75. EINE HÜTERIN DES HEILIGTUMS LIEBT DAS UNBEKANNTE

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Mit voranschreitender Praxis bildet die Hüterin des Heiligtums einen stabilen Pakt mit dem Unbekannten. In dem Maße, wie sie ihre unbewussten Emotionen bemeistert, wird ihr bewusst, wie sehr diese sie an eine Vergangenheit binden, die sie auf der Ebene ihrer Seele längst hinter sich gelassen hat. Sie bemerkt, dass das eine Art Spagat ergibt, in dem sich viele Menschen befinden: Der Stimme ihrer Seele folgend, schreitensie voran – mit den automatisch einrastenden Gefühls- und Gedankengeländern, die jeden Tag wieder an eine Vergangenheit binden und sie damit für eine Zukunft zuverlässig neu generieren.

Diese Zweiteilung erzeugt Stress im Spalt zwischen Neu aus Neu und Neu aus Alt. Daran heften sich weitere Emotionen: Frustration, Ärger, Ungeduld, vor allem mit sich selbst – was den Stress im Spagatspalt sukzessive erhöht in eine fatale, dysfunktionale Spirale hinein. Nur weil es normal im Sinne von üblich ist, ist es nicht gesund, das fühlt sie. Und begreift diesen Vorgang als zentral für den menschlichen Alterungsprozess. Also beginnt sie, sich zunächst komfortabel mit dem Nichtwissen zu fühlen, dem Unbekannten, der Unsicherheit. Sie erwartet nicht länger Perfektion von sich, die sich ja stets mit dem Vertrauten und Bekannten tarnt, der Maske der Unangreifbarkeit, die niemals kompatibel sein kann mit Wachstum gen Neuland.

Das Leben selbst ist ihr Mentor, dem sie sich vertrauensvoll hingibt, wohl wissend, dass es auch für ihre Seele – nach Abtragen des Karmas –, neue Territorien zu erobern gibt, für die sie ihre Kompetenzen im Gehen entwickelt. Es erleichtert sie, zu wissen, dass sie nicht bereits wissen muss, was sie gar nicht wissen kann. Es reicht, sich führen zu lassen, Impulsen zu folgen und währenddessen zu lernen.

Dabei behält sie ihren Fokus auf freudvollem Wohlbefinden in der Unwägbarkeit, reisend mit leichtem Gepäck, surfend mit einem flüssigen Ich.

76. EINE HÜTERIN DES HEILIGTUMS VERWEIGERT KEINE ERKENNTNIS

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Natürlich tanzt auch sie in Mäandern um die heiße Herdplatte, verschleppt, baut sich sehr überzeugende Umstände, weiß sie doch, dass ab dem Moment, da Bewusstheit geflossen ist in eine weitere Schicht, sie sich eines tiefsitzenden, möglicherweise auch heftigen und irrationalen Themas bewusst geworden ist, sie von Gott, vom Leben selbst „accountable“ gehalten wird, sich also nicht mehr länger dahinter verstecken oder es benutzen kann, um sich selbst zurück zu halten.

Je tiefer sie in sich hinabsteigt, in den Brunnen ihrer Seele sieht und davon trinkt, was sie sieht, desto irrationaler, verrückter, magischer und wundersamer wird ihr Leben.

Tiefe und Bereitschaft ersetzen Zeit.

Es ist möglich, dass die Umstände sehr glaubwürdig sind: Diese Schulden sind nun mal real. Meine Mutter wollte mich nun mal abtreiben, was mich für den Rest meines Lebens traumatisiert hat.

Mein Vater war nun mal süchtig und die Vernachlässigung prägt mich bis heute. Wir leben nun mal im Patriarchat und das Leben einer Frau ist eben immer noch etwas weniger bedeutungsvoll, weswegen sie tagtäglich mit dieser „Kopf kürzer“-Energie zu tun hat, die ja immer noch im Feld ist gegenüber Freifrauen.
Sie ist nun mal nicht so hübsch. Als Alleinerziehende kann sie nun mal nur Karriere machen, wenn sie Burnout in Kauf nimmt. Sie hat nun mal eben diese körperliche Einschränkung, weswegen man keine großen Sprünge von ihr erwarten kann.

Manchmal dauert es. Manchmal geht es schneller.

Aber stets landet sie bei: Entweder etwas ist universell wahr, dann ist es das ohne Ausnahme. Oder eben nicht. Entweder sie ist Schöpferin ihrer Umstände, unerheblich dabei, ob bewusst oder nicht. Oder sie ist es nicht, dann sind „Umstände“ real und „objektiv“, existieren also ohne ihre Beteiligung und ohne Möglichkeit, darauf einzuwirken, außer in physischer Form, wie Sprechen, Weggehen, Schlagen oder zärtlich berühren.
Oder sie ist integraler Teil eines kosmisch vernetzten Bewusstseins, das sich sowohl metaphysisch als auch physisch ausdrückt, in dem alles mit allem verbunden ist und unaufhörlich miteinander Interagiert und aufeinander reagiert: Gedanke und Atom, Gefühl und Biochemie, Einstellung und Frequenz.

Also gibt es keine Ausnahme. Es sei denn in Gestalt eines versuchten Selbstbetrugs aus Angst vor der Angst oder Schuld aufgrund der Schuld.

Und so verweigert sie eben keine Erkenntnis, auch wenn ihr bewusst ist, dass sie daran gemessen wird und ab jetzt korrigierende Hinweise des Lebens erhält, falls sie sich wieder dahinter zurückzuziehen, sich schlafender zu machen versucht.

Und weil ihr bewusst ist, dass mit jedem frisch „gebohrten Brett“ ihr Leben auch wirklich Aufregendes bereithält: wahres Wachstum, Abenteuer Aufwachen, Genuss der Weiterentwicklung, weiter freier großzügiger Atem für die Seele und damit gleichzeitig und automatisch hilfreiche Nahrung für den gegenwärtigen Planetenprozess.

Nur das und nichts sonst will sie ja.
Also wird es dann, im entsprechenden Moment, wenn ihr Tanz sie selbst so ermüdet hat, dass sie endlich nachgibt, ganz leicht, durch dieses Nadelöhr zu gehen, die Tötungen zu vergeben, den anderen die Angst nachzusehen und mit der eigenen Überwindung Verständnisvoller, geduldiger und mitfühlender zu werden, so wie es Gott ja mit ihr auch ist, wenn sie, konfrontiert mit einem Thema, auf einmal ihr Denken kompromittiert und beginnt, ihre Umstände als objektiv zu rationalisieren und ihre Ohnmacht als nur verständlich an dieser Stelle; oder Richtung Märtyrerin taumelt oder sich als beleidigtes Kind Gottes über das Essen beschwert und den Manager sprechen möchte.

Gott hat jede Menge Zeit, da er|sie nicht in dieser ruht.
Daher gibt es lediglich diese unendlich gelassene Freude, sie an einem feinen Fädchen ihre Entfaltung entlangzuführen, denn nur sie ist ja für ein zeitlich begrenztes Kapitel hier im gesamten Buch ihrer ewigen Seele.
Sie darf ja schließlich so oft kommen, wie sie möchte.
Ihre Bereitschaft transzendiert Zeit.

Daher sammelt sie so viele Erkenntnisse wie möglich in dieser Identität, auch, wenn sie weiß, dass die Reise niemals endet.

Dieses Kapitel ist Teil der Preview des Buches: Das Handbuch der Hüterin des Heiligtums von Lauretta V. Hickman
ISBN-Nummer: 978-3-7519-5810-9

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Die newslichter veröffentlichen Lauretta v. Hickmans wegweisendes Handbuch der Hüterin des Heiligtums exklusiv. Jeweils zwei Kapitel werden in den nächsten Monaten immer am Freitag eingestellt. Diese bleiben dann eine Woche online, bis dann die nächsten erscheinen. Insgesamt in 83 Veröffentlichungen werden wir die Seelennahrung für eine neue Weiblichkeit in Führung empfangen dürfen.

Dazu gibt es von Lauretta keinen Kommentar, keine öffentliche Interaktion: “Nur das Buch, Kapitel für Kapitel und immer nur zwei auf einmal stehen lassen.“ So war die innere Ansage. Ich bekomme solche Ansagen nicht jeden Tag, aber wenn, sind sie unmissverständlich. Beim Nachspüren | Hinfühlen wurde sehr schnell klar: In dem Buch geht es um etwas sehr Intimes, nämlich deinen ureigenen Bezug zur Quelle, wie immer du sie nennst: Gott, große Mutter, Allah, Manitou, Nullpunktenergie, universelle Schöpfungsintelligenz, Quantenfeld. Für mich ist jeder Zugang gleich gültig, gleich wichtig und gleich heilig.

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