Boeing-Zulieferer entlässt Tausende wegen 737 Max

Am Freitag hat der wichtigste Zulieferer für Boeings 737-Max-Programm, Spirit Aerosystems, die Entlassung von Tausenden Mitarbeitern verkündet. Die in Wichita, Kansas ansässige Firma wird 2'800 Arbeitsplätze abbauen, was 20 Prozent der Belegschaft ausmacht, weil die Produktion der Max seit diesem Monat stillgelegt wurde und die Aufhebung des Groundings der 400 Maschinen unklar bleibt. Die Spirit-Aktie schloss mit einem Minus von 4,2 Prozent wegen der schlechten Nachricht.




Das Management von Boeing hat über die Jahre die Herstellung der Flugzeugteile an externe Firmen ausgelagert und produziert selber immer weniger. Der Flugzeughersteller montiert die angelieferten Teile nur noch zusammen, macht den Boeing-Aufkleber drauf und kassiert das Geld.

In Wichita sind mindestens 40 Luft- und Raumfahrtunternehmen ansässig, die Teile für die Produktion der 737 Max herstellen. Die Entlassungen bei Spirit könnten ein Hinweis darauf sein, dass die Lieferkette für die Max unter Druck geraten ist.

Spirit AeroSystems ist der grösste Arbeitgeber in Wichita.

"Die heute angekündigte schwierige Entscheidung ist ein notwendiger Schritt angesichts der Unsicherheiten, die sowohl mit dem Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Produktion von 737 MAX als auch mit dem allgemeinen Produktionsniveau, das nach der Produktionseinstellung erwartet werden kann, verbunden sind", sagte Tom Gentile, CEO von Spirit AeroSystems, in einer Erklärung.

"Wir ergreifen diese Massnahmen, um die Interessen aller unserer Stakeholder als Ergebnis der Einstellung der 737 MAX auszugleichen und gleichzeitig Spirit so zu positionieren, dass die zukünftige Nachfrage befriedigt werden kann", fügte Gentile hinzu.

Betroffene Mitarbeiter bekommen zwei Monate bezahlt und können ab 22. Januar nach Hause gehen.

Die Ankündigung von Entlassungen bei Spirit kommt zusätzlich zu der generellen Verlangsamung der Produktion in den USA. Hersteller haben im vergangenen Monat 12'000 Stellen abgebaut, wobei befürchtet wird, dass in den kommenden Wochen weitere Arbeitsplätze verloren gehen.

Diese Nachricht ist gar nicht gut für Trump, der für seinen Wahlkampf positive Zahlen aus der Wirtschaft und über Arbeitsplätze benötigt, um im November wiedergewählt zu werden.

Wie ich im vorhergehenden Artikel geschrieben habe, Trump will alles tun, um Boeing zu retten. Mich würde es deshalb überhaupt nicht wundern, wenn er gegen alle Sicherheitsbedenken, die FAA als Aufsichtsbehörde dazu zwingt, die Absturz gefährdete Schrottmühle wieder in die Luft zu lassen.

Ökonomen von JPMorgan, Goldman und Capital Economics sagten kürzlich, dass Boeings Produktionskürzung das BIP der USA für das erste Quartal 2020 um bis zu 0,5 Prozent senken könnte. Die Zulieferer von Boeing, wie z.B. Spirit, taumeln bereits von der Unsicherheit, da die Entlassungen gerade erst beginnen.

Um euch die Dimension des Problems für Boeing, Amerika und Trump aufzuzeigen, es standen 5000 Bestellungen 2018 in den Büchern des Konzerns, im Wert von 575 Milliarden Dollar, was einen Arbeitsvorrat von 10 Jahren bedeutet.

Für diese astronomische Summe an fehlenden Umsatz und Arbeitsplätze ist Trump bereit alles zu tun ... ALLES!!!

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Die Rekonstruktion des Absturzes einer Boeing 737 MAX der Lion Air Flug 610 am 29. Oktober 2018:

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