Bewusstsein & Gesundheit: Mit Achtsamkeit zu mehr Gewahrsein und Erfüllung (von Dirk Bigell) – 06.Februar 2019

Was wäre, wenn du damit beginnen würdest, mehr Achtsamkeit in deinen Umgang mit Worten, Sätzen und Geschichten zu bringen? Könntest du dir vorstellen, dass allein das dadurch entstehende Gewahrsein dein Leben entscheidend verbessert? Dirk Bigell zeigt, dass das tatsächlich funktioniert, und erklärt warum.

Achtsamkeit ist – verglichen mit Gewahrsein – der von beiden wohl häufiger verwendete Begriff. Wir lernen, achtsam zu sein im Umgang mit Dingen, Menschen, Worten, Gedanken, Verhalten etc. Und wir lernen, dass Un- Achtsamkeit häufig zu Ungewolltem und Unangenehmem führt. Ich denke allerdings, dass gerade in diesem Zusammenhang schon eine falsche Interpretation zu finden ist, da viele Menschen Achtsamkeit mit Vorsicht verwechseln. Achtsamkeit hat jedoch nichts mit Vorsichtig-Sein zu tun. Es ist vielmehr eine Fähigkeit, die du einsetzen kannst, um zu umfassendem Gewahrsein zu gelangen. Gewahrsein, dieses im Deutschen nur selten verwendete Wort, scheint im Allgemeinen von geringem Wert. Was nicht verwundert, denn was es meint, ist formlos, unsichtbar, ohne Struktur und vollkommen unbestimmt. Man kann es nicht bewerten und es bewertet nichts. Kein Wunder also, dass es in dieser Realität keinen besonderen Wert besitzt.

Doch was wäre, wenn gerade das es so wertvoll macht? Ich habe keine sufischen, buddhistischen, taoistischen oder andere Lehren über 30 oder mehr Jahre verfolgt und praktiziert. Und über den Non-Dualismus bin ich, wenn überhaupt, nur oberflächlich belesen. All dies sind durchaus profunde Quellen, die sich auf fragende Art und Weise mit Gewahrsein, Achtsamkeit und Bewusstheit auseinandersetzen. Doch es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, Näheres über Achtsamkeit, Gewahrsein und Bewusstsein zu erfahren und zu lernen. Vieles davon kann mit und durch den Körper erlebt werden.

Meditation, Yoga, Tai Chi, Qi Gong und viele andere Methoden eignen sich hervorragend, um auf diesem Weg besonders die Achtsamkeit zu trainieren. Auf diese Art werden wir uns unter Zuhilfenahme unseres Körpers verschiedenster Gegebenheiten und Fähigkeiten gewahr. Das wiederum kreiert ein Bewusstsein darüber. Das alles ist wunderbar. Ich möchte hier zeigen, wie wir durch den Gebrauch von Worten Achtsamkeit trainieren können und uns auf diesem Weg unserer selbst gewahr und bewusst werden.

Fragen statt Antworten

In meiner Arbeit als „Fähigkeiten- Trainer“ betreue ich unter anderem eine Online-Gruppe, die sich „Mehr-kreieren-mit-Fragen“ nennt. Man kann dort lernen, wie wir Fragen benutzen können, um ein Gewahrsein zu einem bestimmten Thema zu bekommen. Allgemein benutzen wir Fragen, um Antworten zu bekommen. Dies hat man uns so beigebracht. Doch was wäre, wenn wir Fragen dazu verwenden, einfach nur ein „Gewahrsein“ über das, was gerade ist und was möglich ist, zu bekommen? Sinn und Zweck dieser Gruppe ist es daher, durch achtsam gestellte Fragen möglichst viel Gewahrsein zu einem bestimmten Thema zu bekommen. Es geht dabei nie um eine Antwort im herkömmlichen Sinne. Die Frage ist: Warum das alles, was habe ich konkret davon? Ganz einfach: Der achtsame und bewusste Umgang mit Worten kann dein Leben positiv verändern. Denn vor dem Wort steht die Energie. Sie ist die eigentliche „Sprache“. Wir kreieren mit Energie und Bewusstsein. Unsere Worte sind nur der Träger.

Jedes Wort wird durch eine eigene Energie getragen. Und jedes Wort, jeder Satz kreiert etwas. Diese Kreation wird sich immer als Realität zeigen. Die achtsame Verwendung von Worten führt somit zur Kreation einer anderen Realität. Und der Schlüssel dazu ist Fragen. Du sagst jetzt vielleicht: Das ist doch Blödsinn! Ich frage dich: Was passiert, wenn du so denkst? Entsteht da Offenheit oder wird es in dir eng und hart? Wie wäre es, wenn du einfach mal fragst, was es braucht, damit du diesen Sachverhalt so sehen kannst wie ich, damit er auch bei dir funktionieren kann? Was würde diese Frage energetisch kreieren? Meine Erfahrung ist: Sobald du damit beginnst, mehr Achtsamkeit auf die Verwendung von Worten zu legen, wirst du ein „Gewahrsein“ davon bekommen, was deine Worte in deinem Energiesystem – und darüber hinaus – kreieren. Du weißt es einfach. Du brauchst nicht mal darüber nachzudenken. Denn Gewahrsein ist etwas, das wir sind. Wir brauchen dafür keine Beweise. Sobald du dir erlaubst, gewahr zu sein, weißt du einfach, was du weißt. Solltest du dich jetzt fragen, wie du denn weißt, wann du dieses „Gewahrsein“ hast oder auch nicht, bedenke bitte folgendes: Wir reden hier über etwas, das sich jeder kognitiven Beschreibung entzieht.

Unser Intellekt kann uns maximal auf Gewahrsein hinweisen, es jedoch niemals definieren. Und doch kennt es jeder. Es kann natürlich sein, dass du dir bislang nicht bewusst warst, dass es dir jederzeit zur Verfügung steht. Doch du kannst damit beginnen, es einzufordern. Stell einfach eine Frage. Zum Beispiel: Was bedarf es, dass ich mir gewahr bin darüber, dass ich mir gewahr bin? Das Besondere an Fragen ist, dass sie uns sofort ein Gewahrsein geben. Wie du für dich dein Gewahrsein interpretierst und wahrnimmst, ist nur für dich gültig. Es ist vielleicht ein Moment, in dem du alles in Leichtigkeit weißt. Es ist eigentlich unbeschreiblich und gleichzeitig ganz „normal“. Es gibt dir den Raum, von dem aus du alles erkennen kannst und von dem aus die Stimmigkeit deines Wesens und deines Seins für dich wählbar wird.

Die eigene Zukunft kreieren

Bedenke: Was wir hier kreieren, ist eine mögliche Zukunft. Es ist die Zukunft deines Lebens, deiner Lebensweise, deines Körpers und deiner Realität. Und Fragen, richtig verstanden und verwendet, sind immer der Schlüssel für mehr Gewahrsein. Das Gegenteil sind Schlussfolgerungen, Beschlüsse, Antworten. Zum Beispiel: „Das geht sowieso nicht.“ Das ist eine Schlussfolgerung. Von hier aus gibt es keine weitere Möglichkeit. Du hast durch diese Wortwahl weitere Möglichkeiten eliminiert. Und genau dies wird dann auch als Realität kreiert, wie sich in meinem Leben immer wieder gezeigt hat. Du könntest dich stattdessen dafür entscheiden, eine Frage zu verwenden: „Was ist hier sonst noch möglich, das ich nie in Betracht gezogen habe?“ Meine Erfahrung ist: Sobald Menschen entdecken, dass sie Fragen stellen können, um sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden, beginnt sich das Leben von einer anderen Seite zu zeigen. Anstelle von Begrenzungen tauchen immer mehr Möglichkeiten auf, die zur Verfügung stehen.

So können wir durch das achtsame Stellen von Fragen das Gewahrsein über das, was wirklich möglich ist, bekommen und haben die Möglichkeit, damit eine andere Realität zu kreieren. Und genau dies wird dann unser Leben positiv verändern. Es braucht nicht viel um zu erkennen, welche Worte was kreieren. Sobald du entdeckst, dass es vielfach nur einer kleinen Veränderung in der Wortwahl bedarf, um so eine erweiterte Möglichkeit aufzurufen, wirst du mehr davon verwenden wollen. Das ist vollkommen anstrengungsfrei und doch sehr effektiv. Um Möglichkeiten als solche zu erkennen, brauchen wir allerdings Gewahrsein. Erst dann können wir sie auch wählen. Dazu brauchen wir nur zu lernen, Fragen zu stellen, die eben zu diesem Gewahrsein führen. Und dazu bedarf es einer gewissen Achtsamkeit im Umgang mit Worten.

Die Energie weist die Richtung

Ein Beispiel: Du kommt zu dem Schluss, dass dein Geschäft nicht besonders gut läuft. Jetzt beginnst du, mit dem Verstand nach passenden Lösungen zu suchen. Ganz normal, machen ja alle so. Doch wie wäre es, dir über Fragen ein Gewahrsein über deine Möglichkeiten zu verschaffen. Du könntest zum Beispiel fragen: Was ist hier möglich, das ich noch nicht in Betracht gezogen habe? Oder: Was braucht es wirklich, das ein Geschäft wie meines zum Erblühen bringt? Das Interessante: Das Gewahrsein hast du schon. Es geht nur noch darum, es anzuerkennen. Dann wirst du mehr davon bekommen und plötzlich mehr von dem sehen, was möglich ist. Und dann wirst du auch entdecken, dass du diese Möglichkeiten einfach wählen kannst. Und schon verändert sich die Realität. Auch die eines nicht funktionierenden Geschäfts! Es ist tatsächlich unglaublich einfach, etwas zu kreieren, das für dich funktioniert, sobald du damit beginnst, Worte und Fragen achtsam zu verwenden. Die Energie selbst wird dich die Richtung wissen lassen. Sie kann sich zeigen als Leichtigkeit und Weite (wo es dich logischerweise hinzieht) oder als Enge und Schwere, als etwas, das dich immer mehr abstößt und das du dann nicht länger wählen musst. Wir verkennen nur allzu oft, dass uns Fähigkeiten zur Verfügung stehen, die das Leben aller viel leichter und einfacher machen können. Und man braucht nicht einmal auf irgendeine Art esoterisch, metaphysisch oder spirituell zu sein, um diese Fähigkeiten zu seinem Vorteil zu verwenden…

Quelle und weiter: https://www.sein.de/mit-achtsamkeit-zu-mehr-gewahrsein-und-erfuellung/

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