Auch in der Schweiz gilt: „Wer sich distanziert, verliert!“

Vielen Patrioten in Deutschland und Österreich gilt die Schweiz als Vorbild. Wie so oft tötet aber auch hier die Lupe den Mythos. Auch die Schweiz leidet an Überfremdung und Aushöhlung von Demokratie und staatlicher Souveränität.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Um die Schweiz wieder auf den rechten Weg zu bringen, bräuchte es dringend ein Zusammenspiel von beherzten Politikern, alternativen Medien und einer patriotischen Zivilgesellschaft (Mehr dazu in diesem Magazin Info-DIREKT). Für Info-DIREKT-Leser ist das ganz klar. Einige SVP-Jungpolitiker in der Schweiz haben dieses 1×1 der politischen Arbeit noch nicht verstanden. Unter Federführung der Jungen SVP Säntis verfassten sie ein peinliches Distanzierungsschreiben. Darin heißt es:

„Trotz der bedauerlichen Abwesenheit einer offiziellen Distanzierung der JSVP Schweiz von der ‚Jungen Tat‘, möchten wir, die unterzeichnenden Kantonalsektionen, unmissverständlich festhalten: Extremistische Ideologien, ob links oder rechts, finden in unserem Werteverständnis keinen Platz.“

Bei der „Jungen Tat“ handelt es sich um eine friedliche Gruppe patriotischer Aktivisten in der Schweiz. Hier mehr über diese Gruppe: www.jungetat.ch

Peinliche Distanzierung von gängigen Begriffen

Eine Begriffsbestimmung dafür, was unter dem Kampfbegriff „Rechtsextremismus“ zu verstehen ist, liefern die Jungpolitiker nicht. Dass Linke darüber bestimmen, wer oder was als „rechtsextrem“ gebrandmarkt wird, dürften sie noch nicht verstanden haben. Stattdessen distanzieren sie sich auch von Begriffen, die längst von vielen Patrioten im ganzen deutschen Kulturraum verwendet werden:

„Ausserdem verzichten wir konsequent auf Begrifflichkeiten, die von extremistischen Gruppierungen (wie bspw. Remigration oder Bevölkerungsaustausch) verwendet werden.“

Aus Sicht der Unterzeichner dürften damit auch zahlreiche AfD- und die FPÖ-Politiker als „rechtsextremistisch“ anzusehen sein.

Distanzierungsaufforderung im Antifa-Tonfall

Der Rest des Schreibens liest sich als wäre es direkt von einer Antifa-Gruppe verfasst worden:

„Ebenso appellieren wir an den neuen Parteipräsidenten Nils Fiechter sowie an die gesamte Parteileitung der Jungen SVP Schweiz, endlich eine klare und deutliche Abgrenzung von rechtsextremistischen Strömungen vorzunehmen und nicht länger zu schweigen.“

An die Presse haben sich die Möchtegern-Politiker gewandt, weil sie mit ihren peinlichen Distanzierungsaufforderungen innerhalb der SVP-Strukturen auf taube Ohren gestoßen sind. Wie „Blick“ berichtet, sollen sie von JSVP-Präsident Nils Fiechter bei einer Onlinesitzung eine klare Abfuhr erhalten haben. Er soll zu seinen aufgebrachten Parteikollegen gesagt haben:

„Wer sich distanziert, verliert!“

Fehlende Disziplin

Neben dem Grundsatz „Wer sich distanziert, verliert“ haben die sich die so erhaben fühlenden Jungfunktionäre noch einen weiteren Grundsatz nicht verstanden: Interne Meinungsverschiedenheiten trägt man intern aus und nicht über Presseaussendungen.

Weiterbilden statt anbiedern

Wenn diese Jungpolitiker in der Schweiz wirklich etwas zum Positiven verändern wollen, sollten sie aufhören, sich an den politischen Gegner anzubiedern und endlich anfangen sich tatsächlich mit Politik zu beschäftigen. Neben einem Abo des Magazins Info-DIREKT ist hier das Büchlein „Metapolitik“ von Thor von Waldstein zu empfehlen.

Unterzeichnet wurde das Distanzierungsschreiben von folgenden Personen:

  • Demi Hablützel, JSVP Basel-Stadt
  • Gieri Flurin Darms, JSVP Graubünden
  • Lukas Wilhelm, JSVP Solothurn
  • Michael Kahler, JSVP Schaffhausen
  • Marco Bortoluzzi, JSVP Thurgau
  • Max Slongo, JSVP Säntis

Mehr über die Schweiz in diesen beiden „Info-DIREKT Live-Podcasts“:

Schweiz: Analyse der Nationalratswahl

Direkte Demokratie: Ein Schweizer Modell auf dem Prüfstand

Der Beitrag Auch in der Schweiz gilt: „Wer sich distanziert, verliert!“ erschien zuerst auf Info-DIREKT.

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