Beirut: Bis zu 220 Verletzte nach Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei

Die Zahl der Opfer der Zusammenstöße, die am Samstag im Zentrum der libanesischen Hauptstadt zwischen Polizei und Protestaktivisten ausgebrochen sind, ist auf 220 gestiegen. Dies berichtete ein Vertreter des Roten Kreuzes im Libanon dem Nachrichtenportal An-Nashra. Seinen Angaben zufolge wurden mehr als 80 Demonstranten in Krankenhäuser gebracht, während die restlichen 140 vor Ort behandelt wurden.

Die Situation in der Innenstadt von Beirut sei nun unter der vollen Kontrolle von Armeepatrouillen und Sicherheitskräften. Die Anstifter der Unruhen, die sich als Radikale aus dem Nordlibanon entpuppt hätten, seien festgenommen worden. Auch unter den Sicherheitskräften soll es Dutzende von Verletzten geben.  An-Nashra berichtete, dass die verletzten Polizisten, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden, von Anhängern der Demonstranten angegriffen worden waren. Die amtierende Innenministerin Raya Haffar El Hassan bezeichnete solche Attacken als "absolut inakzeptabel".

Zuvor verwendete die Polizei Wasserwerfer und Tränengasgranaten gegen aggressive Jugendliche in der Gegend des Place de l'Etoile, der sich in der Nähe des Parlamentspalastes befindet. Demonstranten versuchten, auf den Platz zu gelangen, um die Auflösung der Legislative zu fordern, stießen aber auf Widerstand. Da sie ihr Ziel nicht erreichten, begannen die Radikalen damit, Schaufenster von Büros und Geschäften zu zertrümmern, Plakate zu zerstören, Bäume herauszureißen und Feuer zu legen. Daraufhin brach in der Nähe der katholischen Sankt-Georgs-Kathedrale ein starker Brand aus, der von den Feuerwehrleuten gelöscht wurde.

Nach einem Appell an die Streitkräfte der libanesischen Armee durch den libanesischen Präsidenten Michel Aoun wurden Militärs ins Zentrum von Beirut entsandt, um die Polizei zu unterstützen. Ihnen gelang es, die Kontrolle über die Situation in der Stadt zu übernehmen.

Die Welle von Straßenkundgebungen in Beirut begann am Dienstag, nachdem die Protestführer zu einer Kampagne des zivilen Ungehorsams aufriefen.

Die seit drei Monaten andauernden Massenproteste im Libanon führten am 29. Oktober vergangenen Jahres zum Rücktritt des Chefs der Koalitionsregierung Saad Hariri. Am 19. Dezember beauftragte Präsident Michel Aoun den ehemaligen Bildungsminister Hassan Diab mit der Bildung eines neuen Kabinetts. Die Ernennung des neuen Premierministers hat die Protestbewegung, deren Anführer sich um vorgezogene Wahlen bemühen, jedoch nicht beruhigt.

Mehr zum Thema - Nach Massenprotesten im Libanon tritt Ministerpräsident Hariri zurück

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