, Soor-Befall (sehr schmerzhaft), oder Befall von Schimmelpilzen, die Atemwegsbeschwerden, allergische Reaktionen, Asthma, Bronchitis, Halskratzen, Heiserkeit, Husten, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Migräne. Von den psychischen und sozialen Folgen ganz zu schweigen.

Und dann wieder eine neurotische Entgleisung: Viren, die durchs Klo in die oberen Stockwerke gelangen. Ich wohne in einem sehr hohen Hochhaus, und immer, wenn ich in mein Klo schaue, sehe ich nur weiße Keramik und klares Wasser. Da blubbern keine Gase mit Viruslast. Wer zum Teufel hat diesen armen Mann eigentlich zum offiziellen Medien-Volksdeppen Nr. 1 ernannt? Mit zarten 47 Jahren hat er die Approbation beantragt, was so viel heißt wie: er hat nie praktisch gearbeitet. Laut seiner geschiedenen Frau ist er zudem nur ganz am Rande auch Epidemiologe.

Die Stadt Essen hat ein Online-Formular auf der Seite ihres Ordnungsamts veröffentlicht, mittels dem man Corona-Verstöße melden kann. Ist das eine der Lauterbachschen Änderungen? Denunziationen? Warum diese weitere Eskalation?

Politidioten, wo man hinschaut, nicht wahr, Saskia?

Die aktuelle Lage in den Kliniken Deutschlands

Wir haben 29.859 Intensivbetten zur Verfügung. Davon sind 72 % belegt mit Stand vom 21.10.2020.

947 Covid19-Patienten werden derzeit versorgt, davon weniger als die Hälfte künstlich beatmet. Ob mit Maske oder invasiv, wird in der Übersicht nicht ausgewiesen. Ich hoffe aber, auf eine bestätigte lebensverkürzende invasive Beatmung wird verzichtet.

Unbekannt ist, aus welchen Gründen diese 947 Covid-Patienten stationär sind. Ob sie etwa wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen werden mussten und standardmäßig einen Drosten-Test machten, der dann positiv war.

Eine Auslastung von ca. 80 % der Intensivstationen ist als normal zu bezeichnen. Vorgehalten werden müssen stets mehr Plätze für einen möglichen Katastrophenfall, wie Massenkarambolagen mit vielen Verletzten, Bergwerksunfälle, Brände, etc.

Die verwirrende Sache mit der Inzidenz/100.000 EW

Beispielrechnung:

Nehmen wir an, wir haben eine Stadt mit 115.000 Einwohnern.

Nehmen wir weiter an, in einer Woche habe es 8 – 2 – 9 – 6 – 11 – 5 – und 4 Fälle einer Erkrankung gegeben. Das sind dann 45 Fälle.

Die Berechnung: 45 x 100.000/115.000 = 39,13 = die 7-Tage-Inzidenz dieser Stadt.

Und Hurra: diese Stadt ist auf dem RKI-Dashboard in der Landkreis-Grafik nur dunkelgelb https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f609.png" alt="

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